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Segelfliegen in Landsberg und der Region Augsburg, München, Allgäu - News

Tanz in den Mai - am Himmel!

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Tanz in den Mai - am Himmel! Auch wenn der Samstag wegen Nieselregen und tiefen Wolken nicht fliegbar war - es war ein super Start in den Wonnemonat: nach dem sehr guten Segelflugwetter am Maifeiertag gelangen den Geratshofer Fliegern alleine am ersten Maisonntag wieder knapp 4100 Streckenkilometer, darunter ein geplantes 530 km FAI Dreieck von Dirk Küpper und ein interessantes 420 km Quadrat rund um den Airliner Luftraum München von Sepp Holzapfel. Den weitesten Flug schaffte einmal mehr Günther Siebinger mit fast 600 km. Während die Streckenflieger unterwegs waren, tobten sich die Jugendlichen Segelflieger bei super Thermik rund um den von leuchtenden Rapsfeldern eingerahmten Geratshof aus - und natürlich glühte auch die Kunstflugbox fleißig. Ja, es gab viel zu erzählen beim gemütlichen abendlichen Ausklang in der Geratshofer Blockhütte nach diesem pefekten langen Wochenende! je

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:16 Uhr )
 

Ostercamp 2014 - wieder einmal fliegen bis zum Anschlag

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Viel Schnee, arktische Kälte, grauer Nebel, schlechtes Wetter und wenig fliegen - das sind die gruseligen Erinnerungen der Landsberger Segelflieger vom Geratshof an das letztjährige Ostercamp.
Dass es auch komplett anders laufen kann, bewies das Ostercamp 2014. Lediglich an zwei Tagen blieben Flugzeuge und Piloten wetterbedingt am Boden. An den anderen Tagen hieß es bei tollen Aufwinden, herrlicher Sicht, Sonne und angenehmen Temperaturen: Fliegen, fliegen und noch mal fliegen und die Aussicht auf das frühlingshaft bunte Alpenvorland und die Berge erleben und genießen. Über 8000 Streckenflugkilometer gelangen den Teilnehmern. Die weitesten Flüge schafften Richard Paul mit über 700 km und Sepp Holzapfel mit über 600 km, die Thermik trug sie dabei lautlos über das Allgäu, die Bodenseeregion, den Südschwarzwald und die schwäbische und fränkische Alb.
Neben den Streckenflugprofis kamen auch die 17 jugendlichen Teilnehmer voll auf ihre Kosten: Nik Jankoswski (18) aus Denklingen durfte den unvergesslichen Moment des ersten Alleinflugs erleben, Marion Matheis aus Landsberg gelangen ihre ersten längeren Alleinflüge mit Thermik und die 15-jährigen Youngsters Alex Wolfram und Leo Krebs konnten neue Segelflugzeugtypen ausprobieren. Die diesjährigen Schnupperer waren allesamt so begeistert von ihren Erlebnissen am Himmel, dass sie beschlossen haben, sich den Traum vom Fliegen ab sofort dauerhaft am Geratshof zu verwirklichen.
Um das Fliegen herum genossen alle Teilnehmer die Entspannung und familiäre Urlaubsatmosphäre rund um das urige Blockhaus auf dem herrlich in der Natur liegenden Segeflugplatz im Süden von Landsberg und nach dem Motto "Nach dem Camp ist vor dem Camp" steigen die freudigen Erwartungen nun bereits auf das in 5 Wochen stattfindende, 14tägige Pfingstcamp. je

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von links: Start aus dem Geratshofer Löwenzahnmeer / Einfach nur lautslos schweben: Staffelsee von oben / Kochkurs für die Youngsters: Essen kochen im Blockhaus

Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:17 Uhr )
 

Wenn das Panorama sprachlos macht...

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... so hätte das Motto des ersten diesjährigen Fliegercamps einer Gruppe von LSV Piloten am Flugplatz Sondrio lauten können.
Zwei Wochen verbrachten sie mit 3 Flugzeugen am dem ideal in den italienischen Südalpen gelegenen Gelände unweit des Comer Sees und hatten nach einigen "schlechten" Jahren diesmal richtig Wetterglück: fast durchweg herrschten perfekte Segelflugbedingungen und die Segelflieger konnten, getragen von Hang-, Wellen- und thermischen Aufwinden, viele große Streckenflüge erleben - am Ende kamen in Summe 10.000 Streckenkilometer zusammen.
Sicher einen der eindrucksvollsten Flüge konnte Sepp Holzapfel genießen: er schaffte an einem Tag über eine Strecke von 700 km den "Grand Slam der schönsten 4000er", über die Gipfel von Bernina, Monte Rosa, dem Mont Blanc und natürlich dem Berg der Berge: dem Matterhorn. "Über 20 Jahre habe ich auf solch einen Flug hingefiebert, jetzt hat es geklappt!" strahlt Sepp Holzapfel nach seiner Rückkehr am Geratshof. je

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Von Links: Traumpanorama auf die Walliser Alpen und das Matterhorn, spätnachmittäglicher Comer See, Abendstimmung am Flugplatz Sondrio im Adda Tal

Aktualisiert ( Montag, 14. April 2014 um 07:13 Uhr )
 

Was tun, wenn's brennt? Sicherheitstraining am Geratshof

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Keiner denkt gerne an den Ernstfall und zum Glück kam er am Geratshof bisher auch nicht vor - doch gerade deshalb ist es den Fliegern des Landsberger Segelflugvereins um so wichtiger, sich nicht in scheinbarer Sicherheit zu wiegen und darauf vorbereitet zu sein. Sei es durch eine heiß gelaufene Bremse an einem Segelflugzeug, bei der Fehlfunktion oder -bedienung eines Motorseglermotors oder im Rahmen der Nutzung der Flugplatzfahrzeuge: Feuer kann beim Flugbetrieb jederzeit entstehen. Um genau dafür gut gerüstet zu sein, gab es für alle Mitglieder des LSV jetzt eine Brandschutzübung, bei der Oberbrandmeister Jens Adolph von der Flughafenfeuerwehr Stuttgart in Theorie und Praxis konkret mit den Geratshofern übte, wie man die verschiedenen möglichen Brandszenarien mit den vorhandenen Lösch- und Notfallmitteln optimal bekämpft. Es wurden beispielsweise simulierte Brände mit speziellem Übungsgerät der Feuerwehr gelegt, die jeder dann mit den verschiedenen Feuerlöschertypen löschen durfte. Am Motorsegler wurde direkt gezeigt, wo im Falle eines Motorbrandes am Boden am besten mit dem CO2 Löscher angegriffen werden muss. "Ich habe im Rahmen meines Jobs schon einige Brandschutzübungen mitgemacht - aber das jetzt noch mal flugplatzspezifisch zu üben, war schon etwas Besonderes" freute sich Mandred Lenz, der seit vielen Jahren am Geratshof fliegt, nach Abschluss der Übung. je

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Aktualisiert ( Montag, 14. April 2014 um 07:31 Uhr )
 

Geratshofer Ostercamp 2014 - Schnupperteilnehmer sind herzlich willkommen

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Ungewöhnlich oft konnten die Landsberger Segelflieger vom Geratshof in diesem milden, föhnverwöhnten Winter zu ausgedehnten Alpenflügen starten, so dass sich der sonst übliche „Flugentzug“ bis jetzt in Grenzen hält. Dennoch fiebern alle am Segelflugplatz bei Ellighofen dem nahenden Beginn der Segelflugsaison entgegen, deren erster Höhepunkt auch heuer das Geratshofer Ostercamp in den Schulosterferien von 12. bis 27. April ist – ein Zeitraum, in dem in Regel besonders gute Wetterbedingungen für den lautlosen Sport über den Wolken herrschen. Beide Wochen werden sich die Geratshofer Piloten und Flugschüler in dieser Zeit am Himmel tummeln und abends gemeinsam im urigen Club-Blockhaus gemeinsam kochen und gemütlich den Tag ausklingen lassen.

Segelfliegen... das ist der Traum vom vogelgleichen Fliegen, es ist die Möglichkeit lautlos und frei über den Wolken völlig losgelöst dem Alltag zu entschweben und die Schönheit der Welt aus der Adlerperspektive zu erleben. Es bringt einem im wahrsten Sinne des Wortes einen Perspektivenwechsel auf das Leben am Boden und nach zwei Wochen Fliegercamp wird sich auch dieses Jahr für viele Teilnehmer die Bedeutung manch stressiger Alltagssituationen positiv verändert haben.
Segelfliegen bedeutet aber auch das Steuern von absoluten High-Tech Geräten aus Carbon: das größte Segelflugzeug am Geratshof hat eine Spannweite 26,50 Metern und kann aus 1000 Metern höhe im Gleitflug ohne Aufwind über 60 km Strecke zurücklegen. Die größte in einem Segelflugzeug am Stück geflogene Strecke liegt inzwischen bei über 3000 km – und das alles nur durch Verwertung der Kräfte der Natur und der Sonne.
Segelfliegen ist darüber hinaus eine schöne Mischung aus Team- und Individualsport: am Boden braucht es die Mannschaft und die Mithilfe aller, um die Flieger in Startposition zu bringen, nach der Landung aus der Landepiste zu schaffen und den Flugbetrieb zu managen. Beim Flug selbst steuert man alleine und trifft eigene Entscheidungen. Und zu guter Letzt: Segelfliegen kann jeder lernen und es ist viel günstiger, als viele denken. Jugendliche zahlen im LSV Geratshof im Schnitt rund 60.- €, Erwachsene rund 100.- € pro Monat, alles inklusive.
Für die neuen Geratshofer Flugschüler bedeutet das Ostercamp immer einen großen Vorwärtssprung in ihrer Pilotenausbildung verbunden mit zwei Wochen Fun am Segelflugplatz, zwei Wochen voller gigantischer und bleibender Eindrücke der Welt von oben kurzum: etwas völlig Neues zu erleben.

Für alle, die schon immer einmal sehnsüchtig damit geliebäugelt haben, sich den Traum von der grenzenlosen Freiheit über den Wolken zu verwirklichen, ist das Camp im Frühling der ideale Zeitpunkt, um mit dem Segelfliegen anzufangen oder hinein zu schnuppern.

Deshalb bietet der LSV Geratshof auch in diesem Jahr wieder seinen heiß begehrten Schnupperkurs zum absoluten Spezialpreis an. Dabei gibt es die Möglichkeit, den ersten Teil der Segelflugausbildung direkt vom Pilotensitz aus mit Fluglehrer zu absolvieren und das Flugzeug sogar schon selbst zu steuern. Darüber hinaus winken unvergessliche Eindrücke mit den Geratshofer Profis, wie zum Beispiel beim Fliegen entlang der Zugspitzwand oder für die, die es einmal besonders rasant mögen, beim Segelkunstflug. Bereits ab 14 Jahren kann man im Camp dabei sein und, wenn es passt, auch anschließend direkt mit der Segelflugausbildung weiter machen – körperlich sollte dafür man in normalem Rahmen fit sein.
Und die wichtigste Voraussetzung: es braucht natürlich ganz viel Begeisterung für’s Fliegen und für Flugzeuge.
Wer über die Ostertage also die Welt einmal aus einem völlig neuen Blickwinkel entdecken möchte, sollte sich beeilen, da es nur wenige der stark nachgefragten Schnupperplätze gibt. Anmeldung und weitere Infos zu den genauen Konditionen gibt’s bei Janik Eggler unter 0172 – 9466531. je

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:16 Uhr )
 

Wellenreiten im Südföhn

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Wellenreiten? Im Flugzeug?
Normalerweise denkt man bei diesem Begriff doch eher an braungebrannte, freiheitsliebende Menschen, die sich in den Fluten vor Hawaii tummeln.
Aber Wellenreiten im Flugzeug, das geht tatsächlich - und es hat nicht nur die Sehnsucht nach Freiheit gemeinsam mit den Kollegen auf dem Wasser: Luft, die in Form von Wind über Hindernisse, wie zum Beispiel Berge fließt, verhält sich ähnlich wie Wasser. Sie staut sich vor dem Bergmassiv, stürzt dahinter schwungvoll in die Tiefe und bildet dabei Wirbel und Wellenbewegungen. Am Landsberger Lechwehr, dem Münchner Eisbach oder anderen Flusswehren kann man dieses Phänomen der stehenden Welle wunderbar beobachten. Das interessante bei Luftwellen: wenn die Luftmasse geeignet und der Wind stark genug ist, bauen sich die durch den Berg angeregten Wellenschwingungen bis in sehr große Höhen auf, Segelflugzeuge können sich in den aufsteigenden Wellenästen hinauf tragen lassen und mit der gewonnenen Höhe weite Strecken zurück legen.

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Die optimale Wetterlage für Wellenflüge in unserer Region ist der Südföhn, der sich besonders oft im Herbst und Winter bildet - so auch gestern.
Die Gelegenheit beim Schopf packten deshalb sechs Geratshofer Piloten mit zwei doppelsitzigen und zwei einsitzigen Segelflugzeugen und stürzten sich in den Föhnsturm, der diesmal besonders kräftig wehte. Weit hinauf und schnell über die Wolken trugen die Wellen die Segelflieger, diesmal bis auf Höhen von 6300 m. Sepp Holzapfel und Dirk Küpper flogen im Nimbus 4 in den verschiedenen Wellensystemen von Lech- und Inntal bis kurz vor den Vierwaldstätter See in die Schweiz, und von dort über Innsbruck wieder zurück zum Geratshof, am Ende eine Strecke von 540 km. Auf dem letzten Streckenabschnitt zeigte der Föhn den beiden noch mal all seine Macht und bescherte ihnen einen Aufwind mit durchschnittlich knapp 12 Meter pro Sekunde Steiggeschwindigkeit, geschoben vom Föhn im Rücken erreichten sie auf dem Rückweg eine Geschwindigkeit von 340 km/h über Grund. Auch die anderen drei Flugzeuge flogen Strecken zwischen 250 und 300 km und genossen fantastische Eindrücke von den tiefverschneiten Lechtaler Alpen bis hin zum Karwendelmassiv.
Zurück am Geratshof leuchteten - in Gedanken noch ganz weit oben - im Dunkeln noch lange sechs glänzende Augenpaare. Text je, Fotos dk, je, nj

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Fotos obere Reihe von links: in 6300m westlich Bludenz; Rotor- und Föhnwolken über dem Piz Barghis westlich von Chur; Aufwind mit 11,8 m/s Durchschnittssteigen
Untere Reihe von links: Blick über Hohe Munde und Inntal nach Süden; Abendstimmung am Fernpass; der längste der vier Flüge vom 10.02. mit 540 km Strecke

Aktualisiert ( Dienstag, 11. Februar 2014 um 16:13 Uhr )
 

Den Winter zum Sommer machen - 1000 km im Segelflieger über die Wüste

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Was tun, wenn in Mitteleuropa kaltes Schmuddelwetter herrscht, das größere Segelflüge verhindert?
Ganz einfach: dahin gehen und fliegen wo Sommer ist. Genau das dachten sich zwei Geratshofer Fluglehrer und reisten nach Namibia im Südwesten Afrikas.
Das Land auf der Südhalbkugel ist bekannt für sein gutes Segelflugwetter in den Wintermonaten, seit Jahren gibt es dort mehrere bekannte Segelflugplätze.
Zwei Wochen lang hatten beide viel Wetterglück auf der anderen Seite des Planeten und konnten viele lange Strecken-Segelflüge und Flugstunden über der so völlig anderen Landschaft Namibias erleben, die geprägt ist von Wüsten und Bergen in warmen Braunschattierungen und von Savanne und Salzpfannen. RIchard Paul gelang bei diesem Segelfliegerurlaub das erste Mal ein Flug über die Schwelle von 900 km, Fluglehrerkollege Dieter Ruchser knackte 3 x die 950 km und einmal sogar die magischen 1000 km. je

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Lautlos im Arcus E über der Wüste Namibias - Foto: Richard Paul, Grafik: onlinecontest.org

Aktualisiert ( Freitag, 24. Januar 2014 um 12:54 Uhr )
 

Frohe Weihnachten und Happy Take-Off 2014

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Aktualisiert ( Montag, 16. Dezember 2013 um 06:54 Uhr )
 

Winter im Anflug!

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Der erste Schnee hat sich über das Alpenvorland und die Berge gelegt - da breitet sich auch im Cockpit der Geratshofer Flieger eine besondere Stille aus...

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Aktualisiert ( Samstag, 07. Dezember 2013 um 07:55 Uhr )
 

Im Sturm über Wolken und Indian Summer - Herbstcamp 2013 in Karlsruhe

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Ende Oktober, eine Zeit zu der viele Segelfiegerclubs Ihre Flieger bereits für den Winter eingemottet haben, gab der LSV Geratshof noch einmal richtig Gas: mit zwei doppelsitzigen Segelfliegern und 11 flughungrigen Teilnehmern ging es für eine Woche ins badische Rheintal zum befreundeten FSV Karlsruhe.
Dort begann alles, wenn auch bei fast noch spätsommerlichen Temparaturen, erstmal mit viel Sturm. Wie Drachen stiegen die Segelflugzeuge bei 50 - 80 km/h Wind an der Schleppwinde in den Himmel über Karlsruhe und erreichten durch den Sturm mit 600 Metern fast doppelt so viel Schlepphöhe wie normal. Nach dem Ausklinken kam das Beste: in der Höhe stürmte es so stark, dass man mit dem Segelflugzeug gegen die Windströmung auf der Stelle stand oder sogar langsam rückwärts und seitwärts treiben, und so das ultimative Gefühl vom Schweben erleben konnte.
Doch nicht nur lange und hohe Windenschlepps, sondern auch Welle, eine ganz besondere Aufwindart, die Segelflieger besonders hoch über die Wolken tragen kann, entstand durch den Starkwind über dem angrenzenden Schwarzwald und Pfälzer Wald und bescherte den Campteilnehmern tolle Flüge und Eindrücke. Zum Flug in die Welle wurden die Geratshofer Segelflieger per Motorflugzeug geschleppt, eine Startart, die zu Hause eher wenig praktiziert wird und die bei dieser Gelegenheit gleich trainiert werden konnte. An den weniger stürmischen Tagen entwickelte sich für die Jahreszeit nochmals unerwartet gute Thermik, bei der einem Pilotenteam sogar ein Streckenflug um 150 km gelang.
Für die mitgereisten Flugschüler war das Fliegen an einem "neuen" Fluggelände auch etwas ganz Besonderes, den größten Erfolg unter ihnen konnte Marion Matheis feiern: sie durfte das erste Mal in ihrer Flugschülerlaufbahn alleine fliegen und belohnte alle Anwesenden mit perfekten Landungen.
Nach den Flügen ging es gemeinsam mit den Karlsruher Fliegern zu Sightseeing-Touren nach Karlsruhe und Umgebung - nicht zu vergessen der damit verbundene Genuss der deftigen regionalen badischen und pfälzischen Küche.
Fazit: Dank Wetterglück und freundschaftlicher Zusammenarbeit eine mehr als gelungene Woche, die alle Erwartungen übertraf und so noch mal ein weiterer Höhepunkt des Jahres wurde. je

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Von links: Flugzeugschlepp-Training / lautlos über den Wolken in der Welle entspannen / zauberhafter herbstlicher Abendhimmel nach dem Fliegen

Aktualisiert ( Mittwoch, 06. November 2013 um 12:20 Uhr )
 

Herbstzeit - Föhnzeit

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Entspannt und voller neuer Energie nach einem goldenen Oktobertag mit vielen schönen Flügen lautlos und still bei Sonnenuntergang vor solch einer Kulisse landen - das ist Segelfliegen am Geratshof.

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Aktualisiert ( Dienstag, 22. Oktober 2013 um 06:07 Uhr )
 

Bunter Herbst 2013

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Der Herbst mit seiner oft klaren Sicht, den kräftigen Kontrasten und bunten Farben ist eine Jahreszeit, die den Traum von der grenzenlosen Freiheit über Wolken und dem Alpenvorland manchmal ganz besonders schön wahr werden lässt...  je

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Aktualisiert ( Montag, 14. Oktober 2013 um 13:33 Uhr )
 

Wechsel in der Jugendleitung

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Seit kurzem hat Ronja Schönecker die Leitung der Jugendgruppe des LSV Geratshof übernommen.
Sie löst Felix Göbel ab, der seine Ausbildung zum Berufspiloten in Norddeutschland startet. je

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Aktualisiert ( Montag, 14. Oktober 2013 um 13:33 Uhr )
 

Jubiläumsfest am 14. und 15. September am Geratshof

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Aktualisiert ( Sonntag, 29. September 2013 um 17:04 Uhr )
 

Tolles Wetter zum Sommercamp

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Letzte Woche fand am Geratshof das Sommercamp 2013 statt - und, oh Wunder, nach einer verregneten ersten Jahreshälfte war das Wetter in diesem Camp tastsächlich gut. Viele schöne Flüge gab es zum ausklingenden Sommer und die Flugschüler kamen kräftig in ihrer Ausbildung vorwärts.
Höhepunkte waren der "boarische Flugbetrieb" am Campsamstag, bei dem mit Lederhosen und Dirndl geflogen und urbayrisch gespeist wurde, und der 1. Alleinflug von Alex Wolfram (14) am Sonntag. Am Ende des Camps freuen wir uns, drei neue Flugschüler willkommen zu heißen.  je

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Obere Fotos: Sommercamptraumwetter über den Wolken & "boarischer Flubetrieb"
Untere Fotos: 3 neue Mitglieder zum Camp, Abendstart, 1. Alleinflug von Alex Wolfram (14)

Aktualisiert ( Dienstag, 22. Oktober 2013 um 06:09 Uhr )
 

Ein Tag im Cockpit zum Ferienstart

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„Ich will noch mal!“ – ganz schön Mut und Überwindung hatte es den 15-jährigen Philipp aus Landsberg zunächst gekostet, auf den hinteren Platz des schnittigen Segelfliegers zu steigen. Doch wer wagt gewinnt – in diesem Fall einen wunderschönen, lautlosen Abendflug über den unberührten Lechauen und der Hügellandschaft südlich von Landsberg. Das Grinsen auf Philipps Gesicht nach der Landung ist unübersehbar und auch der Stolz, dass er seine Grenzen mit diesem Flug ein Stückchen erweitert hat.

"Gleich noch einmal" die Freiheit am Himmel genießen, das wünschten sich alle, denen die Geratshofer Segelflieger-Jugendgruppe im Rahmen des Landsberger Ferienprogramms angeboten hatte, ihr „etwas anderes“ Hobby einmal live zu erleben. Acht Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren konnten so, „Pilot für einen Tag“ am Geratshof zu sein.
Bei hochsommerlichem, 35°C heißem Traumwetter gab es nur eine Rettung: Weit hinauf, wo es schön kühl war, und das gelang dann auch, denn ganz besonders hoch, auf über 2600 Meter Höhe, reichte die Thermik an diesem Tag. Und dort, ganz oben, konnten die Jugendlichen bei angenehmen 15°C die zusätzlich außergewöhnlich gute Fernsicht genießen: „Landsberg, der Ammer-, Starnberger- und der Forggensee, alles lag plötzlich ganz nah beisammen, fast direkt unter uns, Autos waren schon kaum noch zu erkennen – es war einfach traumhaft!“ beschrieb der 15 jährige Adrian aus Landsberg den Ausblick. Und dass man solch eine Höhe im Segelflieger nicht nur gemütlich abgleiten sondern auch rasant im Kunstflug abbauen kann, erfuhr er auf Wunsch direkt im Anschluss – seine Flugtauglichkeit bewies er gegen Ende des Fluges mit der begeisterten Frage: „Können wir das mit dem Rückenflug noch mal machen?“
Nicht nur das Fliegen gehörte zu diesem Tag für die Teilnehmer der Ferienaktion, sondern auch das Mitmachen bei allen anderen Aufgaben im Flugbetrieb: gelandete Flugzeuge mit dem Auto von der Landebahn ziehen, wieder startklar machen und einklinken, den Flugplatz absichern und abends natürlich auch das Einräumen der Segelflieger in die Halle und die vielen eingefangenen Mücken von den Flügeln abwaschen – in alles ließen sich Jugendlichen engagiert einbinden. „Danke für diesen tollen Tag“ freut sich Sarah aus Landsberg beim Debriefing und Elias aus Hurlach, der ganz besonders aufmerksam mitgenommen hatte, dass man Segelfliegen bereits mit 14 Jahren am Geratshof beginnen kann, kündigte an, am Wochenende gleich noch mal mit seinem Vater vorbei zu kommen. je

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Aktualisiert ( Donnerstag, 08. August 2013 um 19:11 Uhr )
 

Das fliegende Klassenzimmer - Projekttage Segelfliegen mit dem DZG Landsberg

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25 Neuntklässler des Dominik Zimmermann Gymnasiums Landsberg hatten im Rahmen ihrer Projekttage die Möglichkeit, für zwei Tage die Flugzeughalle am Geratshof zum Klassenzimmer zu machen. Organisiert wurde das Ganze von Leo Krebs, Flugschüler im LSV und selbst Schüler am DZG mit Unterstützung des Geratshofer Jugendteams. Im Fliegerhangar erfuhren DZG'ler, umrahmt von Segelflugzeugen und Motorseglern alles, was sie schon immer einmal über’s Fliegen wissen wollten direkt vom Geratshofer Ausbildungsleiter Janik Eggler: Wie kommt es, dass man mit einem Segelflugzeug, nur von Aufwinden getragen, einen Weltrekord von über 3000 km Strecke und eine Höhe von 16000 Metern schaffen konnte? Warum fliegt ein Flugzeug überhaupt? Wie und wo entstehen Aufwinde? Welche Gefahren gehen im Flug von einem Gewitter aus? Aus welchem Material bestehen Segelflugzeuge und warum sind sie so stabil? Wie funktionieren die Ruder und Landeklappen am Flugzeug?
Ganz heiß darauf waren die Teilnehmer der Projekttage natürlich darauf, das vormittags erlernte Wissen im Anschluss an den schulischen Teil nachmittags live im Cockpit erleben und ausprobieren zu können: „Echt beeindruckend, wie das alles so funktioniert und wie einen die Thermik nach oben katapultiert“, „Beim Start von Null auf Hundert unter 2 Sekunden - das Gefühl ist der Hammer!“, „Ich konnte da oben so was von vom Alltag abschalten...“ – die begeisterten Kommentare der Schüler über den Flug steckten selbst die erfahrenen Geratshofer Piloten und Fluglehrer an: „Für uns ist das immer wieder toll, den Jugendlichen diese für sie neue Welt zu zeigen und ihren Spaß daran zu erleben“ freute sich LSV Vorstand Sepp Holzapfel über die super Resonanz auf den Tag. je

Aktualisiert ( Donnerstag, 08. August 2013 um 09:29 Uhr )
 

Noch 5 Wochen bis zum Sommercamp!

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Aktualisiert ( Mittwoch, 17. Juli 2013 um 06:49 Uhr )
 

Neuer Fluglehrer

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10.07.2013: Die Geratshofer Fluglehrer freuen sich über Verstärkung im Team. Dirk Küpper hat seine Fluglehrerausbildung erfolgreich beendet und leistet damit ab sofort zusammen mit den anderen 9 Fluglehrern des LSV ehrenamtlich einen wichtigen Beitrag zum Segelfliegernachwuchs und in der Jugendarbeit der Region.
Dirk startete 2001 selbst als Flugschüler am Geratshof und beendete jetzt seine ersten Fluglehrertage immer mit einem breiten Grinsen im Gesicht: "Das tollste ist zu sehen, wie unsere Flugschüler Fortschritte machen!" je

         
Freut sich darauf, vielen Flugschülern den Traum vom Fliegen beizubringen - Dirk Küpper, frisch gebackener LSV Fluglehrer

Aktualisiert ( Freitag, 12. Juli 2013 um 08:45 Uhr )
 

Tag der Jahresrekorde

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24.06.2013: Den aus Geratshofer Sicht besten Tag des Jahres nutzen Sepp Holzapfel, Richard Paul und Günther Siebinger am 17.06. kräftig aus: Im Nimbus 4 DM flog Sepp 730 km, Richie und Günni gelangen in der DG 800 M und dem Ventus 2CM jeweils 800 km über den Alpen.
Einen Europarekord gab es übrigens vor Kurzem vom Nachbarflugplatz Königsdorf, von wo aus Matthias Schunk ein sensationeller Flug über 1750 km im Föhnsturm gelang - der LSV Geratshof gratuliert dazu herzlich und hofft natürlich, in diesem Jahr vielleicht auch noch einen vierstelligen Flug zu schaffen. je

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Foto: www.onlinecontest.org

Aktualisiert ( Freitag, 12. Juli 2013 um 08:47 Uhr )
 

Pfingstcamp 2013: nach dem Wintermärchen kam das Regenmärchen

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06.06.2013: Nach dem verschneiten und somit für's Segelfliegen alles andere als optimalen diesjährigen Ostercamp startete Ende Mai das Geratshofer Pfingstcamp 2013 zusammen mit dem Flugsportring Kraichgau / Sinsheim - diesmal verbunden mit der Hoffnung auf "endlich" gutes Wetter.
Es sollte jedoch bei der Hoffnung bleiben - lediglich an 5 von 16 Tagen war das Wetter gut genug zum Fliegen. Was der Regen bis zum Ende der Pfingsferien in ganz Deutschland an verheerenden Überschwemmungen auslöste, ist hinreichend bekannt, der Geratshof und die Region am Lech blieben zum Glück vom Hochwasser verschont.
Dennoch: an den brauchbaren Tagen gab es oft gute Thermik und damit verbunden schöne Flüge für alle Campteilnehmer bis weit hinein in dIe Berge, so dass immerhin 5500 Streckenkilometer und 170 Flugstunden zusammen kamen. An den Regentagen machten beide Clubs gemeinsame Touren zu den zahlreichen touristischen Attraktionen rund um Landsberg, von den Königsschlössern in Schwangau über das Deutsche Museum in München bis hin zur Therme in Bad Wörishofen wurde alles gnadenlos abgeklappert. Und so blieb die Stimmung aller Teilnehmer trotz vielen Wassers vom Himmel bis zum Ende gut und der FSR Kraichgau kehrte mti schönen Erinnerungen zurück nach Sinsheim. je

Aktualisiert ( Freitag, 12. Juli 2013 um 10:14 Uhr )
 

Die Senkrechstarter vom Geratshof

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Sie sind zur Zeit sicher mit die jüngsten in Deutschland, die ein Flugzeug alleine steuern dürfen, Leo Krebs (14) aus Landsberg und Andi Buhlmann (15) aus Utting. Beide haben 2012 - Andi im Ostercamp, Leo in den Sommerferien - ihre Segelflugausbildung angefangen und innerhalb sehr kurzer Zeit große Erfolge feiern können. Andi schaffte im vergangenen Jahr nicht nur seinen ersten Alleinflug sondern auch noch die Einweisung auf 3 weitere Segelflugzeugtypen des LSV. Am Ende der Saison konnte er, was die Anzahl der Flüge angeht, mit 122 Starts Platz 1 unter den Flugschülern und Piloten des Geratshof feiern. Leo konnte sich Anfang 2013 über seinen ersten Alleinflug freuen und genießt bei jeder Gelegenheit viele Stunden in der Thermik über dem Voralpenland. "Es ist einfach das genialste Hobby der Welt" sagen die zwei einhellig. Beide sind schon länger vom Fliegervirus befallen und verbringen jede Minute am Flugplatz: Andi wuchs quasi unter Tragflügeln auf, da seine Familie schon lange dieses Hobby betreibt, Leo tobte sich schon früh mit Modellflugzeugen am Himmel aus und begann dann pünktlich zu seinem 14. Geburtstag mit dem Segelfliegen - dem Alter, mit dem man mit der Ausbildung, die es schon ab ca 60 € / Monat gibt, starten darf. Wer Weitere Infos dazu gibt es hier auf geratshof.de unter "Fliegen lernen". je

 
Leo und Andi: jede freie Minute im Cockpit anzutreffen

Aktualisiert ( Freitag, 12. Juli 2013 um 10:19 Uhr )
 

Pimp-Up für eine alte Dame

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Wer am Wochenende den Geratshofer Flugbetrieb regelmäßig beobachtet, dem fällt zwischen den schnittigen, modernen Segelflugzeugen eines auf, das etwas gedrungener und kantiger aussieht, als die anderen: die Ka-8. Sie zählt bereits zu den Oldtimern, denn die Konstruktion dieses Fliegers ist aus dem Jahr 1957, und im Gegensatz zu den Kunststoffseglern der heutigen Generation ist ihr Rumpf aus Stahlrohr, die Tragflügel sind aus Holz – das Ganze ist mit einem speziellen Stoff bespannt. Generationen von Flugschülern haben auf der einsitzigen Ka-8 das Fliegen gelernt, da man in ihr, auf Grund ihres Leichtgewichtes von gerade mal 190 kg, Aufwinde besonders gut spüren und in ihnen steigen kann. Ein weiterer Pluspunkt der alten Dame ist ihr besonders gutmütiges Flugverhalten.
Die vielen Starts und Landungen und die Zeit gingen an der Geratshofer Ka-8 nicht spurlos vorüber und so entschloss sich die Jugendgruppe des LSV vor Kurzem zu dem nicht ganz alltäglichen Projekt der Restaurierung des Oldtimers. Dass das Ganze machbar ist, hatten die Jugendlichen bereits im Vorjahr in einem Pilotprojekt an kleineren Bauteilen des Fliegers getestet. Dennoch war das Vorhaben spannend, da das Know How für den Holzflugzeugbau heute mehr und mehr der Vergangenheit angehört. Hier hatten die Jugendlichen das Glück, mit Matthias Vöst aus Erpfting einen vereinsinternen Experten zu diesem Thema an der Seite zu haben, der mit seiner Minimoa bereits einen eigenen Segelflugzeug-Oldtimer aus Holz in Eigenregie nachgebaut hat (wir berichteten). Unter Anleitung und mit großem Engagement von „Hias“ ging es im Februar mit dem Abziehen der alten Bespannung los – ein spannender Moment, da das Projektteam erst dann sehen konnte, in welchem Zustand die darunter liegende Holzkonstruktion wirklich war.

   

Es stellte sich schnell heraus, dass es zum Glück außer einem gefundenen Mäusenest keine weiteren nennenswert ausbesserungswürdigen Stellen gab. Nach dem Entfernen aller alten Stoff- und Klebereste wurden die unebenen Stellen an der Flügeloberfläche ausgespachtelt, anschließend wurde die neue Bespannung aufgeklebt und vernäht. Dann wurde der Stoff durch Bügeln und mit Hilfe eines speziellen Spannlacks gestrafft. Zum Schluss erhielt die Old Lady ihre neue, schneeweiße Lackierung. Nach intensivem Check durch einen Prüfer des Luftfahrtbundesamtes war es am 26.04. soweit: bei herrlichem Frühlingswetter erhob sich die Ka-8 unter den strahlenden Augen aller begeisterten Beteiligten in ihrem neuem Kleid das erste Mal wieder in die Lüfte und steht ab sofort dem Flugbetrieb wieder in alter-junger Frische zur Verfügung. Fazit von Kai Hollich, der die Restaurierung seitens der Jugendgruppe iniziiert und geleitet hat: „Ein super Gemeinschafts-Projekt: es gab wahnsinnig viel Neues und Interessantes zu lernen und es hat auf jeden Fall eine Menge Spaß gemacht!“ je

   
Fotos oben links nach rechts: Abziehen der alten Bespannung, die Tragflächen im Rohzustand, aufnähen und kleben der neuen Bespannung
Fotos unten links nach rechts: erster Roll-Out in neuem Kleid, endlich: der ersehnte "Erst"-Flug nach der Überholung, Sekttaufe des Checkpiloten nach der Landung

Aktualisiert ( Donnerstag, 16. Mai 2013 um 12:51 Uhr )
 

Der erste 500er des Jahres!

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Lang hat der Winter dieses Jahr gedauert, aber nun ist er definitiv da, der Frühling - und damit auch die ersten langen Streckenflüge vom Geratshof aus in die Alpen.
Der erste große Flug  des Jahres mit einer Strecke von 537 km Länge gelang Reinhold Metzner letzte Woche.
Entlang der Bayrischen Alpen, vorbei an Karwendel, Dachstein und den hohen Tauern führte ihn die lautlose Reise im Segelflieger bis weit hinein ins österreichische Ennstal zu einem ganz markanten Berg: dem Grimming bei Niederöblarn. Aufgezeichnet und auswertbar werden solche Flüge durch einen GPS gesteuerten Logger, der in jedem Segelflieger eingebaut ist, siehe Grafik unten.
"Das war ein traumhafter Saisonstart durch die immer noch tief verschneiten Berge" freute sich Reinhold Metzner, der schon gespannt ist, wohin ihn die Aufwinde das nächste Mal tragen. je


Grafik: www.onlinecontest.org

Aktualisiert ( Samstag, 04. Mai 2013 um 07:12 Uhr )
 

Jahresversammlung 2013: Vorstand bestätigt, neuer Jugendleiter gewählt

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Bei der Jahresversammlung 2013 konnte der LSV auf ein wettertechnisch zwar durchwachsenes aber dennoch gutes Fliegerjahr 2012 zurück blicken.
Weit über 50 000 km Strecke flogen die Geratshofer Piloten im vergangenen Jahr quer durch Süddeutschland und die Alpen  - also rechnerisch mehr als einmal um die Erde herum - und das alles lautlos und nur getragen durch Aufwinde.
"Und das Wichtigste: auch im vergangenen Jahr lief wieder alles sicher ab" freute sich Vorstand Sepp Holzapfel bei der Versammlung, bei der er auch berichten konnte, dass der LSV Geratshof weiterhin eine positive Mitgliederentwicklung hat.
Er und der restliche Vorstand wurden bei den anstehenden Wahlen einstimmig wieder gewählt. Einen Wechsel gab es bei den jungen Fliegern: Felix Goebel aus Leeder wurde von der Jugendmannschaft zum neuen Jugendleiter gewählt. Er übernimmt diesen Job von Alex Mayrhofer, der die Jugendgruppe am Geratshof die letzen 4 Jahre erfolgreich mit aufgebaut hat. je


Felix Goebel, neuer Geratshofer Jugendleiter

Aktualisiert ( Samstag, 04. Mai 2013 um 06:55 Uhr )
 

Next Camp approaching! Pfingsten zusammen mit dem FSR Kraichgau / Sinsheim

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Aktualisiert ( Samstag, 04. Mai 2013 um 06:24 Uhr )
 


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