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Segelfliegen in Landsberg und der Region Augsburg, München, Allgäu - News

Vom Geratshof Richtung Stratosphäre: Traumflug im Föhnsturm

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... und da war er vergangenes Wochenende einmal mehr: der Föhn. Mit aller Kraft fegte er von Süden über die Alpen und sorgte in der Region vor den Bergen bis über Landsberg hinaus nach Norden für ungewöhnlich sonniges und warmes Wetter. Aber nicht nur das - mit seiner Gewalt und Kraft brachte er die Luftschichten über den Bergen zum Schwingen und erzeugte einen Aufwind, der bei allen Segelfliegern sofort für glänzende Augen sorgt: die Welle. Lautlos mächtig ist sie in der Lage, Segelflugzeuge über den Alpen in Höhen bis über 10 000 Metern zu tragen.
Und genau das nutzten Sepp und Ludwig Holzapfel mit dem Nimbus 3DT des LSV aus: Per Windenstart ging es am Geratshof in die Luft, dann per ausklappbarem Hilfsmotor Richtung Alpen. An den ersten Bergen trug der Hangaufwind die beiden dann in die ersten Föhnrotoren, das sind heftige Luftwalzen, die selbst große Flugzeuge unangenehm durchschütteln können. Nachdem diese dann überstanden waren, folgte der traumhafte Genuss der Wellenaufwinde vom Lechtal bis ans Ende des Engandins bei Chur. Ganz ruhig und still ist die Luft in der Welle, die den Nimbus mit Sepp und Lui mit Steigwerten von über 5 Metern pro Sekunde in Höhen über 6000 Metern trug. In einem schier endlosen Gleitflug, verwöhnt vom fantastischen Alpenpanorama ging's nach über sechs erfüllten Flugstunden wieder zurück zum Geratshof. je

     
Aussicht auf fantastische Wolkenschlösser beim Wellensegelflug mit dem Nimbus über den Nordalpen

Aktualisiert ( Sonntag, 07. November 2010 um 17:37 Uhr )
 

Herbstcamp Karlsruhe 2010 Pt.2: Fliegen was das Zeug hält

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Weiterhin großes Wetterglück für die Geratshofer in Karlsruhe: das warme Wetter mit teils viel Sonne hält an und beschert den Piloten und FlugschülerInnen viele tolle Flüge mit herrlichen Ausblicken auf die bunte Herbstwelt rund um Karlsruhe. Highlight der Tage sind die Sunsetflüge über dem Lichtermeer der Großstadt, denen nach dem Einräumen lustiges gemeinsames Kochen und leckeres Abendessen zusammen mit den Karsruhern folgt.
Und das beste: für die kommenden Tage ist nun endlich Welle vorher gesagt! je

   

obere Reihe von links: ASK Flotte der Karlsruher und Geratshofer und Start der Geratshofer ASK 21 mit Felix und Richie
untere Reihe von links: Sunset-Start von Ronja im Twin, Sunset über dem Rhein und Kochen mit Bob
Aktualisiert ( Mittwoch, 03. November 2010 um 20:29 Uhr )
 

Herbstcamp Karlsruhe 2010 Pt.1: Im (Indian-) Sommer angekommen und durchgestartet!

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Dies sind die Impressionen der ersten beiden Tage in Karlsruhe: Das Rheintal leuchtet in den tollsten Herbstfarben und begrüßte den LSV Geratshof mit angenehmen 23°C, einer kleinen Südwestwelle über dem Schwarzwald am Samstag und einfach nur genialem Spätsommerwetter am Sonntag. Die Geratshofer Flugschüler konnten das erste Mal an einem anderen Flugplatz mit richtig dichtem Flugbetrieb alleine ihre Runden drehen und bei abendlichen Sunsetflügen die tolle Kulisse der beleuchteten Großstadt direkt neben dem Flugplatz genießen. je

   

Aktualisiert ( Mittwoch, 03. November 2010 um 20:29 Uhr )
 

Die Schwarzwaldwelle ruft - erstes Herbstcamp des LSV Geratshof in Karlsruhe

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Während die meisten Segelfliegerclubs ihre Flugzeuge gerade winterfest verstauen, startet der LSV gleich mit einem weiteren Highlight in die kühle Jahreszeit: dem ersten externen Herbstcamp.
Und wo ließe sich die Segelflugsaison für Piloten und Flugschüler besser verlängern, als in der wärmsten Region Deutschlands, dem Rheintal rund um Karlsruhe.
Mit Sack und Pack - besser gesagt mit Anhängern und Segelflugzeugen wird sich die Jugendmannschaft des LSV deshalb in den Herbstferien auf den Weg ins Land der Weinreben zum befreundeten FSV Karlsruhe machen, um dort den Indian Summer aus der Luft und badisches Savoir-vivre am Boden zu erleben. Mit etwas Glück werden die Geratshofer dann vor Ort in den Genuss der "Welle" kommen, einer besonderen Aufwindart, die im Herbst und Winter oft über dem Schwarzwald bei Karlsruhe entsteht und dort Segelflugzeuge in Höhen bis 6000 m tragen kann.

alt

Die Schwarzwaldwelle: grenzenlose Freiheit auf die LSV'ler im Herbstcamp in Karlsruhe hoffen

Und auch nach dem Herbstcamp wird dieses Jahr am Geratshof, wann immer es die Wetterbedingungen an den Wochenenden erlauben, durchgängig Flugbetrieb statt finden - parallel dazu findet die Winterwartung der Flugzeuge und der Theorieunterricht statt. je 

Aktualisiert ( Mittwoch, 20. Oktober 2010 um 17:22 Uhr )
 

300 km Überland - erster großer Streckensegelflug mit frischem Flugschein

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Seinen Flugschein hatte er keine vier Wochen in der Tasche, da startete LSV Nachwuchspilot Pierre Flammer mit der LS-4 des Clubs zu seinem ersten großen Streckensegelflug, um für sich die 300 Kilomter Marke zu knacken. Wie es ihm dabei ging, hat er für uns aufgeschrieben: hier geht's zum Bericht. je
 
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Glücklich nach seinem ersten erfolgreichen 300 km Flug - LSV Nachwuchs Segelflieger Pierre Flammer
 
Aktualisiert ( Dienstag, 12. Oktober 2010 um 13:43 Uhr )
 

Bei den ganz Großen... LSV goes Airport!

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Auch wenn das Segelfluggelände Geratshof ein wunderschön in die Natur eingebetteter Wald- und Wiesenflugplatz ist, auf dem das Fliegen als reines Hobby betrieben wird, müssen die LSV Piloten in der Lage sein, auch auf großen Flugplätzen und Verkehrsflughäfen korrekt anzufliegen und sicher zu landen.
Und dort tummelt sich von der kleinen Cessna, über den Privat-Jet bis hin zum Airliner alles, was Flügel und Düsen hat.

alt
 
Die regelmäßigen Trainings- und Übungsflüge mit dem Motorsegler zu den Flughäfen Augsburg, Memmingen und München sind deshalb immer ein besonderes und spannendes Erlebnis der Geratshofer Wiesenflieger: Funkverkehr mit den Fluglotsen in englischer Sprache haben, Anflugkommandos ausführen, zwischen einer Boeing 737 und einem Airbus A-320 im Landeanflug auf eine fast 4000 m lange Landepiste sein, von einem Bodeneinweiser gelenkt neben einem Learjet auf dem Vorfeld parken... eben einfach mal mittendrin bei den ganz Großen dabei sein! je

Aktualisiert ( Donnerstag, 30. September 2010 um 09:39 Uhr )
 

Dauerregen schwemmt LSV zurück in die 2. Bundesliga

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Traurige Gesichter beim Bundesligateam des LSV: der völlig verregnete August hat die Hoffnungen auf einen Klassenerhalt im Mittelfeld der 1. Bundesliga im wahrsten Sinne des Wortes fort geschwemmt, und das, obwohl es nach dem Dauerregen von Anfang Mai bis Mitte Juni noch so aussah, als könnte die Mannschaft im guten Segelflugwetter von Mitte Juni bis Juli wieder aus dem Abstiegsbereich auftauchen.
Platz 25 von 30 war das Ergebnis nach Abschluss der Saison vor 2 Wochen, was - da die letzten 7 Tabellenplätze absteigen - nun auch für den LSV Geratshof in der kommenden Saison fliegen in der 2. Bundesliga bedeutet.
Dennoch will das Team den Kopf nicht hängen lassen und auch nicht alleine das schlechte Wetter für den Abstieg verantwortlich machen: "Wir müssen uns auf jeden Fall auch anschauen, ob und was wir im Team noch verbessern können", so die Pilotinnen und Piloten.
Eines bleibt jedoch für die Zukunft sicher: das LSV Team wird nicht, wie es viele andere Clubs tun, bei schlechtem Wetter in der Region gezielt den Tourismus zu teilweise mehrere 100 km entfernten, von besserem Wetter verwöhnten Flugplätzen antreten, um von dort zu punkten - "Unsere meteorologischen Rahmenbedingen sind ein Teil von uns, und daraus wollen wir das beste machen", so LSV Vorstand Sepp Holzapfel.
In diesem Sinne ist das LSV Motto für 2011: "Nach dem Abstieg ist vor dem Aufstieg!" je

 

Aktualisiert ( Sonntag, 26. September 2010 um 13:27 Uhr )
 

Flugscheinregen Teil 2

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Schon wieder Freude über frische Fluglizenzen am Geratshof! Ab sofort im Besitz des Segelflugscheines sind Kai Hollich, Alex Mayrhofer und Markus Weckbecker. Dirk Küpper (2.v.r.) erhielt bereits im Mai den Motorseglerschein. Wir gratulieren einmal mehr! - und: Fortsetzung folgt garantiert!


Fluglizenzen Nr 4,5,6 und 7/2010: Kai Hollich, Alex Mayrhofer, Dirk Küpper und Markus Weckbecker

Aktualisiert ( Montag, 13. September 2010 um 08:11 Uhr )
 

Fliegende Lederhosen und Dirndl - "boarischer Flugbertrieb" am Geratshof

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Herbstzeit - Wiesnzeit: zum Abschluss der Sommerferien gab's vergangenen Sonntag einen "boarischen Flugbetrieb" am Geratshof. Los ging's mit einem zünftigen Weißwurstfrühstück vor dem Briefing, dann wurde bei bestem Flugwetter in Dirndl, Lederhosen und Haferlschuhen am weiß-blauen Himmel geflogen, was das Zeug hielt - nicht auszudenken, wenn man in diesen Klamotten im Ausland, z.B. auf der schwäbischen Alb außengelandet wäre - und abends klang der Tag mit einer lustigen Hüttengaudi und a scheenen Musi aus. ... Ein weiterer super Tag mit vielen Starts, tollen Flügen und jede Menge Besuchern am Geratshof. je

 

Aktualisiert ( Montag, 13. September 2010 um 08:00 Uhr )
 

Heading Stratosphere - LSV Fluglehrer trainieren in den Seealpen

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Eines der bekanntesten und besten Segelfluggebiete Europas befindet sich in den Alpen der Haute Provence in Südfrankreich. Jedes Jahr pilgern mehrere tausend Segelflieger aus aller Welt dort hin, um sich von fantastischem Segelflugwetter verwöhnen zu lassen. Sicheres Fliegen in dieser wilden, von schroffen Bergen und Gletschern durchzogenen, hochlapinen Landschaft will jedoch gelernt sein - die Auf- und Abwindverhältnisse sowie die Turbulenzen sind extrem, gleichzeitig sind die Landemöglichkeiten sehr eingeschränkt. Hinzu kommt die starke Dichte an Luftverkehr: in den Hochphasen tummeln sich mehr als 1500 Segelflugzeuge, Drachen- und Gleitschirmflieger in der Region. Um die Sicherheit zu erhöhen, finden jährlich Fortbildungslehrgänge für Fluglehrer in den Seealpen statt, die LSV Ausbildungsleiter Janik Eggler als Trainer begleitet. LSV Fluglehrer Richard Paul, und Reinhold Metzner, Pilot im LSV, absolvierten dieses Jahr als Teilnehmer zusammen mit 10 weiteren Fluglehrern aus dem Bundesgebiet die Fortbildung. Die LSV'ler können auf lehrreiche aber auch fantastische Flüge, die sie entlang unberührter Felswände, über Schluchten und Lavendelfelder bis in Airliner-Höhen führten, zurückblicken. je

   

Aktualisiert ( Donnerstag, 09. September 2010 um 21:16 Uhr )
 

"Pilot für einen Tag" - LSV unterstützt Ferienprogramm der Stadt Landsberg

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Wer hat ihn nicht schon einmal als Kind gehabt, den Traum einmal selbst im Cockpit eines Flugzeuges zu sitzen? Für eine Gruppe 13-15 jähriger aus dem Kreis Landsberg, die am Ferienprogramm der Stadt teilnahmen, wurde er am 3. September 2010 Wirklichkeit.
Zusammen mit Fluglehrern und Piloten des LSV Geratshof durften sie einen Tag den Flugbetrieb am Segelflugplatz managen, dabei Starts und Landungen der Segelflugzeuge organisieren und, als Wichtigstes, natürlich auch mehrere Flüge im Cockpit live mit erleben und die Welt von oben sehen.

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Einheitliche Begeisterung der TeilnehmerInnen am Ende: ein super Tag mit vielen neuen Erlebnissen, sei es, das eigene Haus mal von oben zu sehen, die Welt mit einem Looping Kopf stehen zu lassen, oder mit dem Traktor gelandete Segelflugzeuge zurück zum Startpunkt ziehen zu dürfen. je

 

Aktualisiert ( Sonntag, 05. September 2010 um 08:40 Uhr )
 

Geratshofer Sommercamp 2010: Schwimmen lernen!

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Regen, Regen, Regen - und danach: Regen! Das Sommercamp 2010 des LSV am Geratshof versank buchstäblich im Wasser, das auf dem Flugplatz teilweise so hoch stand, dass man mit der Winde erste Wasserskiversuche hätte starten können. An 3 Tagen hatte das Geratshofer Jugendteam fliegbares Wetter und konnte gemeinsam mit Campfluglehrer Dietmar Loose zu halbwegs brauchbaren Flügen starten. Die restlichen Tage wurden dann alle verfügbaren Karten für Alternativprogramme gezückt: vom Schwimmbadbesuch über Hochwasser-Sightseeing bis zur LAN-Party: langweilig war's am Ende auf keinen Fall! je



Aktualisiert ( Montag, 13. September 2010 um 08:09 Uhr )
 

Erfolg für Geratshofer Team bei Südwestmeisterschaft Marpingen

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Platz 2 für Michael Seischab, Platz 4 für Lucia Steinke, das ist das erfreuliche Ergebnis der Teilnahme der beiden LSV Segelflieger an der Südwestmeisterschaft in Marpingen im Saarland im August. Ähnlich wie bei Jens Becker bei der Weltmeisterschaft (siehe unten) erreichten die beiden das gute Ergebnis durch konsequentes Teamfliegen. Durch die erfolgreiche Platzierung haben sich Michi und Lucia nun für die Deutsche Meisterschaft 2011 qualifiziert. Wir gratulieren! je

 
Taktische Teamabstimmung von Lucia Steinke und Michi Seischab vor dem Flug                                      Zieleinflug von Michi Seischab

 

LSV bringt Schüler aus dem Landkreis in die Luft

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Warum fliegt ein Flugzeug? Wie steuert man es? Wie funktioniert der Betrieb an einem Flugplatz? Wie läuft gute Teamwork und gemeinsames Organisieren?
Antworten auf diese Fragen erhielten insgesamt 40 Schüler des Ignaz Kögler- und des Dominik-Zimmermann Gymnasiums Landsberg sowie des Landheims Schondorf am Ammersee bei 6 spannenden Tagen rund um die Segelflugzeuge am Flugplatz Geratshof. Neben den physikalischen Fakten lernten die Schüler bei der eigenständigen Organisation des Flugbetriebs unter Anleitung von Trainern, Fluglehrern und Jugendlichen des LSV, was eine gute Mannschaft ausmacht, wie man Verantwortung übernimmt und Konflikte löst.
Der LSV steht immer gerne für die Durchführung von Teamtrainings, Erlebnis- und Projekttagen zur Verfügung, Infos unter 0172-9466531. je

alt

 

Aktualisiert ( Freitag, 03. September 2010 um 07:31 Uhr )
 

Es regnet - diesmal Flugscheine!

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Und schon wieder Freude am Geratshof: diesmal über drei frisch gebackene Segelflugzeugpilotinnen und -piloten.
Pierre Flammer (25) aus München, Angelika Mayr (21) aus Ellighofen und Felix Emmert (18) aus Seestall haben ihre Segelfugausbildung beim LSV Geratshof erfolgreich abgeschlossen und den 'deutschen Luftfahrerschein für Segelflugzeuge' erhalten. Wir gratulieren! je

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Ab sofort mit der Lizenz zum Fliegen: Pierre Flammer, Angelika Mayr und Felix Emmert

Aktualisiert ( Montag, 26. Juli 2010 um 07:03 Uhr )
 

Sensationell: Jens Becker vom LSV wird Vizeweltmeister mit der Nationalmannschaft!

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Vizeweltmeister mit der deutschen Segelflugnationalmannschaft, Platz 7 von 47 Weltklassepiloten in der Einzelwertung seiner Klasse und das beste Team der Clubklasse – diesen sensationellen Erfolg hätte sich LSV Fluglehrer Jens Becker nicht träumen lassen, als er vergangenes Jahr als Mitglied der Nationalmannschaft nominiert wurde und damit klar war, dass er an der Segelflugweltmeisterschaft 2010 in Prievidza in der Slowakei teilnehmen würde.

Zwei Wochen lang musste sich Jens mit den besten Piloten der Welt in der Clubklasse messen. Jeden morgen bekamen alle Piloten eine 300 – 400 km große Streckenflugaufgabe gestellt, die es in der schnellstmöglichen Zeit zu bewältigen galt. Im Wettrennen ging so die Jagd täglich über die wilde und unwegsame Bergwelt der slowakischen Fatra und Tatra: „Eine wahnsinnig beeindruckende Landschaft, von der ich trotz des ständigen Blickes auf meine Teamkollegen und die Konkurrenz enorm viel mitbekommen habe – diese WM war einfach Spaß pur!“, so Jens Becker.

    Startklar zum WM Flug: Jens Becker in seinem Segelflugzeug vom Typ Libelle                               Jens Becker bei der Landung nach einem WM Flug

Zusammen mit Juniorenweltmeister Volker Sailer aus Stuttgart und Arndt Hovestadt aus Münster bildete Jens Becker ein Team mit dem Ziel, sich in der Dreierformation gegenseitig zu pushen und so den maximalen Erfolg zu erzielen. Und auch das gelang: mit Unterstützung seines Teams gewann Arndt Hovestadt am Ende souverän den Weltmeistertitel und somit die Einzelwertung der Clubklasse, Volker Sailer wurde Vizeweltmeister in der Einzelwertung.
Die Geratshofer Segelflieger fieberten via Internet live Ticker von zu Hause aus gespannt mit und begrüßten ihren erfolgreichen Piloten bei seiner Rückkehr mit einem großen Transparent an der Flugplatzeinfahrt – und natürlich mit einer zünftigen Begrüßungsfeier. je / Fotos Karsten DAeC

alt

Aktualisiert ( Montag, 26. Juli 2010 um 06:49 Uhr )
 

Sommererfrischung am Himmel!

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alt

Eine Woche am Segelflugplatz verbringen, sich bei tollen Flügen in der angenehm
kühlen Luft in 4000 Metern Höhe über den Alpen erfrischen, kräftig in der Ausbildung
vorwärts kommen und dabei einfach entspannen, Spaß haben und den Sommer
genießen, all das verspricht Sommercamp 2010 den Geratshofer Piloten und Flugschülern.
Aber nicht nur denen - wer mindestens 14 Jahre alt ist und schon immer den Traum
hatte, fliegen zu lernen, der ist im Camp gerne zu einem Schnuppertag willkommen.
Infos unter 08246 - 262. je

 

Bundesliga 10. Runde: Auftauchen nach dem Dauerregen!

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Nachdem das LSV Team in der 7. Bundesligarunde nach viel Regen im Mai einen respektablen 8. Platz erfliegen konnte, fesselte in den Runden 8 und 9 erneut trübes Dauernass und -grau jegliche sportliche Ambition am Boden. Das Fatale: das schlechte Wetter hielt sich ausschließlich im Voralpenland, im restlichen Bundesgebiet herrschten dagegen gute Flugbedingungen. Von denen profitierten die meisten Clubs der 1. Bundesliga dann auch kräftig und punkteten fleißig: Sieger der 8. Runde wurde der Club aus Hirzenhain in der Wetterau, Runde 9 konnten die Segelflieger aus Berlin für sich entscheiden. Die Münchner Segelflieger verlagerten ihre Segelflugzeuge nach Bayreuth ins gute Wetter und konnten so außerhalb des oberbayrischen Dauerregens in Runde 9 Platz 2 erfliegen.
"Wir wollen unsere Leistungen vom Heimatflugplatz aus unserer Region heraus erfliegen, was bedeutet, dass wir uns dafür entscheiden, mit dem Wetter, so wie's kommt zu leben" kommentiert Sepp Holzapfel die Geratshofer Philosphie.
Runde 10 am vergangenen Wochenende war dann endlich wieder Balsam für die Fliegerseele. Viel Sonne und gute Thermik waren die Rahmenbedingungen. Die Geratshofer beschlossen, den Samstag für schnelle Bundesligaflüge zu nutzen und beim für Sonntag angekündigten noch besseren Wetter den Fokus auf große Strecken zu legen. Diese Entscheidung brachte Platz 21 als Ergebnis für Runde 10, der beste Wertungsflug gelang Günther Siebinger, der mit seinem Ventus 2CM mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 100 km/h durch die Alpen jagte. Der LSV ist damit nun auf Platz 23 der Tabelle und muss sich für die kommenden Runden kräftig anstrengen, um weiter aus der Abstiegszone aufzutauchen.
Am Sonntag gelang Günther Siebinger ein weiterer erfolgreicher Flug über eine Distanz von 830 km, der ihn zum Berg der Berge, dem Matterhorn führte. je


LSV Bundesligateammitglied Günther Siebinger vor dem Start

Aktualisiert ( Mittwoch, 30. Juni 2010 um 08:57 Uhr )
 

Badisch-Bayrisches Pfingstcamp 2010 - Airport Feeling am Geratshof

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So viel Betrieb hat der Geratshof noch nie gesehen: 35 Segelflugzeuge tummelten sich in den Pfingstferien am Segelflugplatz südlich von Landsberg. Starts und Landungen im Minutentakt ließen zeitweise regelrecht Airportfeeling aufkommen und forderten von den Flugleitern am Geratshof schon fast Fluglotsenqualitäten.
Eingerahmt wurde der Flugbetrieb beim Radlweg am westlichen Ende des Flugplatzes von einer Burg aus Segelflugzeuganhängern und einer riesigen bunten Zeltstadt, in der die Gäste aus dem badischen Karlsruhe und Bruchsal tapfer alle Facetten des Wetters - von Sommerhitze bis Dauerregen war alles geboten - durchstanden.


In den Schönwetterphasen begeisterten die Besucher wunderschöne gemeinsame Flüge durch das momentan außergwöhnlich farbenprächtige Alpenvorland mit seinen türkisfarbenen Seen. Ein besonderes Erlebnis waren für die "Flachlandbewohner" des Rheintals Flüge in die Alpen unter der Anleitung von Sepp Holzapfel, bei denen es bis ins Engadin, nach Südtirol und in die hohen Tauern ging - "Einfach nur gigantisch" kommentiert Moritz Eble (17), einer der jüngsten Piloten des FSV Karlsruhe, seinen ersten Flug tief in die Berge hinein. Ein weiteres Highlight für die Piloten war die Möglichkeit, in einem speziell reservierten Luftraum östlich des Flugplatzes im Segelkustflug die Welt Kopf stehen zu lassen und jede Menge Achterbahnfeeling zu erleben.


Nach dem Fliegen klangen die Tage beim Grillen gemütlich am Lagerfeuer rund um die urige Blockhütte am Geratshof oder mit einem Eis am Lechwehr in Landsberg aus. Bei schlechtem Wetter stürmten die Campteilnehmer die Thermen, Städte und Cafés der Umgebung, erkundeten mit dem Radl die Region oder entspannten einfach im Hüttenkino am Fluplatz.
Entspannt, mit vielen freundschaftlichen Gemeinschafts- und eindrucksvollen Flugerinnerungen und vor allem mit jeder Menge neuer Energie starten die Segelflieger aus Karlsruhe, Bruchsal und Landsberg nun wieder in den Alltag und freuen sich schon auf ihr nächstes gemeinsames Treffen.
je

Aktualisiert ( Mittwoch, 09. Juni 2010 um 07:39 Uhr )
 

Bundesliga: Endlich wieder fliegen

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Dabei sah es erst gar nicht gut aus für die fünfte Runde. Noch am Samstag gingen dicke Schauer über den Geratshof. Und als dann nördlich vom Platz auch noch ein kleiner Tornado vorbei zog, war die Simmung endgültig im Keller. Sonntag war dann der Flugplatz so naß, daß erst spät gestartet werden konnte. Aber: Die Geratshofer sind ja Kummer gewöhnt und zogen sich achtbar aus der Affäre. Mit einem elften Tagesplatz und 10 von 20 Punkten wurde Gesamtplatz 9 geholt und von da oben ist die Aussicht ja schon wieder besser. Sepp Holzapfel, Richard Paul und Angelika Mayr holten die Punkte. Angelika flog mit Fluglehrer Michael Seischab einen für die Ausbildung obligatorischen Streckenflug und bekam dabei gleich noch einen Einblick in die Bundesliga.

Hier der Link zur Tabelle:

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Und hier wieder ein Teil unserer Bundesligamannschaft:

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Josef Holzapfel oder eben auch "Sepp". Der Macher. Ohne ihn gäbe es den Geratshof nicht. Es war seine Idee oder besser Traum und es ist seine Wiese, auf der nun dieser malerische Flugplatz liegt. Daß er neuen, umweltfreundlichen Technologien gegenüber stets aufgeschlossen ist, zeigt auch sein Flugzeug: Es ist das erste mit Elektrohilfsantrieb ausgerüstete Segelflugzeug. Er ist Vorstand des Geratshofer Segelflugclubs

alt

Richard Paul ist Fluglehrer am Geratshof und beruflich Airbus-"Fahrer" . Lachanfall

Wenn er nicht gerade den Ausbildungsdoppelsitzer bewegt, fliegt er eine Kestrel 17m. Den Bundesligaflug hat er im Rahmen des Allgäuwettbewerbes von Füssen aus zurückgelegt.

ms
Aktualisiert ( Donnerstag, 27. Mai 2010 um 09:09 Uhr )
 

Segelflugbundesliga 4. Spieltag

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Und wieder war es nichts im Süden. Gar nichts. Und so ganz langsam kommt auch ein wenig Frust auf bei der Geratshofern, da das Ziel Klassenerhalt natürlich utopisch ist, wenn man wetterbedingt nur jede zweite Runde mitfliegen kann. Nach Platz drei in der ersten Runde folgt nun der Absturz ins Mittelfeld, Platz 13 ist es aktuell. Eigentlich wollen die Geratshofer nur eines: Mal wieder fliegen... 

alt
er hat nun auch genug von diesem Wetter...

ms

Aktualisiert ( Montag, 17. Mai 2010 um 14:31 Uhr )
 

Segelflug Bundesliga 3. Spieltag

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War es am Samstag im Süden noch "schauerlich", auch meteorologischen Sinne, so gab es am Sonntag doch überraschend einen halben Tag brauchbares Wetter. Nicht so gut, wie der Samstag weiter nördlich, aber die Geratshofer sind ja nun nicht verwöhnt. Oder, wie hätte Muttern gesagt: "Geflogen wird, was auf den Tisch kommt!"

Der Einsatz hat sich gelohnt: Lucia Steinke, Dirk Küpper und Michael Seischab erreichten Platz 7 in der Tageswertung und auch insgesamt. Damit ist der Nuller vom letzten Wochenende einigermaßen verdaut. Vorne liegen Langenselbold (Hessen), Königsdorf (Bayern) und Ludwigshafen (RP).

Wie versprochen, wollen wir die Bundesligamannschaft sukzessive vorstellen. Beginnen wir gleich mit einem Teil des erfolgreichen Teams vom Wochenende

alt

Lucia Steinke: Besitzt die Segelfluglizenz seit 1997 und fliegt erfolgreich Wettbewerbe auf ihrer ASW15. Nach einer fast zweijährigen Auszeit für ihre Doktorarbeit in Halbleiterphysik ist sie nun wieder dabei und verstärkt das Geratshofer Bundesligateam

alt

Dirk Küpper: Pilot seit 2003. Engagiert sich im Verein als Schriftführer und absolviert gerade die Ausbildung zum Segelfluglehrer. Er fliegt die Clubflugzeuge und hier vorzugsweise den Nimbus 3DT.

 

Und mehr gibt es nächste Woche an gleicher Stelle... ms

Aktualisiert ( Dienstag, 11. Mai 2010 um 07:42 Uhr )
 

Gar nix

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... so lautet der Titel für die Bundesligabereichterstattung für die letzte Woche. Wir bitten um Verständnis, daß wir das haben ausfallen lassen, denn es gab nichts, aber auch gar nichts aus Geratshofer Sicht zu berichten (außer vielleicht die Niederschlagsmengen am Flugplatz). Leider gingen wertvolle Punkte verloren, da das Wetter nur im Süden so übel war (und ja auch noch ist). ms

alt
Aktualisiert ( Montag, 10. Mai 2010 um 15:50 Uhr )
 

"WAS geht hier vor? - Momentamol!" - Pfingsten 2010: Es geht wieder rund am Geratshof!

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   je
Aktualisiert ( Dienstag, 04. Mai 2010 um 15:48 Uhr )
 

Start der Segelflugbundesliga

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... und der Geratshof ist gleich vorne mit dabei!

Am Wochenende fiel der Startschuß für die Bundesligasaison 2010. Nach dem geglückten Aufstieg letztes Jahr, wollen die Geratshofer vorne mitmischen. Natürlich ist jedem klar, dass man es als Aufsteiger und eher kleiner Club nicht einfach haben wird, aber wer sich keine Ziele setzt... Und gleich am ersten Wochenende konnte man mit einem dritten Platz auf sich aufmerksam machen. Sepp und Hans Holzapfel, sowie Nationalmannschaftsmitglied Jens Becker erflogen in den Bergen eine sehr gute Wertung, bevor das Wetter dort durch Gewitter beendet wurde.

alt
Sepp Holzapfel beim Bundesligaflug. So schön kann Sport sein....

In den nächsten Wochen werden wir weiter berichten und auch das Bundesligateam vorstellen. Heute ein paar Worte zum Austragungsmodus:
Die Segelflugbundesliga ist natürlich reiner Amateursport, sie findet daher ausschließlich am Wochenende statt. Ein Ligaclub kann pro Wochenende beliebig viele Flüge verschiedener Piloten auf dem zentralen Liga-Server melden. Dort werden die schnellsten drei Flüge des Clubs (müssen von drei verschiedenen Piloten sein) zusammen gewertet und in eine Tabelle gefasst. Die Wertungspunkte werden nach dem Formel-1 Prinzip vergeben: der schnellste Club erhält 20 Punkte, der nächste 19 usw. Die 1. Liga umfasst 30 Clubs, sieben davon steigen am Ende ab. Geflogen wird jedes Wochenende, die letzte Runde ist am 28/29.08.2010

Dem Abstieg möchten die Geratshofer natürlich unbedingt entgehen, deshalb heißt es wieder: Daumen drücken und mitfiebern!!
ms

Aktualisiert ( Montag, 26. April 2010 um 17:51 Uhr )
 

Flugsicherheit produzieren - der Geratshofer Safety Day 2010

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Was mache ich, wenn beim Windenstart das Seil reisst oder der Windenmotor an Leistung verliert? Wie ist es, wenn ich beim Fliegen plötzlich sehr schlechte Sicht habe oder Instrumente ausfallen? Wie reagiere ich richtig und was passiert am Tragflügel, wenn ich zu langsam fliege, die Strömung abreißt oder das Flugzeug trudelt? Wie lande ich sicher auf einem Acker oder aus zu tiefer Höhe am Flugplatz?
Alles Themen, die Flugschüler regelmäßig in ihrer Ausbildung trainieren. Wer aber erstmal den Flugschein hat ist - ähnlich wie beim Autoführerschein - auf sich gestellt und konfrontiert sich mit Ausnahmesituationen in der Regel eher unfreiwillig.
Genau hier setzte der Geratshofer Safety Day letztes Wochenende an: wie bei einem Fahrsicherheitstraining übte das LSV Fluglehrerteam einen Tag lang live mit allen Lizenzinhabern das richtige Verhalten in Ausnahmesituationen: "Eine super Sache - es hat ein gutes Gefühl gegeben, genau die Dinge zu trainieren, von denen man insgeheim hofft, dass sie einem nicht passieren", so Manfred Lenz, seit mehreren Jahren begeisterter Segelflieger am Geratshof.
Das Training wurde zwischendurch angereichert durch gemeinsame Reflektionen über die live erlebten Flüge und durch theoretischen Input.
Fazit beim gemeinsamen Grillen am Ende des Tages von LSV Vorstand Sepp Holzapfel: "Sicherheit produzieren mit Spaß verknüpfen war eine klasse Idee - das machen wir nächstes Jahr wieder." je


Foto links: Seilriss-Simulation beim Start kurz nach dem Abheben - Foto rechts: auf dem Flügel aufgeklebte Fäden zeigen was beim Strömungsabriss passiert

Aktualisiert ( Dienstag, 27. April 2010 um 06:36 Uhr )
 


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