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Segelfliegen in Landsberg und der Region Augsburg, München, Allgäu - News

Herbst-Sicht

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Auch wenn die fliegerische Hauptsaison 2016 vorbei ist - jetzt erst recht nutzen die Geratshofer Segelflieger jede Gelegenheit, um noch mal in die Luft zu kommen, bevor der erste Schnee den Flugplatz in ein weißes Kleid packt.
Besonders schön ist im Herbst die klare Sicht bei föhnigen Wetterlagen und die kontrastreiche Abendstimmung.
Das Foto zeigt die ASK 21, das Schulflugzeug des LSV bei der abendlichen Landung auf dem Geratshof. je

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Aktualisiert ( Freitag, 11. November 2016 um 07:53 Uhr )
 

Studenten auf dem Kopf

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Viel Spaß hatten die Teilnehmer des regelmäßig am Geratshof stattfindenten Stundenten-Erlebnisflugbetriebs vergangene Woche.
Keiner der Mannschaft war vorher je schon mal in einem Segelflugzeug mitgeflogen und erst recht keiner hatte bisher einen Kunstflug erlebt.
Für die einen erst mal eine Mutprobe, für die anderen schon vorher eine große Sehnsucht - am Ende wussten alle wie es ist, die Welt Kopf stehen zu lassen, hatten viel Fun und gingen mit unvergesslichen Eindrücken und neuen Perspektiven nach Hause. je

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Aktualisiert ( Freitag, 11. November 2016 um 09:10 Uhr )
 

Unterwegs bei den ganz Großen

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Auch wenn das Segelfluggelände Geratshof ein wunderschön in die Natur eingebetteter Wald- und Wiesenflugplatz ist, auf dem das Fliegen als reines Hobby betrieben wird, müssen die LSV Piloten in der Lage sein, auch auf großen Flugplätzen und Verkehrsflughäfen korrekt anzufliegen und sicher zu landen.
Und dort tummelt sich von der kleinen Cessna, über den Privat-Jet bis hin zum Airliner alles, was Flügel und Düsen hat.
Die regelmäßigen Trainings- und Übungsflüge mit dem Motorsegler zu den Flughäfen Augsburg, Memmingen und München, so wie auch in der vergangenen Woche, sind deshalb immer ein besonderes und spannendes Erlebnis der Geratshofer Wiesenflieger: Funkverkehr mit den Fluglotsen in englischer Sprache haben, Anflugkommandos ausführen, zwischen einer Boeing 737 und einem Airbus A-320 im Landeanflug auf eine fast 4000 m lange Landepiste sein, von einem Bodeneinweiser gelenkt neben einem Learjet auf dem Vorfeld parken... eben einfach mal mittendrin bei den ganz Großen dabei sein! je

Aktualisiert ( Freitag, 11. November 2016 um 07:40 Uhr )
 

Zum ersten Mal alleine

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Den unvergesslichen Moment des allerersten Alleinfluges - ein Augenblick den kein Pilot in seinem Leben vergisst - konnte unser Mitglied Frank Albrecht am Wochenende erleben - hier auf dem Foto zusammen mit Dietmar Loose und Gerhard Schufmann aus dem Geratshofer Fluglehrerteam.
Herzlichen Glückwunsch! je

 

Es herbstelt!

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Die Sonne steht tiefer, das Licht wird gelblicher und es kehrt etwas Stille ein - die Zeichen stehen eindeutig auf Herbst.
Einen Vorgeschmack erleben die Geratshofer Segelflieger nun auch bereits am Himmel - der Herbst: farblich eine der schönsten Zeiten, um die Welt von oben zu erleben. je

Aktualisiert ( Freitag, 11. November 2016 um 07:27 Uhr )
 

Alleinflug mit Motor

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Für viele ist der nächste Schritt nach der Segelfluglizenz: der Pilotenschein für Motorsegler.
So auch für Manuel Riesemann und Lukas Hugenberg, die nun beide mit der Ausbildung zum "Touring Motor Glider" gestartet sind.
Gerade konnten beide einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur LIzenz abhaken, ihren ersten Alleinflug. Herzlichen Glückwunsch. je

Aktualisiert ( Freitag, 11. November 2016 um 07:23 Uhr )
 

Heimspiel und -sieg für das Geratshofer Jugendteam

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Jugendliche Segelflieger aus ganz Bayern trafen sich am vergangenen Wochenende zum Südwestbayrischen Jugendvergleichsfliegen des Luftsportverbandes Bayern am Landsberger Segelflugplatz Geratshof.
Für den Pilotennachwuchs ist dieser jährlich von einem Segelfliegerclub in Bayern ausgerichtete Wettbewerb die erste Möglichkeit, sich sportlich zu messen.
Per Anhänger brachten die 14 – 25 Jahre alten Teilnehmer ihre Segelflugzeuge zum Geratshof, wo am Freitag jeder der externen zunächst mal einen Eingewöhnungsstart machen und die Schönheit des Lechtals von oben erleben konnte. Den brauchten die Teilnehmer des Geratshofer Jugendteams, für die das Vergleichsfliegen ein Heimspiel war, natürlich nicht – sie konnten sich ganz auf die Organisation der Veranstaltung konzentrieren.
Ernst wurde es schließlich aber für alle am Samstag, an dem die Wertungsflüge stattfanden.
Unter den strengen Augen einer sechsköpfigen Jury aus Fluglehrern und erfahrenen Wettbewerbspiloten musste jeder Teilnehmer drei Starts absolvieren. Dabei wurde der Verlauf des Windenstarts bewertet, bei dem es darauf ankam, im exakt richtigen Steigflugwinkel zu starten.
Beim anschließenden Flug im Flugplatzbereich wurde das korrekte Fliegen verschiedener Flugfiguren geprüft, angefangen von sauberen 360° - Kreisen über hochgezogene Steilkurven bis hin zum Geradeausflug mit gleichmäßigem abwechselnden Wackeln mit den Flügeln mit konstanter Geschwindigkeit – für die jungen Teilnehmer alles grundsätzlich machbare, trotzdem aber herausfordernde Aufgaben, da die Punktrichter sehr hohen Wert auf den perfekten Flugstil legten.
Darüber hinaus wurde der exakte Landeanflug in den dafür vorgegebenen Höhen mit perfekter Nutzung der Landeklappen und einem vorgeschriebenen speziellen Sinkmanöver, dem „Slip“ geprüft.
Die höchste Gewichtung in der Gesamtbewertung lag beim wichtigsten Abschnitt eines Fluges, der Landung. Hier wurde das weiche, richtige Aufsetzen, vor allem aber die Ziellandung in einem nur 5 m langen, markierten Bereich bepunktet – das bei einer Anfluggeschwindigkeit von 100 km/h nicht einfach zu treffen ist.
So ging es bei der großen Anzahl an zu absolvierenden Flügen am Geratshof am Samstag fast schon ein wenig zu wie in Klein-Frankfurt – über 100 reibungslose Flugbewegungen der lautlosen Segelflugzeuge konnte die Flugleitung am Abend verbuchen, auch für die zahlreichen Zuschauer aus der Region ein interessanter Tag.
Mit Spannung wurde nach einer von allen noch zu absolvierenden Theorieaufgabe die Siegerehrung am Sonntag erwartet, bei der es für die Geratshofer Mannschaft viel Freude gab: Platz 1 ging an Leo Krebs (18) aus Landsberg, Platz 2 an Marion Matheis (25) aus Landsberg und auch die weiteren Geratshofer Jung-Flugschüler konnten sich über gute Platzierungen freuen: Leon Schlögel (16) aus Türkenfeld schaffte es auf den 4. und Vincent Steinberg (15) aus Landsberg auf den 11. Platz. Auch für die Teams aus Agathazell, Augsburg und Gammelsdorf gab es Platzierungen unter den Top Ten.
Für die Geratshofer Segelflieger ging damit zur Einstimmung auf die Nebensaison ein gelungenes und sehr sonniges Wochenende mit viel Teamspirit und jugendlichem Schwung zu Ende. je

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Aktualisiert ( Mittwoch, 14. September 2016 um 05:38 Uhr )
 

Sommercamp 2016

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Das Geratshofer Sommercamp 2016 steht unter dem verwegenen Motto "Pilots of the Caribbean" und ist dieses Jahr gleichzeitig die südwestbayrische Bezirksflugwoche für alle jugendlichen Segelflieger aus der Region Oberbayern-Schwaben.
Der krönende Abschluss wird das Südwestbayrische Jugendvergleichsfliegen sein, bei dem sich alle teilnehmenden Jugendlichen in verschiedenen Flugaufgaben messen werden.
Der LSV freut sich auf viele Teilnehmer und wie immer auch über Besuche von Interessenten aus Landsberg, den angrenzenden Gemeinden und Fliegerkollegen aus anderen Regionen. Tageweise Schnuppertreilnahme für Segelfluginteressenten möglich. je

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Aktualisiert ( Freitag, 05. August 2016 um 22:10 Uhr )
 

Pilot für einen Tag 2016

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"Pilot für einen Tag" - mit dieser Aktion hat die Mannschaft des LSV vor kurzem auch dieses Jahr wieder das Jugend-Ferienprogramm der Stadt Landsberg unterstützt. Ein Wochenende lang wurden die 12 - 16 jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Landkreis wie Flugschüler voll in den Geratshofer Flugbetrieb integriert und lernten viel Neues, wie z.B. gelandete Flugzeuge mit dem Traktor zum Start zurück zu schleppen, Flugzeuge einzuklinken und sich gegenseitig beim Anschnallen im Cockpit zu unterstützen. und das wichtigste natürlich: 30 x konnten sie die Welt von oben erleben und die ersten Schritte des Steuerns eines Flugzeuges lernen.
Zwei Tage, die bei Teilnehmern und Mitgliedern des LSV gleichermaßen viel Begeisterung ausgelöst haben. je

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Aktualisiert ( Freitag, 19. August 2016 um 07:03 Uhr )
 

Wieder einmal in den schönsten Bergen der Alpen

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alt  alt Wieder was für's Auge gab's vor Kurzem für Sepp Holzapfel und seinen Bruder Hans, als beste Thermik und glasklare Sicht ihnen einen unvergesslichen Segelflug in die einzigartig schönen Dolomiten bescherte. Die Fotos zeigen oben links die Sella-Gruppe, oben rechts die Seiser Alm mit dem Schlern, unten links die Marmolada und unten rechts den Rückflug durch die Ötztaler Alpen. je

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Aktualisiert ( Freitag, 05. August 2016 um 07:26 Uhr )
 

Im Cabrio über Landsberg

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22.07.2016: Sie ist das älteste Flugzeug des LSV aber ein wahrer Funflieger - die Ka-8 b. Das erste Mal Ende der 50iger Jahre gebaut, ist sie definitiv ein Oldtimer unter den Segelflugzeugen. Die Flügel sind aus Holz, das mit Stoff bespannt ist und der Rumpf ist aus bespanntem Stahlrohr. Auch heute noch erfüllt sie den Zweck, für den sie damals gebaut wurde, nämlich als Übungsflugzeug für Flugschüler zur Verfügung zu stehen.
Das besondere Schmankerl der LSV Ka-8: sie besitzt neben der normalen vollverglasten Cockpithaube auch noch eine optionale Cabrio-Haube, bei der sich der Pilot, nur hinter einer kleinen Windschutzscheibe versteckt, die frische Höhenluft um die Nase wehen lassen kann. Im Sommer natürlich das ultimative Erfrischungserlebnis.
Das Foto entstand an einem warmen Abend vor Kurzem über dem Lech vor der Kulisse von Landsberg. je

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Aktualisiert ( Freitag, 19. August 2016 um 07:04 Uhr )
 

Bayrischer Tagessieg im Streckenflug für Dirk Küpper

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16.07.2016: Kühle Temperaturen im Juli, wie letzte Woche, nerven zwar einerseits, sorgten aber am Wochenende für Thermik wie im Frühjahr. Auf Grund des etwas verhaltenen Wetterberichtes schrieb LSV Fluglehrer und Streckenflugpilot Dirk Küpper am vergangenen Samstag offiziell zunächst "nur" eine Strecke von 500 km aus, die er dann sogar noch auf 600 km strecken und damit den bayrischen Tagessieg für den LSV Geratshof an diesem Tag einfahren konnte.
Die Fotos entstanden während des wunderschönen Fluges über dem Ammersee, der Schwäbischen Alb und dem Flughafen Memmingen. je

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Aktualisiert ( Freitag, 19. August 2016 um 07:05 Uhr )
 

AIRlebnis Wochenende mit Jugendleitern aus Baden-Württemberg

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Ein Team Jugendleiter aus verschiedenen Baden-Württembergischen Segelfliegerclubs schnupperte am vergangenen Wochenende bayrische Höhenluft am Geratshof.
Die jungen Piloten im Alter von 18 - 20 Jahren hatten auf einer Veranstaltung vom einzigartigen Segelflugplatz Geratshof gehört und daraufhin beschlossen, das Fluggelände vor den Toren Landsbergs am besten einmal live zu erleben.
Von Freitag bis Sonntag gab es deshalb das Rundum-Verwöhnpaket für die engagierten Jugendlichen, bei der sie das Alpenvorland nicht nur am Himmel, sonderen auch zu Wasser per Kanu auf dem Lech und zu Lande in Form einer Mountainbike Tour in den Lechauen und einer Besichtigung der Stadt Landsberg erleben und genießen konnten.
Darüber hinaus wurden nette neue Kontakte mit dem Jugendteam des LSV Geratshof geknüpft und somit die Bayrisch - Baden-Württembergische Völkerverständigung gepflegt. je

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Aktualisiert ( Mittwoch, 22. Juni 2016 um 10:52 Uhr )
 

Glückliche Nachlese der Gastvereine des Pfingstcamps 2016

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Zum diesjährigen Pfingstcamp waren der Flugsportverein Karlsruhe aus dem Rheintal und der Luftsportverein Neumagen-Dhron aus der Eifel am Geratshof zu Gast, siehe auch Blog Posts weiter unten.
Beide Fliegerclubs äußersten sich auf Ihren Websites jetzt sehr glücklich über die Zeit und die Flüge am Landsberger Segelflugplatz:
FSV Karlsuhe: klick
LSV Neumagen-Dhron: klick

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Die doppelsitzige DG 505 der Karlsruher Segelflieger kurz vor dem Aufsetzen am Segelflugplatz Geratshof.


Aktualisiert ( Montag, 13. Juni 2016 um 08:20 Uhr )
 

Der Gewitterslalom geht weiter!

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Gewitter ohne Ende zur Zeit - da überlegten sich die Flieger vom Geratshof wirklich, ob sie die Flugzeuge aus dem Hangar ziehen sollen. Pilot und Fluglehrer Dirk Küpper ließ sich vergangenes Wochenende von den dunklen Wolken erneut nicht abschrecken und startete mit dem Nimbus 3 DT parallel zum Schulbetrieb zu einem wahren Gewitter- und Schauerslalom. Die Steigwerte der Aufwinde lagen bei durchschnittlich 1 m/s, die Wolkenuntergrenze bei niedrigen 700 m über Grund - dies, plus die Schauerinseln machten den Flug recht spannend. Nur ein Aufwind reichte plötzlich höher, nämlich bis auf 1200 m über Grund und bescherte Dirk Küpper ein schönes Über-den-Wolken-Feeling. Ein weiteres Highlight war das Überfliegen von München im Süden. Das Resultat - vor allem aber das Erlebnis am Ende kann sich sehen lassen: 221 km Streckensegelflug bei einem kontrastreichen Wetter mit sehr mäßiger Thermik, bei dem man erstmal nicht ans Segelfliegen denken würde.
Text: je, Fotos: dk und onlinecontest.org
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oben von links: düstere Stimmung über dem Starnberger See, über dem Süden Münchens, zwischen den Wolken bei Ammer-. Pilsen- und Wörthsee
unten von links: Schauer über Starnberg, Schauer über der A 96, der Flugweg von Dirk Küpper

Aktualisiert ( Sonntag, 12. Juni 2016 um 12:01 Uhr )
 

Pfingstcamp 2016 hinterlässt glückliche Flieger

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alt  alt  alt  Das Geratshofer Pfingstcamp 2016 gemeinsam mit dem FSV Karlsruhe und Fliegerkollegen aus der Eifel ist zu Ende. Es war eine harmonische, gemeinschaftliche und freundschaftliche Zeit mit viel Flugbetrieb. 40 Teilnehmer waren dabei und bis zu 25 Flugzeuge standen am Start, trotzdem lief es entspannt, effektiv und mit viel Freude ab.
Dies konnten auch die sehr zahlreichen Besucher aus dem Landkreis erleben, wenn sie bei schönem Wetter dem regen Treiben am Segelflugplatz vor den Toren Landsbergs zuschauten.
Jede Menge unvergessliche Flüge über dem Allgäu und den Alpen stehen in den Flugbüchern, insgesamt 16.000 km Strecke, viele im Kunstflug abgebaute Höhenmeter, knapp 400 Flugstunden und über 700 Flugbewegungen sind das auf Zahlen reduzierte Ergebnis der beiden Wochen.
Eingerahmt waren die Tage von gemütlichen Lagerfeuer- und Hüttenabenden am herrlich in der Natur gelegenen Flugplatz, von Biergarten- und Eisdielenbesuchen, vom Besuch der Flugwerft in Oberschleißheim und der Erdinger Therme bis hin zu Ausflügen in die Berge und Kanu Abenteuer auf dem Lech.
Mit viel Energie aber auch spürbarer Wehmut verabschiedeten sich die begeisterten Gäste und Geratshofer Piloten am vegagenen Sonntag von zwei sehr gelungenen Wochen. Bericht: je, Fotos: ab

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"Beleuchtete" Thermik an den letzten Pfingstcamtagen

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Was sich hier in der Überschrift noch etwas witzig anhört, ist für alle Flieger, sei es Segel-, Sport- oder Verkehrspiloten, die Wetterlage, die den meisten Respek einflößt und von der alle großen Abstand halten. Für große Passagiermaschinen gilt zum Beispiel die Regel, dass ein Gewitter mit einem Abstand von 15 nautischen Meilen, also rund 28 km, zu umfliegen ist
Was ist das Gefährliche für Flugzeuge an Gewittern?
Zunächst sind es die extremen Turbulenzen, die durch Auf- und Abwinde im und am Rande eines Gewitters entstehen. Jeder kennt die sogenannte Böenwalze am Boden, die zu Beginn eines Gewitters ganz plötzlich, markiert durch eine bedrohlich dunkle, rollende Wolke, über einen mit Windgeschwindigkeiten von teilweise über 100 km/h hinweg zieht. Was wir da am Boden wahrnehmen können, ist nichts im Vergleich zu dem, was in der Gewitterwolke, genannt Cumulnimbus, selbst abgeht: hier können die Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen auf- und absteigendem Wind bis zu 500 km/h betragen - Turbulenzen, die kein Flugzeug aushält.
Die zweitgrößte Gefahr für Flugzeuge im Gewitter ist der Hagel, der das Flugzeug äußerlich bis zur Flugunfähigkeit beschädigen kann. Es folgt die Vereisung durch unterkühlten Regen: hier besteht die Gefahr, dass die Steuerruder des Flugzeuges einfrieren und Oberfläche und Gewicht des Flugzeuges durch den Eisansatz so verändert werden, dass es nicht mehr steuerbar oder flugfähig ist. Entgegen der Vermutungen vieler ist die Gefahr durch Blitzschlag eher im hinteren Risikobereich anzusiedeln - einfach auf Grund der niedrigen Chance, direkt vom Blitz getroffen zu werden. Große Passagierflugzeuge sind gut für einen Blitzeinschlag gerüstet, bei kleineren Flugzeugen kann durch einen Blitz allerdings durchaus auch ein mechanischer Schaden an der Steuerung oder Flugzeugzelle entstehen.
All diese Wettererscheinungen konnte Dirk Küpper vom Geratshof zusammen mit Constantin Prüm im Nimbus 3 DT des LSV am vergangenen Freitag zum Glück aus der notwendigen, sicheren Distanz erleben. Bei einem Streckenflug über in die bayrischen Alpen wurde ihnen der Rückweg zum Geratshof durch ein kräftiges Gewitter über dem Landkreis abgeschnitten. Es gelang ihnen, am Rande des Gewitters die vorauslaufenden Aufwinde so zu nutzen, dass sie die komplette Gewitterzelle umfliegen und nach deren Abzug vom Geratshof auf der Rückseite, sogar begleitet von einem bunten Regenboge,n landen konnten.
Trotz des sicheren Umfliegens ist Dirk nach der Landung der neu gewonnene Respekt vor dieser Wettererscheinung deutlich anzuhören: "Selbst am Rande des Gewitters waren die Turbulenzen sehr stark, ständig veränderte sich die Zelle - wo es eben nur leicht regnete, wurde plötzlich alles wieder schwarz, ganz in der Nähe ging ein Blitz runter, dessen Donner wir deutlich im Cockpit hörten - da kommt man sich wirklich klein vor!" Bericht: je, Foto: dk

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"Das GPS sagt, dass der Geratshof genau rechts von uns mitten im Schwarzen ist."- Dirk Küpper und Constantin Prüm beim Umfliegen des Gewitters im Nimbus 3.

Aktualisiert ( Dienstag, 31. Mai 2016 um 08:31 Uhr )
 

Traumflug über die schönsten Berge der Alpen

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Sie zaubern jedem Alpenfan ein Lächeln ins Gesicht, die Dolomiten. Dirk Küpper und Moritz Eble gelang am Wochenende mit dem Nimbus 3DT des LSV vom Geratshof aus ein fantastischer Sightseeingflug über die einzigartigen Gipfel der italienischen Dolomiten. Nach einem hart erkämpften Einstieg in die Alpen bei Ettal und der Überquerung des Inntals bei Innsbruck führte der Flug zunächst entlang der Brenner Route nach Süden und ging dann in hochreichenden Aufwinden vorbei an allem was in den Dolomiten Rang und Namen hat: den Geissler Spitzen, dem Sella Stock, Langkofel und Schlern, Marmolada, CIvetta und dem Monte Pelmo.
Und mit genau diesem Lächeln im Gesicht konnten man die beiden Piloten noch den ganzen Abend am Geratshof erkennen - ja, auch von oben sind die Dolomiten ein unvergessliches Erlebnis! je

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o.l.: schwieriger Einstieg in die Alpen - das Ettaler Mandl aus einer für Segelflieger tiefen Perspektive / o.r.: der markante Lankofel, dahinter Schlern & Seiser Alm
u.l.: der beeindruckende Sella Stock / u.r.: Anflug auf die noch verschneite Marmolada - mit 3343 m Höhe der höchste Berg der Dolomiten


Aktualisiert ( Montag, 23. Mai 2016 um 13:02 Uhr )
 

Halbzeit Pfingstcamp 2016

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Trotz durchwachsenen Wetters in der ersten Woche war Hochbetrieb am Geratshof - 500 Starts und Landungen, 250 Flugstunden und 10.000 Streckenkilometer gab's bisher. Am Flugplatz selbst konnten Besucher im eigens am Geratshof eingerichteten Spezialluftraum Segelkunstflug erleben: mit Loopings, Rollen, Rückenflügen und vielem mehr zauberten die Segelflieger ihr lautloses Ballet an den Himmel südlich von Landsberg. Zwei Flugschüler konnten ihren ersten Alleinflug absolvieren und zwei neue Windenfahrer wurden ausgebildet. Das Wichtigste jedoch: es gab jede Menge Spaß und Teamgeist beim Flugbetrieb und darum herum zusammen mit dem FSV Karlsruhe. je

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Pfingstcamp 2016: viele Flugzeuge gibt es zur Zeit morgens am Start auf dem Flugplatz Landsberg-Geratshof zu sehen

Aktualisiert ( Montag, 23. Mai 2016 um 12:38 Uhr )
 

Das Pfingstcamp 2016 steht vor der Türe!

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Aktualisiert ( Donnerstag, 12. Mai 2016 um 05:47 Uhr )
 

"Himmelfahrt" vom Feinsten!

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Ein langes Himmelfahrts-Segelflugwochenende, wie es besser hätte nicht sein können, ist vorbei. Ob Ausbildung der neuen LSV Piloten, Kunstflug oder einfach nur das schöne Oberbayern von oben genießen - der Himmel rund um Landsberg, über dem Alpenvorland und den Alpen war kräftig durch die Geratshofer Flotte dekoriert. Ganz besonders weit war das LSV Streckenflugteam unterwegs und flog stolze 10 735 km durch Süddeutschland und die Alpenländer. Die längsten Flüge gelangen Richard Paul (868 km), Günther Siebinger (857 km) und Dirk Küpper (826 km). Sehr erfreulich auch: der frische Pilotennachwuchs trug ebenfalls mehrere Hundert Kilometer zum Gesamtergebnis bei. je

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Aktualisiert ( Donnerstag, 12. Mai 2016 um 05:45 Uhr )
 

Bisher weitester Flug der Saison 16: Richard Paul fliegt 868 km rund um Süddeutschland

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Viel hätte nicht bis zur 900 km Marke gefehlt: Richard Paul gelang am 04.05. mit seinem Segelflugzeug von Typ DG 800 der bisher weiteste Segelflug vom Geratshof in der diesjährigen Saison. "Kalte Füße habe ich bekommen", so der erste Kommentar von Richie nach seiner abendlichen Landung wieder am Heimatflugplatz bei Ellighofen.
Es war ein typischer Frühilngstag gewesen: glasklare, über 100 km weit reichende Sicht, bunte Farben am Boden, ein mit vielen Cumuluswolken (da sind die, die Segelflieger, weil sie Aufwind verheißen, immer besonders nervös machen) dekorierter tiefblauer Himmel, am Boden zwar schon milde Temperaturen aber eben, auf Grund der Jahreszeit, auch noch deutliche Minustemperaturen in der Höhe.
Da die Alpen noch in Wolken lagen führte Richies Flug ihn vom Geratshof erst einmal ans Nordende der schwäbischen Alb. Bei bester Thermik glitt er dann an der Albkante entlang bis an deren Südwestspitze, sprang von dort nahe der Hegauer Berge hinüber in den Südschwarzwald und rollte dann dieses schöne Mittelgebirge komplett nach Norden bis Höhe Karlsruhe auf. Im Anschluss ging es direkt noch weiter nach Nordosten ins nächste Mittelgebirge, den Odenwald. Bei Mosbach war der nördlichste Wendepunkt des Fluges erreicht, bevor Richie nahezu den selben Weg wieder zurück nach Oberbayern flog. 868 für den "Online-Contest" (das ist der dezentrale Jahres-Streckenflugwettbewerb der Segelflieger weltweit) auswertbare Kilometer, lautlos, umweltfreundlich, nur von den Kräften der Natur getragen, lagen am Ende des Tages hinter Richie. je, Fotos onlinecontest.org & je
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Aktualisiert ( Donnerstag, 05. Mai 2016 um 06:06 Uhr )
 

Von 50 auf 500 - Flugscheinneuling des LSV auf großer Strecke

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Er hatte Ende 2015 mit dem zur Ausbildung gehörenden 50 km Streckenflug Flug nach Kempten gerade seinen Flugschein erhalten und nun, gleich zum Anfang der neuen Saison 2016 eine Überraschung: Manuel Riesemann gelingt in der LS-4 des LSV Geratshof ein Flug über 530 km Strecke.
"Eigentlich wäre ich von alleine nie auf die Idee gekommen, mir für heute einen so großen Flug vor zu nehmen, aber dann kam Jens..." - gemeint ist Jens Becker, erfahrener Streckenflugprofi, ehemaliges Segelflug-Nationalmannschaftsmitglied und Fluglehrer im LSV.
Und der ging die Sache dann einfach ganz locker mit Manuel an: "Wir schauen mal was geht - und wenn Dir die Kondition ausgeht, dann landest Du einfach auf einem anderen Flugplatz.".
So ging es, geführt von Jens in seiner "Libelle", los: bereits der erste Flugabschnitt bis an die Südspitze des Schwarzwaldes übertraf alle Strecken, die Manuel bisher geflogen hatte. Von dort ging es im Anschluss an der schwäbischen Alb, der Segelflieger Autobahn Süddeutschlands, entlang weit nach Nordosten bis Rothenburg ob der Tauber - Jens als Coach und Aufwind-Schnüffler vorneweg und Manuel in seinem Windschatten, über Funk angeleitet, hinterher. Ab Rothenburg ging es wieder Richtung Süden, die Fliegernasen auf den Geratshof gerichtet. Mittlerweile war es schon fast 18 Uhr und die thermischen Aufwinde ließen auf Grund der immer tiefer wandernden Sonne mehr und mehr nach. Schnell wurde klar, dass es wahrscheinlich nicht mehr ganz nach Hause reichen würde. Manuel konnte am Kraftwerk in Grundremmingen noch einmal etwas Höhe tanken, Jens erwischte südlich davon einen letzten Aufwind und kam damit bis zum Flugplatz Schwabmünchen.
Manuel erreichte im Gleitflug noch den Flugplatz Thannhausen und wurde von dort zum letzten Sonnenstrahl mit dem Geratshofer Schlepp-Motorsegler nach Hause geholt, während Jens von einer Crew per Anhänger aus Schwabmünchen zurück transportiert wurde.
"Ein wahnsinns Flug, der aber vor allem eines war: sehr anstrengend - ohne Jens hätte ich das nicht geschafft" erzählt Manuel am Ende des Tages und ihm ist klar, dass es noch einmal eine andere Herausforderung sein wird, solch einen Flug völlig alleine und am Ende auch bis zurück zum Heimatflugplatz zu planen und zu fliegen.
Es war insgesamt ein top Tag für die Geratshofer Piloten; parallel zu Manuel und Jens waren 5 weitere Flugzeuge des LSV in den Alpen unterwegs und flogen dort Strecken zwischen 400 und 600 km Länge - insgesamt kamen 3500 Streckenflugkilometer zusammen. je

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Fotos von links: unterwegs in der LS-4, Rückhol-Schlepp bei Sonnenuntergang von Thannhausen, Analyse des Fluges (Quelle onlinecontest.org)

Aktualisiert ( Samstag, 30. April 2016 um 07:50 Uhr )
 

Alpenflugcamp in Sondrio 2016 - Fliegen vom Feinsten

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Wie jedes Jahr begrüßte direkt nach dem Ostercamp ein Team von Geratshofer Segelfliegern den Frühling in Bella Italia am Flugplatz Sondrio-Caiolo.
Dass das im hochalpinen Adda Tal nur wenige Kilometer östlich des Comer See liegende Fluggelände ein idealer Ausgangspunkt für Streckensegelflüge auf der Alpensüdseite ist, konnten die Piloten täglich bei über 500 km langen Flügen erleben. Dabei ging es in Hangwinden, Thermik und Wellenaufwinden mit Flughöhen bis über 6000 m NN an allen Bergen, die Rang und Namen haben, vorbei: Matterhorn, Monte Rosa, Gran Paradiso und natürlich auch am höchsten, dem fast 5000 m hohen Mont Blanc.
Die meisten Flüge glitten die Gerasthofer Segelflieger lautlos im Verband gemeinsam mit den Fliegerkollegen vom Sportfliegerclub Stuttgart über die einzigartige Welt der vergletscherten Hochalpen - zusammen zu fliegen macht das Erlebnis noch größer.
"Die Flüge dieses Jahr in Sondrio 2016 waren mit die schönsten, die ich je erlebt habe" war von LSV Vorstand Sepp Holzapfel beim begeisterten Erzählen nach seiner Rückkehr zu hören. je, Fotos Bernhard Pfau und Sepp Holzapfel

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Oben: Sepp Holzapfel im Arcus über den italienischen Südalpen
Unten von links: in über 6000 m in der Welle über der eisigen Welt der 4000er, Anflug auf den mächtigen Mont Blanc, abendliche Rückkehr nach Sondrio ins Adda Tal

Aktualisiert ( Donnerstag, 28. April 2016 um 06:24 Uhr )
 

LSV in der Presse

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Die Augsburger Allgemeine und der Kreisbote Landsberg haben wieder ausführlich berichtet - diesmal über das Geratshofer Ostercamp 2016. je

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Berge und Saharastaub

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11.04.2016: Nach dem Ostercamp gelangen den Geratshofer Piloten mittlerweile auch die ersten Flüge über die noch tief verschneiten Alpen, die in eine fast mystische Wolke aus Saharastaub eingehüllt waren. Das Licht wirkte ganz unwirklich grau-gelb und selbst der Schnee auf den Gletschern war von abgelagerten Staubpartikeln zum Teil ocker gefärbt. je

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Aktualisiert ( Dienstag, 19. April 2016 um 06:27 Uhr )
 


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