14.000 km lautlos über die endlosen Wüsten Afrikas

Sonntag, 28. Februar 2016 um 12:41 Uhr
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Auch dieses Jahr machten sich wieder zwei Mitglieder des LSV auf den Weg in den Sommer der Südhalbkugel, um dem flugarmen Winter hier bei uns zu entfliehen.
Namibia war das Ziel, ein Land, das bei Segelfliegern für seine super Aufwindverhältnisse sehr bekannt ist.
Und die trafen sie dann auch an: Dieter Ruchser gelang sein erster gemeldeter FAI Dreiecksflug über 1000 km Strecke, bei einem weiteren Flug ging es für ihn sogar über 1100 km über die leeren Weiten Namibias - die Aufwinde katapultieren ihn dabei manchmal mit über 9 Metern pro Sekunde Steiggeschwindigkeit in Höhen von mehr als 5000 Metern. Traditionell durfte er sich in die Reihe der 1000 km - Piloten in Form des Pflanzens einer Palme am Flugplatz Bitterwasser einreihen.
Richard Paul konnte sich parallel ebenfalls über mehrere eindrucksvolle Flüge über die endlosen Wüsten des Landes freuen, die ihn zwischen 800 ud 900 km weit trugen.
Trotz einiger Tage mit für Namibia ungewöhnlich viel Regen waren beide Piloten am Ende ihres Aufenthaltes über 100 Stunden in der Luft und flogen dabei 14.000 km lautlos und einsam über die Wildnis. je

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v.l.: Dieter Ruchser pflanzt seine 1000 km Palme (rechts im Bild Ulf Mebold, erster deutscher im Weltall); Steigen in der Thermik mit über 9 m/s; vor dem Start

Aktualisiert ( Freitag, 25. März 2016 um 11:35 Uhr )