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Segelfliegen in Landsberg und der Region Augsburg, München, Allgäu - News

Wenn die Natur zur Ruhe kommt - Herbst: Zeit der Farben und Sonnenuntergänge

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Der Sommer und die Hauptsegelflugsaison sind vorüber, dennoch ist am Geratshof weiter viel los. Bei schönem Wetter ist wie immer am Wochenende
und unter der Woche Flugbetrieb. Das Besondere am Herbstwetter: eine herrliche Aussicht auf die bunte Herbstfärbung im Voralpenland, ruhige Luft
und traumhafte Sonnenuntergänge.
Für Besucher und Interessenten eine ganz besonders schöne Zeit, um mal das Fliegen auszuprobieren - Anfragen immer gerne hier über "Kontakt". je

Aktualisiert ( Freitag, 17. Oktober 2014 um 06:30 Uhr )
 

Bayrischer Flugbetrieb im dritten Anlauf

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Traditionell lassen die Mitglieder des Geratshof die Flugsaison ausklingen. In Tracht und mit Weißwurstfrühstück wird im Herbst nochmal ordentlich geflogen, bevor die Tage kürzer werden und das Wetter immer unbeständiger wird.

Heuer hat es allerdings erst im dritten Versuch geklappt. Nach zwei verregneten Wochenenden wurde der bayrische Flugbetrieb kurzer Hand auf diesen Samstag verlegt. Tolles Spätsommerwetter bescherte nochmal etwas Thermik für längere Flüge und perfekte Bedingungen für die Schulung. Am Ende kamen 116 Flugbewegungen und 12 Stunden Flugzeit zusammen. Gekrönt wurde der der Tag mit einem zünftigen Krustenbraten mit Knödel und Blaukraut (sehr lecker). rp

Aktualisiert ( Montag, 29. September 2014 um 11:47 Uhr )
 

Gelungenes Sommercamp 2014

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Auch wenn das Wetter sich teilweise schon fast herbstlich anfühlte: mit knapp 400 Starts und Landungen in einer Woche ging im Geratshofer Sommercamp noch ein mal richtig die Post ab. 15 Jugendliche des LSV nutzten zum Ende der Segelflieger-Hauptsaison das einwöchige Camp, um sich, von 3 Fluglehrern begleitet, kräftig fliegerisch weiter zu entwickeln und zu trainieren. Das größte Highlight erlebte mit Sicherheit Philip David (16) aus Utting , der den unvergesslichen Moment seines ersten Alleinfluges feiern konnte.
Viele Flüge mit teilweise beeidruckenden Wolkenbildern ließen das Jugendteam in der letzten Ferienwoche noch einmal Lichtjahre Abstand von der Schule und dem Alltag gewinnen und jede Menge neue Energie tanken. Abgerundet wurden die Flugtage durch entspannte Lagerfeuerabende am gemütlichen Geratshofer Vereins-Blockhaus.
Einhelliges Fazit der beiden neuen Flugschüler und erstmaligen Camp Teilnehmer Manuel Riesmann (26) aus Landsberg und Andi Rossa (14) aus Türkenfeld am Ende der Woche: "Am Geratshof mit seiner netten Mannschaft fühlt man sich einfach von Anfang an wohl - die Woche hat sich mehr als gelohnt!"
Die nächsten Events am Geratshof: bayrischer Flugbetrieb am 20. September und ein hoffentlich goldener Fliegerherbst. je

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Aktualisiert ( Samstag, 13. September 2014 um 06:50 Uhr )
 

Sommerabschluss am Geratshof - tageweise Schnupperteilnahme möglich

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Ferienstart im Cockpit

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Im wahrsten Sinne des Wortes in die Sommerferien durchgestartet sind sieben Jugendliche aus dem Landkreis. Sie hatten im Rahmen der diesjährigen Ferienaktion der Stadt Landsberg einen der heiß begehrten Plätze bei „Pilot für einen Tag“, einem Angebot, das die Jugendgruppe der Geratshofer Segelflieger jedes Jahr für Jugendliche aus der Region organisiert, ergattert. Alle Teilnehmer können an diesem Tag wie ein Flugschüler direkt im Cockpit die Welt von oben erleben.
Mit freudig aufgeregtem, teilweise aber auch noch etwas schüchternem Blick trafen alle am vergangenen Freitagmorgen am Segelflugplatz bei Ellighofen ein. Einige hatten schon etwas Flugerfahrung in Passagierflugzeugen, andere hingegen hatten bisher den festen Boden noch nie in ihrem Leben verlassen.
Nach einem kurzen Sicherheitsbriefing ging es dann auch gleich mit der ersten großen Herausforderung des Tages los: der zweisitzige Segelflieger, der für die Flüge benutzt werden sollte, musste mit seinen 18 Metern Spannweite erst mal ganz vorsichtig aus dem Fliegerhangar heraus geschachtelt werden.
Nach dem das geschafft war, lernten die Teilnehmer, das Flugzeug vor dem Start gründlich auf seine Funktionsfähigkeit durchzuchecken: „Wirklich beeindruckend aber auch beruhigend, wie viele Sicherheitsschleifen man einbaut, damit so ein Flug reibungslos abläuft“ staunten die Jugendlichen, und dann ging’s auch schon an das wichtigste: den Flug.
Spätestens bei der Frage, wer denn „als erster wolle“, merkten auch die Mutigen, dass es nun doch ernst wurde, und es herrschte erst mal einen Moment Stille. Der 13 jährige Elias aus Unterdießen brach schließlich das Eis, ließ sich den Fallschirm anlegen und fest hinter einem der Geratshofer Fluglehrer im Cockpit anschnallen.
Und dann ging es los, und zwar richtig: mit unglaublicher Kraft beschleunigte die 320 PS starke 10 Zylinder Dieselwinde am anderen Ende des Flugplatzes den Segelflieger in nur zwei Sekunden von 0 auf 100 km/h und katapultierte ihn so fast aus dem Stand in die Luft - das Ganze begleitet von einem begeisterten Schrei von Co-Pilot Elias und einem ehrfürchtigen Raunen der am Boden verblieben Teilnehmer.

Nach dem Abheben ging es für Elias, gezogen vom 1000 Meter langen Windenseil im 50 Grad Winkel steil nach oben und keine 30 Sekunden später klinkte der Segelflieger in 400 Meter über der Erde aus, das restliche Seil fiel, sanft von einem Fallschirm gebremst, zurück Richtung Winde.
Die wurde an diesem Tag übrigens vom 16 jährigen Leo Krebs aus Landsberg bedient, der selbst vor einigen Jahren einmal als Teilnehmer der Ferienaktion den Geratshof kennen gelernt hatte und inzwischen begeisterter, fertiger Segelflugpilot ist.
Nach der Landung schwärmt Elias vom Flug über seinen Heimatort Unterdießen: „Ich konnte mein Haus voll gut erkennen“ – und diese Gelegenheit bekamen alle anschließenden Teilnehmer beim Flug über die Landsberger Region ebenfalls. Selbst für den 15 jährigen Camillo aus Utting reichte der Blick bis zum Ammersee, am meisten gefiel ihm aber die Kunstflugeinlage, bei der er bei Loopings und Rückenflug die Welt einmal aus einer völlig anderen Perspektive erleben konnte: „Ich hätte nie gedacht, dass so viel Power in einem Segelflieger drin steckt!“ schwärmt er nach der Landung.
Etwas ruhiger ließ es Tobias (16) aus Landsberg angehen, denn für ihn war es das allererste Mal im Leben, dass er in ein Flugzeug stieg. Er war besonders beeindruckt von der Weite des Horizontes und der unglaublichen Aussicht: „Es ist faszinierend – man ist eigentlich am selben Ort, aber auf einmal sieht alles so völlig anders aus“, kommentierte er einen halben Kilometer über dem Erdboden.
„Dank schönem Sommerwetter war das für alle „Eintages-Piloten“ mit Sicherheit ein erlebnisreicher und unvergesslicher Tag“ freut sich beim Einräumen LSV Vorstand Sepp Holzapfel, und wie der 12 jährige Leon aus Landsberg, dessen Opa schon Segelflieger war, signalisiert bereits der ein oder andere Teilnehmer beim Abschied vom Flugplatz, dass er es nun schon nicht mehr erwarten kann, 14 Jahre alt zu werden – das Alter, in dem man am Geratshof mit dem Segelfliegen anfangen darf. je

Aktualisiert ( Samstag, 09. August 2014 um 09:10 Uhr )
 

Das Double 2014 ist perfekt: auch Pfingstcamp schlägt alle Rekorde

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Traumwetter von Anfang bis Ende - das gab es beim Geratshofer Pfingstcamp zuletzt 2006 und 2003. Die Jahre dazwischen versanken die beiden Pfingstferienwochen jedes mal eher im Hochwasser. Doch 2014 scheint diesmal alles anders zu sein: nach einem perfekten Ostercamp gab es auch im zweiten Geratshofer Camp des Jahres von Anfang an gab es viel Sonne, hochsommerliche Termperaturen und Segelflugwetter vom feinsten.
Das Ergebnis: sehr glückliche, mit unvergesslichen Eindrücken verwöhnte Geratshofer Piloten und Flugschüler und viele wunderbare Segelflüge durch die Alpen, das Alpenvorland und die Süddeutschen Mittelgebirge. 22 000 km waren die Segelflugzeuge in den 14 Tagen unterwegs, dabei insgesamt über 500 Stunden in der Luft  - 870 Starts und Landungen konnte der kleine, aber feine Segelflugplatz von Landsberg verbuchen. LSV Pilot Günther Siebinger gelang mit 1040 km der bisher weiteste Segelflug vom Geratshof/Landsberg aus - 4 weitere Flüge verfehlten die 1000 km Marke nur knapp. Auch für die Flugschüler ging es kräftig vorwärts: die 14-jährige Julia Steinle durfte das erste Mal in ihrem Leben ein Segelflugzeug alleine fliegen und drei weitere Flugschüler schlossen ihre Ausbildung zum Segelflugpiloten ab.
Damit das Fliegen sicher bleibt, verordneten sich die Campteilnehmer trotz schönen Wetters immer wieder fliegerische Erholungspausen, die per Kanu auf dem Lech und in der schönen Landschaft rund um den Flugplatz verbracht wurden - und natürlich gab es bei den wichtigen WM Spielen das Geratshofer Airport-Public-Viewing.
Fazit: diese beiden Wochen werden allen sicher lange in schöner Erinnerung bleiben. je

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Von links: Abendlandung nach einem erlebnisreichen Flugtag / wilkommene Abkühlung beim abendlichen Flieger waschen / Traumsicht auf Kochel- und Walchensee

Aktualisiert ( Samstag, 28. November 2015 um 19:53 Uhr )
 

Mehr als einmal um die Erde bereits vor der Saisonhalbzeit und ein Jahrhundertfoto

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"Einmal sind wir dieses Jahr schon rum - und zwar um die Erde".
Über 43.000 km haben die Geratshofer Streckenflieger in den ersten 5 Monaten des Jahres 2014 geschafft, die Durchschnittsstrecke pro Flug lag dabei bei 380 km. Nach dem "reinen-dem-Wetter-nach-schnell-Fliegen" entlang der klassischen Rennstrecken im Rahmen der Bundesliga der letzten Jahre, hatten die Piloten dieses Jahr Lust auf eine Veränderung. Das Motto 2014 deshalb: möglichst viele, voher konkret geplante, interessante Flüge schaffen. Einiges Tolles ist schon zusammengekommen, wie z.B. ein 750 km Flachland-FAI Dreieck, ein Flug "Rund um den Luftraum C München", ein 3-Gebirge Flug Alpen-Schwarzwald-Alb und letzte Woche der Verbindungsflug Alpen-Wasserkuppe. Der interessanteste und außergewöhnlichste Flug wird am Ende des Jahres intern prämiert.
Gute Chancen dafür könnte auch ein spektakulärer Flug haben, der LSV Vorstand Sepp Holzapfel gelang: er verband dabei mehrere der höchsten 4000-Tausender der Alpen: Bernina, Matterhorn und Mont Blanc - siehe Foto.
All das macht Vorfreude auf das zweiwöchige Geratshofer Pfingstcamp, das mit netter Mannschaft und besten Wetterprognosen ab morgen startet. Freunde und Besucher zu Lande und via Luft per Segelflieger oder Motorsegler sind wie immer herzlich Willkommen! je

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Sicher ein Rekord-Foto, von dem jeder Segelflieger träumt: es zeigt Sepp Holzapfel in einem der größten Segelflugzeuge der Welt, dem Nimbus 4 DM in einer Linie über dem "Berg der Berge", dem Mattherhorn (4478 m, Vordergrund) und dem höchsten Berg der Alpen, dem Mont Blanc (4807, Hintergrund). Foto: Bernhard Pfau

Aktualisiert ( Donnerstag, 12. März 2015 um 06:57 Uhr )
 

Das nächste Camp am Geratshof steht an

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:15 Uhr )
 

Tanz in den Mai - am Himmel!

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Tanz in den Mai - am Himmel! Auch wenn der Samstag wegen Nieselregen und tiefen Wolken nicht fliegbar war - es war ein super Start in den Wonnemonat: nach dem sehr guten Segelflugwetter am Maifeiertag gelangen den Geratshofer Fliegern alleine am ersten Maisonntag wieder knapp 4100 Streckenkilometer, darunter ein geplantes 530 km FAI Dreieck von Dirk Küpper und ein interessantes 420 km Quadrat rund um den Airliner Luftraum München von Sepp Holzapfel. Den weitesten Flug schaffte einmal mehr Günther Siebinger mit fast 600 km. Während die Streckenflieger unterwegs waren, tobten sich die Jugendlichen Segelflieger bei super Thermik rund um den von leuchtenden Rapsfeldern eingerahmten Geratshof aus - und natürlich glühte auch die Kunstflugbox fleißig. Ja, es gab viel zu erzählen beim gemütlichen abendlichen Ausklang in der Geratshofer Blockhütte nach diesem pefekten langen Wochenende! je

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:16 Uhr )
 

Ostercamp 2014 - wieder einmal fliegen bis zum Anschlag

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Viel Schnee, arktische Kälte, grauer Nebel, schlechtes Wetter und wenig fliegen - das sind die gruseligen Erinnerungen der Landsberger Segelflieger vom Geratshof an das letztjährige Ostercamp.
Dass es auch komplett anders laufen kann, bewies das Ostercamp 2014. Lediglich an zwei Tagen blieben Flugzeuge und Piloten wetterbedingt am Boden. An den anderen Tagen hieß es bei tollen Aufwinden, herrlicher Sicht, Sonne und angenehmen Temperaturen: Fliegen, fliegen und noch mal fliegen und die Aussicht auf das frühlingshaft bunte Alpenvorland und die Berge erleben und genießen. Über 8000 Streckenflugkilometer gelangen den Teilnehmern. Die weitesten Flüge schafften Richard Paul mit über 700 km und Sepp Holzapfel mit über 600 km, die Thermik trug sie dabei lautlos über das Allgäu, die Bodenseeregion, den Südschwarzwald und die schwäbische und fränkische Alb.
Neben den Streckenflugprofis kamen auch die 17 jugendlichen Teilnehmer voll auf ihre Kosten: Nik Jankoswski (18) aus Denklingen durfte den unvergesslichen Moment des ersten Alleinflugs erleben, Marion Matheis aus Landsberg gelangen ihre ersten längeren Alleinflüge mit Thermik und die 15-jährigen Youngsters Alex Wolfram und Leo Krebs konnten neue Segelflugzeugtypen ausprobieren. Die diesjährigen Schnupperer waren allesamt so begeistert von ihren Erlebnissen am Himmel, dass sie beschlossen haben, sich den Traum vom Fliegen ab sofort dauerhaft am Geratshof zu verwirklichen.
Um das Fliegen herum genossen alle Teilnehmer die Entspannung und familiäre Urlaubsatmosphäre rund um das urige Blockhaus auf dem herrlich in der Natur liegenden Segeflugplatz im Süden von Landsberg und nach dem Motto "Nach dem Camp ist vor dem Camp" steigen die freudigen Erwartungen nun bereits auf das in 5 Wochen stattfindende, 14tägige Pfingstcamp. je

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von links: Start aus dem Geratshofer Löwenzahnmeer / Einfach nur lautslos schweben: Staffelsee von oben / Kochkurs für die Youngsters: Essen kochen im Blockhaus

Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:17 Uhr )
 

Wenn das Panorama sprachlos macht...

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... so hätte das Motto des ersten diesjährigen Fliegercamps einer Gruppe von LSV Piloten am Flugplatz Sondrio lauten können.
Zwei Wochen verbrachten sie mit 3 Flugzeugen am dem ideal in den italienischen Südalpen gelegenen Gelände unweit des Comer Sees und hatten nach einigen "schlechten" Jahren diesmal richtig Wetterglück: fast durchweg herrschten perfekte Segelflugbedingungen und die Segelflieger konnten, getragen von Hang-, Wellen- und thermischen Aufwinden, viele große Streckenflüge erleben - am Ende kamen in Summe 10.000 Streckenkilometer zusammen.
Sicher einen der eindrucksvollsten Flüge konnte Sepp Holzapfel genießen: er schaffte an einem Tag über eine Strecke von 700 km den "Grand Slam der schönsten 4000er", über die Gipfel von Bernina, Monte Rosa, dem Mont Blanc und natürlich dem Berg der Berge: dem Matterhorn. "Über 20 Jahre habe ich auf solch einen Flug hingefiebert, jetzt hat es geklappt!" strahlt Sepp Holzapfel nach seiner Rückkehr am Geratshof. je

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Von Links: Traumpanorama auf die Walliser Alpen und das Matterhorn, spätnachmittäglicher Comer See, Abendstimmung am Flugplatz Sondrio im Adda Tal

Aktualisiert ( Montag, 14. April 2014 um 07:13 Uhr )
 

Was tun, wenn's brennt? Sicherheitstraining am Geratshof

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Keiner denkt gerne an den Ernstfall und zum Glück kam er am Geratshof bisher auch nicht vor - doch gerade deshalb ist es den Fliegern des Landsberger Segelflugvereins um so wichtiger, sich nicht in scheinbarer Sicherheit zu wiegen und darauf vorbereitet zu sein. Sei es durch eine heiß gelaufene Bremse an einem Segelflugzeug, bei der Fehlfunktion oder -bedienung eines Motorseglermotors oder im Rahmen der Nutzung der Flugplatzfahrzeuge: Feuer kann beim Flugbetrieb jederzeit entstehen. Um genau dafür gut gerüstet zu sein, gab es für alle Mitglieder des LSV jetzt eine Brandschutzübung, bei der Oberbrandmeister Jens Adolph von der Flughafenfeuerwehr Stuttgart in Theorie und Praxis konkret mit den Geratshofern übte, wie man die verschiedenen möglichen Brandszenarien mit den vorhandenen Lösch- und Notfallmitteln optimal bekämpft. Es wurden beispielsweise simulierte Brände mit speziellem Übungsgerät der Feuerwehr gelegt, die jeder dann mit den verschiedenen Feuerlöschertypen löschen durfte. Am Motorsegler wurde direkt gezeigt, wo im Falle eines Motorbrandes am Boden am besten mit dem CO2 Löscher angegriffen werden muss. "Ich habe im Rahmen meines Jobs schon einige Brandschutzübungen mitgemacht - aber das jetzt noch mal flugplatzspezifisch zu üben, war schon etwas Besonderes" freute sich Mandred Lenz, der seit vielen Jahren am Geratshof fliegt, nach Abschluss der Übung. je

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Aktualisiert ( Montag, 14. April 2014 um 07:31 Uhr )
 

Geratshofer Ostercamp 2014 - Schnupperteilnehmer sind herzlich willkommen

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Ungewöhnlich oft konnten die Landsberger Segelflieger vom Geratshof in diesem milden, föhnverwöhnten Winter zu ausgedehnten Alpenflügen starten, so dass sich der sonst übliche „Flugentzug“ bis jetzt in Grenzen hält. Dennoch fiebern alle am Segelflugplatz bei Ellighofen dem nahenden Beginn der Segelflugsaison entgegen, deren erster Höhepunkt auch heuer das Geratshofer Ostercamp in den Schulosterferien von 12. bis 27. April ist – ein Zeitraum, in dem in Regel besonders gute Wetterbedingungen für den lautlosen Sport über den Wolken herrschen. Beide Wochen werden sich die Geratshofer Piloten und Flugschüler in dieser Zeit am Himmel tummeln und abends gemeinsam im urigen Club-Blockhaus gemeinsam kochen und gemütlich den Tag ausklingen lassen.

Segelfliegen... das ist der Traum vom vogelgleichen Fliegen, es ist die Möglichkeit lautlos und frei über den Wolken völlig losgelöst dem Alltag zu entschweben und die Schönheit der Welt aus der Adlerperspektive zu erleben. Es bringt einem im wahrsten Sinne des Wortes einen Perspektivenwechsel auf das Leben am Boden und nach zwei Wochen Fliegercamp wird sich auch dieses Jahr für viele Teilnehmer die Bedeutung manch stressiger Alltagssituationen positiv verändert haben.
Segelfliegen bedeutet aber auch das Steuern von absoluten High-Tech Geräten aus Carbon: das größte Segelflugzeug am Geratshof hat eine Spannweite 26,50 Metern und kann aus 1000 Metern höhe im Gleitflug ohne Aufwind über 60 km Strecke zurücklegen. Die größte in einem Segelflugzeug am Stück geflogene Strecke liegt inzwischen bei über 3000 km – und das alles nur durch Verwertung der Kräfte der Natur und der Sonne.
Segelfliegen ist darüber hinaus eine schöne Mischung aus Team- und Individualsport: am Boden braucht es die Mannschaft und die Mithilfe aller, um die Flieger in Startposition zu bringen, nach der Landung aus der Landepiste zu schaffen und den Flugbetrieb zu managen. Beim Flug selbst steuert man alleine und trifft eigene Entscheidungen. Und zu guter Letzt: Segelfliegen kann jeder lernen und es ist viel günstiger, als viele denken. Jugendliche zahlen im LSV Geratshof im Schnitt rund 60.- €, Erwachsene rund 100.- € pro Monat, alles inklusive.
Für die neuen Geratshofer Flugschüler bedeutet das Ostercamp immer einen großen Vorwärtssprung in ihrer Pilotenausbildung verbunden mit zwei Wochen Fun am Segelflugplatz, zwei Wochen voller gigantischer und bleibender Eindrücke der Welt von oben kurzum: etwas völlig Neues zu erleben.

Für alle, die schon immer einmal sehnsüchtig damit geliebäugelt haben, sich den Traum von der grenzenlosen Freiheit über den Wolken zu verwirklichen, ist das Camp im Frühling der ideale Zeitpunkt, um mit dem Segelfliegen anzufangen oder hinein zu schnuppern.

Deshalb bietet der LSV Geratshof auch in diesem Jahr wieder seinen heiß begehrten Schnupperkurs zum absoluten Spezialpreis an. Dabei gibt es die Möglichkeit, den ersten Teil der Segelflugausbildung direkt vom Pilotensitz aus mit Fluglehrer zu absolvieren und das Flugzeug sogar schon selbst zu steuern. Darüber hinaus winken unvergessliche Eindrücke mit den Geratshofer Profis, wie zum Beispiel beim Fliegen entlang der Zugspitzwand oder für die, die es einmal besonders rasant mögen, beim Segelkunstflug. Bereits ab 14 Jahren kann man im Camp dabei sein und, wenn es passt, auch anschließend direkt mit der Segelflugausbildung weiter machen – körperlich sollte dafür man in normalem Rahmen fit sein.
Und die wichtigste Voraussetzung: es braucht natürlich ganz viel Begeisterung für’s Fliegen und für Flugzeuge.
Wer über die Ostertage also die Welt einmal aus einem völlig neuen Blickwinkel entdecken möchte, sollte sich beeilen, da es nur wenige der stark nachgefragten Schnupperplätze gibt. Anmeldung und weitere Infos zu den genauen Konditionen gibt’s bei Janik Eggler unter 0172 – 9466531. je

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:16 Uhr )
 

Wellenreiten im Südföhn

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Wellenreiten? Im Flugzeug?
Normalerweise denkt man bei diesem Begriff doch eher an braungebrannte, freiheitsliebende Menschen, die sich in den Fluten vor Hawaii tummeln.
Aber Wellenreiten im Flugzeug, das geht tatsächlich - und es hat nicht nur die Sehnsucht nach Freiheit gemeinsam mit den Kollegen auf dem Wasser: Luft, die in Form von Wind über Hindernisse, wie zum Beispiel Berge fließt, verhält sich ähnlich wie Wasser. Sie staut sich vor dem Bergmassiv, stürzt dahinter schwungvoll in die Tiefe und bildet dabei Wirbel und Wellenbewegungen. Am Landsberger Lechwehr, dem Münchner Eisbach oder anderen Flusswehren kann man dieses Phänomen der stehenden Welle wunderbar beobachten. Das interessante bei Luftwellen: wenn die Luftmasse geeignet und der Wind stark genug ist, bauen sich die durch den Berg angeregten Wellenschwingungen bis in sehr große Höhen auf, Segelflugzeuge können sich in den aufsteigenden Wellenästen hinauf tragen lassen und mit der gewonnenen Höhe weite Strecken zurück legen.

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Die optimale Wetterlage für Wellenflüge in unserer Region ist der Südföhn, der sich besonders oft im Herbst und Winter bildet - so auch gestern.
Die Gelegenheit beim Schopf packten deshalb sechs Geratshofer Piloten mit zwei doppelsitzigen und zwei einsitzigen Segelflugzeugen und stürzten sich in den Föhnsturm, der diesmal besonders kräftig wehte. Weit hinauf und schnell über die Wolken trugen die Wellen die Segelflieger, diesmal bis auf Höhen von 6300 m. Sepp Holzapfel und Dirk Küpper flogen im Nimbus 4 in den verschiedenen Wellensystemen von Lech- und Inntal bis kurz vor den Vierwaldstätter See in die Schweiz, und von dort über Innsbruck wieder zurück zum Geratshof, am Ende eine Strecke von 540 km. Auf dem letzten Streckenabschnitt zeigte der Föhn den beiden noch mal all seine Macht und bescherte ihnen einen Aufwind mit durchschnittlich knapp 12 Meter pro Sekunde Steiggeschwindigkeit, geschoben vom Föhn im Rücken erreichten sie auf dem Rückweg eine Geschwindigkeit von 340 km/h über Grund. Auch die anderen drei Flugzeuge flogen Strecken zwischen 250 und 300 km und genossen fantastische Eindrücke von den tiefverschneiten Lechtaler Alpen bis hin zum Karwendelmassiv.
Zurück am Geratshof leuchteten - in Gedanken noch ganz weit oben - im Dunkeln noch lange sechs glänzende Augenpaare. Text je, Fotos dk, je, nj

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Fotos obere Reihe von links: in 6300m westlich Bludenz; Rotor- und Föhnwolken über dem Piz Barghis westlich von Chur; Aufwind mit 11,8 m/s Durchschnittssteigen
Untere Reihe von links: Blick über Hohe Munde und Inntal nach Süden; Abendstimmung am Fernpass; der längste der vier Flüge vom 10.02. mit 540 km Strecke

Aktualisiert ( Dienstag, 11. Februar 2014 um 16:13 Uhr )
 

Den Winter zum Sommer machen - 1000 km im Segelflieger über die Wüste

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Was tun, wenn in Mitteleuropa kaltes Schmuddelwetter herrscht, das größere Segelflüge verhindert?
Ganz einfach: dahin gehen und fliegen wo Sommer ist. Genau das dachten sich zwei Geratshofer Fluglehrer und reisten nach Namibia im Südwesten Afrikas.
Das Land auf der Südhalbkugel ist bekannt für sein gutes Segelflugwetter in den Wintermonaten, seit Jahren gibt es dort mehrere bekannte Segelflugplätze.
Zwei Wochen lang hatten beide viel Wetterglück auf der anderen Seite des Planeten und konnten viele lange Strecken-Segelflüge und Flugstunden über der so völlig anderen Landschaft Namibias erleben, die geprägt ist von Wüsten und Bergen in warmen Braunschattierungen und von Savanne und Salzpfannen. RIchard Paul gelang bei diesem Segelfliegerurlaub das erste Mal ein Flug über die Schwelle von 900 km, Fluglehrerkollege Dieter Ruchser knackte 3 x die 950 km und einmal sogar die magischen 1000 km. je

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Lautlos im Arcus E über der Wüste Namibias - Foto: Richard Paul, Grafik: onlinecontest.org

Aktualisiert ( Freitag, 24. Januar 2014 um 12:54 Uhr )
 

Frohe Weihnachten und Happy Take-Off 2014

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Aktualisiert ( Montag, 16. Dezember 2013 um 06:54 Uhr )
 

Winter im Anflug!

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Der erste Schnee hat sich über das Alpenvorland und die Berge gelegt - da breitet sich auch im Cockpit der Geratshofer Flieger eine besondere Stille aus...

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Aktualisiert ( Samstag, 07. Dezember 2013 um 07:55 Uhr )
 

Im Sturm über Wolken und Indian Summer - Herbstcamp 2013 in Karlsruhe

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Ende Oktober, eine Zeit zu der viele Segelfiegerclubs Ihre Flieger bereits für den Winter eingemottet haben, gab der LSV Geratshof noch einmal richtig Gas: mit zwei doppelsitzigen Segelfliegern und 11 flughungrigen Teilnehmern ging es für eine Woche ins badische Rheintal zum befreundeten FSV Karlsruhe.
Dort begann alles, wenn auch bei fast noch spätsommerlichen Temparaturen, erstmal mit viel Sturm. Wie Drachen stiegen die Segelflugzeuge bei 50 - 80 km/h Wind an der Schleppwinde in den Himmel über Karlsruhe und erreichten durch den Sturm mit 600 Metern fast doppelt so viel Schlepphöhe wie normal. Nach dem Ausklinken kam das Beste: in der Höhe stürmte es so stark, dass man mit dem Segelflugzeug gegen die Windströmung auf der Stelle stand oder sogar langsam rückwärts und seitwärts treiben, und so das ultimative Gefühl vom Schweben erleben konnte.
Doch nicht nur lange und hohe Windenschlepps, sondern auch Welle, eine ganz besondere Aufwindart, die Segelflieger besonders hoch über die Wolken tragen kann, entstand durch den Starkwind über dem angrenzenden Schwarzwald und Pfälzer Wald und bescherte den Campteilnehmern tolle Flüge und Eindrücke. Zum Flug in die Welle wurden die Geratshofer Segelflieger per Motorflugzeug geschleppt, eine Startart, die zu Hause eher wenig praktiziert wird und die bei dieser Gelegenheit gleich trainiert werden konnte. An den weniger stürmischen Tagen entwickelte sich für die Jahreszeit nochmals unerwartet gute Thermik, bei der einem Pilotenteam sogar ein Streckenflug um 150 km gelang.
Für die mitgereisten Flugschüler war das Fliegen an einem "neuen" Fluggelände auch etwas ganz Besonderes, den größten Erfolg unter ihnen konnte Marion Matheis feiern: sie durfte das erste Mal in ihrer Flugschülerlaufbahn alleine fliegen und belohnte alle Anwesenden mit perfekten Landungen.
Nach den Flügen ging es gemeinsam mit den Karlsruher Fliegern zu Sightseeing-Touren nach Karlsruhe und Umgebung - nicht zu vergessen der damit verbundene Genuss der deftigen regionalen badischen und pfälzischen Küche.
Fazit: Dank Wetterglück und freundschaftlicher Zusammenarbeit eine mehr als gelungene Woche, die alle Erwartungen übertraf und so noch mal ein weiterer Höhepunkt des Jahres wurde. je

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Von links: Flugzeugschlepp-Training / lautlos über den Wolken in der Welle entspannen / zauberhafter herbstlicher Abendhimmel nach dem Fliegen

Aktualisiert ( Mittwoch, 06. November 2013 um 12:20 Uhr )
 

Herbstzeit - Föhnzeit

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Entspannt und voller neuer Energie nach einem goldenen Oktobertag mit vielen schönen Flügen lautlos und still bei Sonnenuntergang vor solch einer Kulisse landen - das ist Segelfliegen am Geratshof.

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Aktualisiert ( Dienstag, 22. Oktober 2013 um 06:07 Uhr )
 

Bunter Herbst 2013

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Der Herbst mit seiner oft klaren Sicht, den kräftigen Kontrasten und bunten Farben ist eine Jahreszeit, die den Traum von der grenzenlosen Freiheit über Wolken und dem Alpenvorland manchmal ganz besonders schön wahr werden lässt...  je

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Aktualisiert ( Montag, 14. Oktober 2013 um 13:33 Uhr )
 

Wechsel in der Jugendleitung

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Seit kurzem hat Ronja Schönecker die Leitung der Jugendgruppe des LSV Geratshof übernommen.
Sie löst Felix Göbel ab, der seine Ausbildung zum Berufspiloten in Norddeutschland startet. je

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Aktualisiert ( Montag, 14. Oktober 2013 um 13:33 Uhr )
 

Jubiläumsfest am 14. und 15. September am Geratshof

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Aktualisiert ( Sonntag, 29. September 2013 um 17:04 Uhr )
 

Tolles Wetter zum Sommercamp

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Letzte Woche fand am Geratshof das Sommercamp 2013 statt - und, oh Wunder, nach einer verregneten ersten Jahreshälfte war das Wetter in diesem Camp tastsächlich gut. Viele schöne Flüge gab es zum ausklingenden Sommer und die Flugschüler kamen kräftig in ihrer Ausbildung vorwärts.
Höhepunkte waren der "boarische Flugbetrieb" am Campsamstag, bei dem mit Lederhosen und Dirndl geflogen und urbayrisch gespeist wurde, und der 1. Alleinflug von Alex Wolfram (14) am Sonntag. Am Ende des Camps freuen wir uns, drei neue Flugschüler willkommen zu heißen.  je

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Obere Fotos: Sommercamptraumwetter über den Wolken & "boarischer Flubetrieb"
Untere Fotos: 3 neue Mitglieder zum Camp, Abendstart, 1. Alleinflug von Alex Wolfram (14)

Aktualisiert ( Dienstag, 22. Oktober 2013 um 06:09 Uhr )
 

Ein Tag im Cockpit zum Ferienstart

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„Ich will noch mal!“ – ganz schön Mut und Überwindung hatte es den 15-jährigen Philipp aus Landsberg zunächst gekostet, auf den hinteren Platz des schnittigen Segelfliegers zu steigen. Doch wer wagt gewinnt – in diesem Fall einen wunderschönen, lautlosen Abendflug über den unberührten Lechauen und der Hügellandschaft südlich von Landsberg. Das Grinsen auf Philipps Gesicht nach der Landung ist unübersehbar und auch der Stolz, dass er seine Grenzen mit diesem Flug ein Stückchen erweitert hat.

"Gleich noch einmal" die Freiheit am Himmel genießen, das wünschten sich alle, denen die Geratshofer Segelflieger-Jugendgruppe im Rahmen des Landsberger Ferienprogramms angeboten hatte, ihr „etwas anderes“ Hobby einmal live zu erleben. Acht Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren konnten so, „Pilot für einen Tag“ am Geratshof zu sein.
Bei hochsommerlichem, 35°C heißem Traumwetter gab es nur eine Rettung: Weit hinauf, wo es schön kühl war, und das gelang dann auch, denn ganz besonders hoch, auf über 2600 Meter Höhe, reichte die Thermik an diesem Tag. Und dort, ganz oben, konnten die Jugendlichen bei angenehmen 15°C die zusätzlich außergewöhnlich gute Fernsicht genießen: „Landsberg, der Ammer-, Starnberger- und der Forggensee, alles lag plötzlich ganz nah beisammen, fast direkt unter uns, Autos waren schon kaum noch zu erkennen – es war einfach traumhaft!“ beschrieb der 15 jährige Adrian aus Landsberg den Ausblick. Und dass man solch eine Höhe im Segelflieger nicht nur gemütlich abgleiten sondern auch rasant im Kunstflug abbauen kann, erfuhr er auf Wunsch direkt im Anschluss – seine Flugtauglichkeit bewies er gegen Ende des Fluges mit der begeisterten Frage: „Können wir das mit dem Rückenflug noch mal machen?“
Nicht nur das Fliegen gehörte zu diesem Tag für die Teilnehmer der Ferienaktion, sondern auch das Mitmachen bei allen anderen Aufgaben im Flugbetrieb: gelandete Flugzeuge mit dem Auto von der Landebahn ziehen, wieder startklar machen und einklinken, den Flugplatz absichern und abends natürlich auch das Einräumen der Segelflieger in die Halle und die vielen eingefangenen Mücken von den Flügeln abwaschen – in alles ließen sich Jugendlichen engagiert einbinden. „Danke für diesen tollen Tag“ freut sich Sarah aus Landsberg beim Debriefing und Elias aus Hurlach, der ganz besonders aufmerksam mitgenommen hatte, dass man Segelfliegen bereits mit 14 Jahren am Geratshof beginnen kann, kündigte an, am Wochenende gleich noch mal mit seinem Vater vorbei zu kommen. je

alt

Aktualisiert ( Donnerstag, 08. August 2013 um 19:11 Uhr )
 

Das fliegende Klassenzimmer - Projekttage Segelfliegen mit dem DZG Landsberg

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25 Neuntklässler des Dominik Zimmermann Gymnasiums Landsberg hatten im Rahmen ihrer Projekttage die Möglichkeit, für zwei Tage die Flugzeughalle am Geratshof zum Klassenzimmer zu machen. Organisiert wurde das Ganze von Leo Krebs, Flugschüler im LSV und selbst Schüler am DZG mit Unterstützung des Geratshofer Jugendteams. Im Fliegerhangar erfuhren DZG'ler, umrahmt von Segelflugzeugen und Motorseglern alles, was sie schon immer einmal über’s Fliegen wissen wollten direkt vom Geratshofer Ausbildungsleiter Janik Eggler: Wie kommt es, dass man mit einem Segelflugzeug, nur von Aufwinden getragen, einen Weltrekord von über 3000 km Strecke und eine Höhe von 16000 Metern schaffen konnte? Warum fliegt ein Flugzeug überhaupt? Wie und wo entstehen Aufwinde? Welche Gefahren gehen im Flug von einem Gewitter aus? Aus welchem Material bestehen Segelflugzeuge und warum sind sie so stabil? Wie funktionieren die Ruder und Landeklappen am Flugzeug?
Ganz heiß darauf waren die Teilnehmer der Projekttage natürlich darauf, das vormittags erlernte Wissen im Anschluss an den schulischen Teil nachmittags live im Cockpit erleben und ausprobieren zu können: „Echt beeindruckend, wie das alles so funktioniert und wie einen die Thermik nach oben katapultiert“, „Beim Start von Null auf Hundert unter 2 Sekunden - das Gefühl ist der Hammer!“, „Ich konnte da oben so was von vom Alltag abschalten...“ – die begeisterten Kommentare der Schüler über den Flug steckten selbst die erfahrenen Geratshofer Piloten und Fluglehrer an: „Für uns ist das immer wieder toll, den Jugendlichen diese für sie neue Welt zu zeigen und ihren Spaß daran zu erleben“ freute sich LSV Vorstand Sepp Holzapfel über die super Resonanz auf den Tag. je

Aktualisiert ( Donnerstag, 08. August 2013 um 09:29 Uhr )
 

Noch 5 Wochen bis zum Sommercamp!

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alt

Aktualisiert ( Mittwoch, 17. Juli 2013 um 06:49 Uhr )
 


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