• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Start
Segelfliegen in Landsberg und der Region Augsburg, München, Allgäu - News

Und noch mal 3000 km oben drauf!

E-Mail Drucken

Die Woche guten Wetters ging am Samstag zunächst mit einer Verschnaufpause weiter: in den Wetterfenstern zwischen den Gewittern gab es vorwiegend Ausbildungsflüge im Bereich direkt um den Geratshof. Am Sonntag herrschte erneut gute Thermik und mit 8 Flugzeugen war die Geratshofer Mannschaft wieder auf Streckenflügen über Süddeutschland und den Alpenländern unterwegs. Den weitesten Flug mit 609 km schaffte Richard Paul mit einem Dreieck vom Geratshof über die Südwestspitze des Schwarzwaldes weiter nach Eichstätt in Oberbayern und wieder zurück zum Geratshof. 3000 lautlose Flugkilometer kamen am Sonntag noch mal zusammen - die stolze Gesamtsumme der KW 26: 8200 km im Segelflugzeug und jede Menge befriedigte Segelfliegerleidenschaft. So darf es weiter gehen! je

alt

Impression vom Streckenfliegen in KW 26: über dem 3500 m hohen, noch gut schneebedeckten Fluchthorn im Silvretta-Massiv

Aktualisiert ( Dienstag, 30. Juni 2015 um 06:43 Uhr )
 

Alle guten Dinge sind 3 - schweben über den Bernina Gletschern

E-Mail Drucken

alt    
Zum dritten Mal in Folge herrschten gute Flugbedingungen am diesem Freitag der letzten Juni Woche: bereits gegen Mittag waren 6 Geratshofer Flugzeuge unterwegs: Manfred Lenz flog mit seinem Discus bis zum Schwarzwald. Die jugendlichen Segelflieger Leo Krebs, Julia Steinle und Lucas Hugenberg flogen mit der ASK 21 und der Libelle über dem Alpenvorland und Reinhold Metzner, Gerhard Schufmann, Sepp Holzapfel und Janik Eggler mit Ventus 2, Nimbus 3 D und Arcus in den Alpen. Dort ging es durch die Einsamkeit der Lechtaler, Zillertaler, Ötztaler und Engadiner Alpen bis in die Gletscherwelt des Piz Bernina, siehe Fotos.
Über 2000 km waren alle Flugzeuge zusammen wieder unterwegs und entließen am Abend 8 begeisterte Geratshofer Piloten ins Wochenende. je

alt  alt  alt

Aktualisiert ( Samstag, 27. Juni 2015 um 08:20 Uhr )
 

Mit 90 Jahren auf 4200 m über die Ötztaler Alpen

E-Mail Drucken

Auch gestern war die Geratshofer Flotte bei guten Segelflugbedingungen wieder über 1000 km vor und in den Alpen unterwegs.
Highlight war der Geburtstagsflug für Alfred Schubert von der Bergwacht Landsberg zu dessen 90. Geburtstag. Mit dem Herzen selbst schon immer Flieger - in seiner Jugend hatte er selbst mit dem Segelfliegen begonnen, später dann als Fallschirmspringer weiter gemacht - genoss Alfred diesen Flug ganz besonders: zusammen mit Sepp Holzapfel ging es vom Geratshof direkt nach Süden in die Alpen hinein bis hinter die über 3700 m hohe Wildspitze am Ende des Kaunertals. Dort bot sich aus 4200 m Höhe ein phantastisches Panorama auf den Alpenhauptkamm. Der Rückflug führte die beiden mit beeindruckender Aussicht auf die Zugspitze über den Wolken zurück zum Geratshof. je

alt  alt


Aktualisiert ( Freitag, 26. Juni 2015 um 08:24 Uhr )
 

Na also - endlich Streckenwetter!

E-Mail Drucken

alt  alt  alt

Fliegen unter der Woche? Das ist am Geratshof Standard - und das ganze ohne großen organisatorischen Aufwand.
Viele Mitglieder des LSV und ein großer Teil des Fluglehrerteams sind beruflich selbstständig und haben deshalb die Möglichkeit, sich auch werktags bei passendem Wetter Zeit zum Fliegen zu nehmen.
Sobald die Sonne scheint und die Quellwolken am Himmel stehen, ist am Geratshof fast immer die Schleppwinde aufgebaut und 5 - 10 Flugzeuge sind unterwegs.
So auch gestern, als das Wetter endlich mal längere Streckenflüge versprach: insgesamt 2200 km flogen 5 Segelflugzeuge des Geratshof mit 6 Piloten an diesem klaren, sonnigen Mittwoch. Den weitesten Segelflug schaffte Sepp Holzapfel mit 575 km - eine wunderschöne Panoramtour führte ihn und seinen Begleiter Reinhold Metzner vom Geratshof entlang des Bodensees bis ans Rheintal bei Basel. Der Rückflug führte dann über den Schwarzwald und die Schwäbische Alb mit einem Sonnenuntergangsabstecher ans Schloss Neuschwanstein, bevor es dann wieder nach Hause zum Geratshof ging.
Auch die nächsten Tage wird vom Geratshof aus kräftig geflogen werden, denn die Vorhersagen sind gut. je

alt   
Fotos oben: Thermikkreisen mit einem Adler über Ischgl, am Bodensee bei Überlingen, am südlichsten Punkt des Schwarzwaldes mit Blick aufs Rheintal
Grafik unten: onlinecontest.org

Aktualisiert ( Donnerstag, 25. Juni 2015 um 08:26 Uhr )
 

Ein super Juni Wochenende!

E-Mail Drucken

alt alt alt
Das erste Wochenende nach dem Pfingstcamp war streckenflugtechnisch zwar wieder eher mäßig, dafür gab es aber an anderer Front erfreuliche Erfolge.
Leon Schlögl und Andreas Rossa, beide 15 Jahre alt und aus Türkenfeld, konnten das unvergessliche Erlebnis ihres ersten Alleinfluges im Segelflugzeug feiern.
Christoph Adams (26) aus Weil konnte sich über die bestandene praktische Motorsegler Prüfung freuen, Philip David (18) aus Utting gelang die praktische B-Prüfung und Niklas Jankoswski (19) aus Denklingen konnte seine Windenfahrerausbildung mit der praktischen und theoretischen Prüfung erfolgreich abschließen.
Dazu gab es 3 Typeneinweisungen auf die neu am Geratshof stationierte DG 300 und unser neues Mitglied Lucas Hugenberg (23), bisher Pilot in Norddeutschland, erlebte die ersten Flugstunden in seiner Libelle über dem saftigen Voralpengrün.
Eingerahmt war des Fliegen von teils kräftigen abendlichen Sommergewittern. je

alt alt alt
oben: die beiden Alleinflieger Andreas (15) und Leon (15) aus Türkenfeld mit ihrem berüchtigten Glückwunsch-Blumenstrauß und ein Foto vom Start Piste 26
unten: Freude über die erfolgreiche Motorsegler Prüfung; Start mit der DG 300 von Marion & Michi hinter Leon in der ASK 21; unser Neuer: Lucas und seine Libelle

Aktualisiert ( Montag, 15. Juni 2015 um 07:40 Uhr )
 

15 Tage am Himmel über Bayern - Pfingstcamp endet mit guten Ergebnissen

E-Mail Drucken

alt alt alt
Sicher hatten einige Teilnehmer zum Start des diesjährigen Geratshofer Pfingstcamps noch das Rekordwetter beim gleichen Camp vor einem Jahr vor Augen.
Doch Pfingsten lag dieses Jahr 3 Wochen früher als 2014 und damit in einer Zeit, in der die Regenwahrscheinlickeit größer ist. So war es schließlich auch: viel Regen gab es während des Camps in Süddeutschland. Allerdings, wie von magischer Hand, gab es in einem Radius von rund 50 km um den Segelflugplatz Geratshof fast jeden Tag ein Schönwetterloch, so dass die insgesamt 30 teilnehmenden Piloten und Flugschüler des LSV an 15 von 16 Camptagen fleißig fliegen konnten. Das Ganze aber eben meist nur regional mit mittleren Streckenflügen bis in die Größenordnung von 350 km. Flüge wie letztes Jahr mit einer Länge von 1000 km waren auf Grund der fast täglich im Regen liegenden Alpen nicht drin.
Das Streckenflugteam hat somit definitiv noch Hunger auf mehr - für die Kunstflugpiloten, neuen Flugscheininhaber und insbesondere die Flugschüler waren die beiden Wochen aber sehr erfolgreich: begleitet von täglich 3 - 5 Fluglehrern ging es an der Aubildungsfront in Theorie und Praxis kräftig vorwärts. Marion Matheis aus Landsberg konnte mit dem vorgeschriebenen 50 km Streckenflug nach Benediktbeuern sogar den Abschluss ihrer Pilotenausbildung feiern.
Das fliegerische Endergebnis des Camps: 15 Tage fliegen, 800 Starts und Landungen, 235 Flugstunden über Süddeutschland, 7300 Streckenkilometer und ganz wichtig: 3 neue Mitglieder, die sich von der Freude am Fliegen im LSV anstecken haben lassen und ab sofort mit dabei sind.
Wie immer war das Camp am Geratshof mehr als nur Fliegen: es war entspanntes Frühstücken unter blauem Himmel oder gemütlicher Lagerfeuer Grillabend vor der Vereinshütte, es war Radltouren durch die Hügel des Alpenvorlandes, abendliches Paddeln im Kanu auf dem Lech oder gemütliches Eis Essen am Lechwehr in der Landsbeger Altstadt - und es war wieder einmal eine gute Zeit in einem netten Team. je

alt    alt   alt
Fotos oben v.l.: ein guter Tagesbeginn - Frühstück vor der Vereinshütte; farbenprächtige Postkartenaussicht auf das Voralpenland; abendlicher Heißluftballon Start
Fotos unten v.l.: gemeinsames Debriefing nach dem Fliegen; wenn der Lech plötzlich oben ist: Segelkunstlug ist Fun pur; Tagesausklang am Lagerfeuer vor der Vereinshütte

Aktualisiert ( Montag, 15. Juni 2015 um 06:58 Uhr )
 

Das erste Mal auf einem Segelflug-Wettbewerb

E-Mail Drucken

alt
Eine endlose Reihe von Segelfliegern: Startaufstellung beim Königsdorfer Vergleichsfliegen Mai 2015 - dieses Jahr mit Geratshofer Beteiligung

Torsten Neise, seit letztem Jahr frisch gebackener Pilot am Geratshof, hat vor kurzem das erste Mal bei einem Wettbewerb im Streckensegelflug teilgenommen: beim alljährlichen Königsdorfer Vergleichsfliegen, das auf dem gleichnahmigen Flugplatz ca 45 km östlich von Landsberg statt findet, erreichten Torsten und sein weiteres Piloten Team Andrea und Werner Irlbeck bei durchwachsenem Wetter Platz 13 von 13 Plätzen in der Einsteigerklasse. Doch solch ein Ergebnis ist oft normal bei der ersten Wettbewerbsteilnahme, die in der Regel erst mal unter dem Motto "lernen und Erfahrungen sammeln" steht, und, wie man unten lesen kann, das Team kräftig zur Weiterentwicklung angespornt hat.
Der LSV Geratshof begrüßt und unterstützt ausdrücklich die Teilnahme seiner Mitglieder an solchen sportlichen Ereignissen und freut sich an dieser Stelle über den Erlebnisbericht von Torsten. je

"Heute vor zwei Wochen habe ich mich mit zwei unerschrockenen, erfahrenen Begleitern und dem selbstlosen Rückholer Peter in das für mich erstmalige Abenteuer des Wettbewerbsfliegens gewagt. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch nicht sicher, ob diese Art der Fliegerei überhaupt etwas für mich sein würde, aber ohne es probiert zu haben, würde ich allerdings auch keine Antwort darauf bekommen.
Dank meiner Unterstützer, Andy und Werner und unseres Twin III, den wir dankenswerterweise für eine gute Woche vom Geratshof entführen durften, hatte ich da aber ein sehr gutes Gefühl. Einfacher würde es einem Greenhorn wie mir nicht gemacht werden können.
Also, nicht lange nachgedacht und los ging´s - die kurze Anreise per Auto führte uns nach Königsdorf in das dortige Segelflugzentrum.
Freitag Nachmittag: Zelt aufgebaut, einen kurzen Überblick verschafft und abends dann gleich rein ins Eröffnungsbriefing.
Mein erster Eindruck: unheimlich viele Flugzeuge, noch mehr Piloten und Pilotinnen und ein kollegiales Miteinander am Boden - ich hoffte, dass es auch in der Luft so bleiben würde. Und lange Rede, kurzer Sinn: so war es dann auch! 
Zugegeben, es ist sehr gewöhnungsbedürftig, mit etwa 20 Flugzeugen in einem Aufwind zu kreisen (erfahrene Wettbewerbsflieger lächeln darüber), gleichzeitig war es auch eine sehr eindrucksvolle Erfahrung.
Genauso, wie es für mich extrem beeindruckend gewesen ist, mit fast 40 anderen Segelflugzeugen am Start zu stehen, sich dazugehörig zu fühlen und 8 leistungsstarke Schleppflugzeuge, sich mal schleppend, sich plötzlich wieder mit Motorengeheul zu Boden stürzend, um immer wieder und wieder neue Last unter die Wolken zu zerren, zu beobachten.
Auch war es mir vorher noch nie vergönnt gewesen, nach einem morgendlichen Briefing eine Streckenflugaufgabe zu erhalten und sich dann daran zu versuchen – das ist schon etwas ganz anderes, als einfach mal dem guten Wetter nach drauf los zu fliegen.
Mein Fazit: die Woche auf dem Wettbewerb hat mich um viele fliegerische Erfahrungen reicher gemacht - vor allem um die, dass ich noch ganz viel trainieren muss!
Ich hatte eine wirklich schöne Zeit in Königsdorf.
Eine Antwort auf meine ursprüngliche Frage habe ich übrigens auch: ich werde mich weiter an Wettbewerben versuchen, das ist mir jetzt, auch mit einigen Tagen Abstand, vollkommen klar.
Daher nochmal ein herzliches Danke an die Organisatoren in Königsdorf, die fairen Mitflieger und vor allem an unser Team und den Geratshof!
Ihr alle habt mir den Einstieg in die Wettbewerbswelt einfach und schmackhaft gemacht." tn

Aktualisiert ( Freitag, 22. Mai 2015 um 18:04 Uhr )
 

Nur noch 3 Wochen bis zum Pfingstcamp!

E-Mail Drucken

alt

 

Nasser Start in den Mai - trotzdem Fliegen bei jeder Gelegenheit

E-Mail Drucken

 alt  alt

Sehr durchwachsen war das Wetter an den Wochenenden im Voralpenland seit dem Ostercamp. Das 1. Mai Wochenende fiel mit kräftigem Dauerregen komplett ins Wasser. Trotzdem ging's die letzten Wochen am Geratshof bei jeder Gelegenheit in die Luft, wie zum Beispiel auf dem Foto oben beim Abendflug direkt über dem Flugplatz.
Zudem gab es einige schöne Streckenflüge zu feiern: insgesamt 5100 km lautlosen Segelfluges kamen in im April zusammen, der längste Flug mit 600 km am Stück vom Geratshof über schwäbische Alb und Alpen gelang Rainer Massalski, siehe Grafik oben rechts. An den Tagen mit Dauerregen wurde es dennoch nicht langweilig, denn es stand Flugzeug- und Windenkosmetik und gemütliches Blockhaus-Kaffeetrinken an. Auf dass die Wochenenden bis zum Pfingstcamp in 3 Wochen nun besseres Wetter bringen werden! je

Aktualisiert ( Montag, 04. Mai 2015 um 14:43 Uhr )
 

Geratshofer Streckenflugcamp in "Bella Italia"

E-Mail Drucken

15.04.2015: Nach dem Ostercamp am Geratshof genießt ein Team von LSV Piloten zur Zeit den Frühling über den Südalpen.
Vom Flugplatz Sondrio nahe des Comer Sees gelangen bereits mehrer Streckenflüge über Distanzen von über 700 km.
Eine ganz besondere Optik bot sich diese Woche: die Lenticularis Wolken auf dem Foto entstehen bei Föhn, der Wellenaufwinde erzeugt und Segelflugzeuge über den Alpen in Höhen bis 10 km tragen kann. je

alt

Aktualisiert ( Freitag, 17. April 2015 um 18:46 Uhr )
 

Zweite Ostercamp Woche mit Top Wetter!

E-Mail Drucken

 alt  alt  alt

13.04.2015: Die zweite Woche des Geratshofer Ostercamps 2015 zeigte sich mit viel Sonne, frühsommerlichen Temperaturen und gutem Segelflugwetter, das die insgesamt 30 Teilnehmer für die viele Bodenzeit der ersten stürmischen, verschneiten und verregneten Woche mehr als entschädigte. Die ersten schönen Streckenflüge in die noch kräftig verschneiten Alpen gelangen, die Flugschüler entwickelten sich auf dem Weg zum Flugschein kräftig weiter und direkt über dem Flugplatz fanden Kunstflug-Trainingsflüge statt.
Bei guten Windverhältnissen gingen die Windenschlepps teilweise auf bis zu 600 m über Grund.
Wie immer genossen auch viele Besucher das einmalige Erlebnis, die Frühlingsfarben des Alpenvorlandes lautlos im Segelflieger schwebend von oben zu sehen.
Zum Abschluss des Camps konnte sich die Geratshofer Mannschaft über 600 Flugbewegungen, 150 Flugstunden und viel gewonnenen Teamgeist freuen und mit einem Tank voller Energie in den Alltag durchstarten. je

alt  alt  alt

Aktualisiert ( Freitag, 17. April 2015 um 18:44 Uhr )
 

Ostercamp 2015 - endlich wieder ein Tag zum Fliegen

E-Mail Drucken

alt

Aktualisiert ( Samstag, 04. April 2015 um 10:00 Uhr )
 

Geratshofer Ostercamps: zu Hause nass und stürmisch - in Südfrankreich gut

E-Mail Drucken

30.03.2015: Mit Sturm und jeder Menge Regen begann, nach einem guten fliegerischen Start am Samstag, das Geratshofer Ostercamp für die Flugschüler zunächst mit Bodenprogramm wie Modell- und Drachenfliegen, Spiele- und Filmabend, Prüfungstraining und weiteren Arbeiten an der Infrastruktur.
Die gleiche Wetterlage, die hier im Alpenvorland für unfliegbares Wetter sorgt, produziert dafür jedoch beim Streckenflugcamp der Geratshofer Leistungspiloten in den südfranzösichen Seealpen um so besseres Flugwetter: der berühmte "Mistral" herrscht dort zur Zeit, in dessen Folge Wellenaufwinde entstehen, die weite Streckenflüge in großen Höhen bis 6000 Metern erlauben. Das Foto schoss LSV Pilot Rainer Massalski in 6000 Metern Höhe über dem Pic de Bure mit Aussicht auf die schon fast sureal wirkenden typen "Lenitcularis-" Wolken, die Wellenaufwinde anzeigen. je

alt

Aktualisiert ( Montag, 30. März 2015 um 14:07 Uhr )
 

Jahresversammlung 2015 - Rückblick auf ein Rekordjahr und Wahlen

E-Mail Drucken

29.03.2015: Die Hauptthemen der diesjährigen Mitgliederversammlung des LSV Geratshof in der randvollen Hütte am Segelflugplatz südlich von Landsberg waren unter anderem der Rückblick auf das Rekordjahr 2014 (siehe vorangehende Berichte hier) und die Neuwahlen des Vorstandes.
Was die sportlichen Spitzenleistungen, die Ausbildung, die Jugendarbeit und - entwicklung sowie die finanzielle Situation angeht, konnte ausnahmslos Erfreuliches berichtet werden, das es auch in diesem Jahr weiter zu erhalten und zu entwicklen gilt. Am meisten freute sich Sepp Holzapfel über ein erneutes sicheres Flugjahr 2014 ohne besondere Vorkommnisse.

Bei den Wahlen wurde Holzapfel als 1. Vorstand für weitere 2 Jahre im Amt einstimmig bestätigt, ebenso Günther Siebinger als 2. Vorstand, Dirk Küpper als Schriftführer und Jörg Kuckenburg als Vereinskassier.
Hauptaugenmerk in diesem Jahr wird die leistungssportliche Entwicklung der Nachwuchspilotinnen und Piloten im Streckensegelflug und Segelkunstflug sein. je

alt
Freut sich darauf, den Traum vom Fliegen mit seinem Team für weitere zwei Jahre aktiv zu gestalten: der wieder gewählte 1. Vorstand des LSV Geratshof Sepp Holzapfel

Aktualisiert ( Dienstag, 31. März 2015 um 11:35 Uhr )
 

Vor dem Frühstück mal schnell zum Sonnenaufgang über die Zugspitze - ein Flugbericht

E-Mail Drucken

"Bestimmt reibt sich grad der ein oder andere Autofahrer auf dem Weg von Ellighofen nach Unterdießen verwundert die Augen beim Anblick von hell erleuchtetem Vorfeld und Hangar am Geratshof", denken wir uns vergangenen Dienstag: es ist kurz vor 5 Uhr morgens und noch stockdunkel. Unser Plan: wir wollen heute den ersten Sonnenstrahl des Tages genau über dem Zugspitzgipfel begrüßen. Der soll dort exakt um 6:35 auftauchen. Den zeitlichen Vorlauf brauchen wir, um den von der frostigen Nacht eiskalten Motor des Gerasthofer Motorseglers erst mal vorzuwärmen, das Flugzeug durchzuchecken und, ganz wichtig: um noch mal einen wachmachenden Kaffee zu trinken.
Um 5:40 ziehen wir den Flieger vor den Hangar an die Startposition, nun hat sich der Himmel im Osten schon leicht hellblau gefärbt,  die ersten Amseln zwitschern Frühling im Wald. Sonst ist es noch ganz still.

alt  alt  alt

Wir machen es uns im Cockpit bequem, kurz vor 6 Uhr lassen wir den Motor an. Fast unwirklich zuckt der Schein unserer Blitzlichter an den Flügelspitzen durch die Dunkelheit und die Wiese ist vom Rot und Grün der Positionslichter angestrahlt. Während der Motor auf Betriebstemperatur läuft und wir den Startcheck machen, wird es draußen rasch heller und in Verlängerung der Startbahn sind die ersten leuchtenden rosa und roten Töne am Himmel zu erkennen.
30 Minuten vor Sonnenaufgang dürfen wir nach Sicht frühestens starten und genau das tun wir. Gashebel vor, die Dimona beschleunigt zügig und hebt nach keinen 200 Metern Rollstrecke auf dem noch hart gefrorenen Boden ab: da ist er wieder, dieser wunderbare Moment des Gefühls grenzenloser Freiheit und Loslösung vom Alltag, wenn das Fahrwerk des Flugzeugs den Boden verlässt...
In der kühlen Morgenluft gewinnen wir schnell an Höhe, drehen über der B 17 nach Süden ab und steigen mit einem leisen Brummen hinein in diesen fantastischen Morgenhimmel: rechts oben der Vollmond, der sich magisch im Lech spiegelt, vor uns still beleuchtete kleine Dörfer und das tief verschneite, zart blau schimmernde, grandiose Alpenpanorama, links, noch fahlgrau, der schlafende Ammer- und Starnberger See unter einem immer strahlender rot leutendem Horizont. Uns fehlen die Worte - es braucht aber auch keine.
In bereits über 2000 m Höhe passieren wir die ersten Gipfel der Ammergauer Alpen, jetzt sehen wir schon einen hellen orangenen Streifen im Osten - die Sonne kann nicht mehr lange brauchen. Minuten später ist es soweit: in 3100 Metern Höhe erreichen wir die Westseite der Zugspitze, hinter deren Gipfel genau in diesem Augenblick der erste Sonnenstrahl des Tages gleisend hell aufblitzt. Ein gewaltiger Moment, dessen Energie sich direkt auf uns zu übertragen scheint. Wir drehen einen Panoramakreis über dem Zugspitzblatt, mit seinen krassen Felswänden und dem noch menschenleeren Gletscher. Die Sicht reicht endlos weit und wir genießen beim Kreisen den farbenprächtigen Ausblick vom Großglockner bis zum Bernina Massiv. Wir fliegen weiter, mit der Sonne im Rücken nach Westen und erleben dabei, wie all die vor uns liegenden, schneeweißen Alpengipfel fast synchron zu glühen und zu leuchten beginnen - unbeschreiblich.

alt  alt  alt

Über Sonthofen drehen wir einen letzen großen Kreis in 3500 Metern Höhe über der arktisch wirkenden Felsenwelt des Allgäus, dann schalten unseren Motor aus. Die Sonne steht nun schon hell aber noch flach im Westen und erzeugt einmalige Schatten- und Kontrastspiele über den Vorbergen und den dunstigen Senken. In völliger Ruhe gleiten wir langsam Richtung Heimat, ganz im Hier und Jetzt, die Zeit scheint still zu stehen. Nach 30 Minuten Segelflug erreichen wir den Geratshof, sinken im Endanflug langsam unserem eigenen Schatten entgegen, bevor wir ganz sanft aufsetzen und lautlos bis vor den Hangar ausrollen, ein dickes von Ohr zu Ohr reichendes Grinsen im Gesicht.
Es ist 7:40, ein gutes Frühstück wartet, und dann? ... Dann beginnt ein Arbeitstag, der etwas anders ist, als die üblichen: ein Tag voller Energie und Sonne im Gemüt.
Text: je
, Fotos: je / mr

alt

Aktualisiert ( Sonntag, 22. März 2015 um 11:17 Uhr )
 

Ein neuer Superflieger am Geratshof

E-Mail Drucken

alt  alt

11.03.2015: Keine Frage - dieses Segelflugzeug fällt auf und sticht sofort ins Auge durch seine bogenartig nach hinten geschwungenen Flügel.
Die Rede ist vom neuen Superflieger am Geratshof, dem Arcus M.
"Arcus" heißt auf deutsch "Bogen" - womit der Bezug zur eleganten Flügelform hergestellt wäre. Das "M" steht für Motor, denn hinter dem Cockpit hat der Arcus einen im Rumpf versenkbaren, besonders lärmarmen Motor mit 70 PS, mit dem er sogar aus eigener Kraft vom Geratshof abheben kann. Das ist besonders praktisch, wenn mal das Personal für einen WIndenstart fehlt, aber auch in der Luft kann das Triebwerk ausgefahren und genutzt werden, falls die Aufwinde einmal nachlassen und der Arcus sicher nach Hause kommen will - 890 km Reichweite stehen mit vollen Tanks bei Motornutzung zur Verfügung.
Aber natürlich fliegt der Arcus am allerschönsten lautlos, im reinen Segelflug nur von Autwinden getragen durch die Lüfte, denn genau dafür wurde er in Kirchheim/Teck bei Schemmp Hirth, einem der weltweit bekanntesten Segelflugzeughersteller, gebaut. Doch auch ohne Aufwind und ohne Motorhilfe kann der Arcus mit seiner Spannweite von 20 Metern pro 1000 m Flughöhe 50 km weit im reinen Gleitflug zurück legen.
Sein maximales Fluggewicht mit zwei Personen an Bord und vollen Tanks liegt bei 800 kg und schnell ist er auch noch: 280 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit.
Doch damit nicht genug: selbst einfache Kunstflugfiguren, wie Loopings und Turns, dürfen mit dem ästhetischen Segelflieger geflogen werden.
Wer also im Frühjahr mal am Geratshof bei einem Spaziergang vorbei kommt, der wird sicher nicht lange brauchen, um das neue Flaggschiff des Segelflugplatzes zu entdecken. je

alt

 

Sonne, Schneeschmelze, Frühling, Flugbetrieb: läuft!

E-Mail Drucken

08.03.15: Dank viel Sonne und lauen Temperaturen war der Schnee am Flugplatz weggetaut, das Schmelzwasser in Rekordzeit abgetrocknet und der Geratshof hat endgültig in den Frühlingsmodus umgeschaltet. Full House Samstag und Sonntag: bei T-Shirt Wetter tummelten sich jede Menge Vereinsmitglieder am Segelfluggelände, es wurden die letzten Flugzeugflügel und Fahrzeuganhänger poliert, die Flugschüler ließen die theoretische Zwischenprüfung über sich ergehen und das wichtigste natürlich: es gab viele schöne Flüge.

alt   alt
Traumhafte Fernsicht, herrliche Farben und laue Temperaturen über dem Alpenvorland bei den Flügen am ersten Frühlingswochenende 2015 am Geratshof 

Aktualisiert ( Donnerstag, 12. März 2015 um 07:21 Uhr )
 

Ostercamp 2015 - Schnuppterteilnehmer sind herzlich willkommen

E-Mail Drucken

altaltalt   

Ruhig ist es zur Zeit noch am bis vor kurzem verschneiten Segelflugplatz Geratshof und nur vereinzelt kann man an schönen Tagen den ein oder anderen Flieger starten sehen. Doch der Schein trügt, denn hinter den Kulissen brodelt es bereits: das Geratshofer Bundesligateam schmiedet  Pläne für die kommende Saison, in der Werkstatt finden die letzten Jahreschecks der Flugzeuge statt und die Vorbereitungen für das von allen Geratshofer Fliegern sehnlichst erwartete Ostercamp 2015 laufen auf Hochtouren.
Das Camp, das der offizielle Saisonstart für die Segelflieger ist, wird dieses Jahr vom 28.3. bis 12.4. auf dem
Landsberger Segelflugplatz bei Ellighofen stattfinden.
D
a die Aufwinde im Frühling ganz besonders kräftig sind und die Sicht meist sehr klar, hoffen die Campteilnehmer wieder auf faszinierende und erlebnisreiche Flüge: im Ostercamp 2014 schafften es die Piloten, lautlos, nur von Thermik getragen, bis hinein in die Dolomiten und zum Matterhorn und Flüge "mal eben" um das Wetterstein- oder Karwendelgebirge herum gehörten schon fast zum Standardprogramm.

Für neue Flugschüler bringt das Ostercamp am Himmel nicht nur das konzentrierte Lernen des Steuerns eines Flugzeuges sondern auch zwei Wochen Fun und Teamerlebnis am Segelflugplatz, zwei Wochen voller erster gigantischer und bleibender Eindrücke der Welt von oben, zwei Wochen lang beim Vogel spielen dem Alltag entfliehen, kurzum: etwas völlig Neues, das die meisten noch nie erlebt haben.

Für alle, die schon immer einmal sehnsüchtig daran gedacht hatten, sich den Traum vom vogelfreien, lautlosen Schweben in der grenzenlosen Freiheit über den Wolken zu verwirklichen und mit der Ausbildung zum Segelflugpiloten zu starten, ist dies der ideale Zeitpunkt, um in die Segelfliegerei einzugsteigen oder hinein zu schnuppern.

Deshalb bietet der LSV Geratshof auch 2015 wieder die heiß begehrte Möglichkeit der Schnupperteilnahme zum Spezialpreis an. Dabei kann jeder Teilnehmer während des Camps den ersten Teil der Segelflugausbildung direkt vom Pilotensitz aus mit Fluglehrer absolvieren und das Flugzeug sogar selbst steuern. Schon ab 14 Jahren kann man im Camp dabei sein und auch anschließend mit der Segelflugausbildung weiter machen – körperlich sollte man in normalem Rahmen fit sein.
Und was es natürlich vor allem braucht: ganz viel Begeisterung für’s Fliegen und für Flugzeuge und das grundsätzliche Interesse, mit der Ausbildung zu beginnen.

Wer nun über die Ostertage die Welt einmal aus einem völlig neuen Blickwinkel entdecken und die ersten Schritte des Steuerns eines Flugzeuges lernen möchte, sollte sich beeilen, da es nur wenige der stark nachgefragten Schnupperplätze gibt. Anmeldung und weitere Infos zu den genauen Konditionen gibt’s bei Janik Eggler unter 0172 – 9466531. je

Aktualisiert ( Dienstag, 03. März 2015 um 07:45 Uhr )
 

Februar über der Provence für Flugscheinneulinge

E-Mail Drucken

alt

Den Winter mal eben schon etwas vorher zum Frühling gemacht haben 3 Flugscheinneulinge des Landsberger Segelflugvereins Geratshof in den Faschingsferien.
Sie nahmen in den Alpen der Haute-Provence an einem Fliegercamp für jugendliche bayrische Segelfieger im französischen Segelflugzentrum St. Auban teil.
Eine Woche lang erlebten sie dort das erste Mal Flüge von einem mitten in den Alpen liegenden Flugplatz und konnten Grunderfahrungen im Gebirgssegelfliegen sammeln - das ganze bei viel Sonne und frühlingshaften Temperaturen. je

alt  alt  alt

Aktualisiert ( Mittwoch, 25. Februar 2015 um 11:24 Uhr )
 

Zwei mal um die Erde nur mit Sonnenkraft - Rekordjahr 2014 für den LSV Geratshof

E-Mail Drucken

alt

Der Ventus 2 CM "Kilo-Lima" des Geratshofer Rekordfliegers Günther Siebinger über den Alpen

Es ist ein Frühsommerabend in den Pfingstferien 2014, Sonnenuntergangsstimmung am Segelflugplatz Geratshof. Nach einem Tag voller erlebnisreicher Flüge ist es ruhig geworden an der Graspiste südlich von Ellighofen. Entspannung hat sich verbreitet, erfrischende Getränke zischen, es riecht nach Lagerfeuer und Grill.

Plötzlich hallt aus dem noch angeschalteten Funkgerät eine Meldung in die Stille: „Geratshof, die Kilo-Lima jetzt Höhe Kinsau – in fünf Minuten zur Landung.“
Vorbei ist es mit der Ruhe, rund 30 Piloten und Flugschüler springen schlagartig auf und richten ihren Blick Richtung Süden an den Himmel über dem rötlich glühenden Alpenpanorama.
Der kleine weiße Punkt dort wird schnell größer und kommt schließlich mit 250 km/h, begleitet nur von einem leisen jetähnlichen Rauschen, quer über die winkende Menge, bevor er Richtung Dornstetten zum Landeanflug abdreht. Alle haben sich nun am Ende der Piste aufgereiht und bewundern den mit majestätisch in der Abendsonne glitzernden Flügeln einschwebenden Segelflieger, der schließlich leise vor dem Hangar zu stehen kommt.
Nach einem kurzen Moment der Stille öffnet Pilot Günther Siebinger mit strahlendem Gesicht das Cockpit. Applaus brandet auf und Hände werden freudig geschüttelt, denn, was sich schon vorher über Funk verbreitet hatte, hatte tatsächlich geklappt: Siebinger war es am vierten Tag in Folge gelungen, lautlos in den Aufwinden der Alpen eine Strecke von 1000 km mit seinem Ventus 2CM zu fliegen. Zunächst bis weit nach Österreich hinein Richtung Steiermark, dann weiter an hohen Tauern und Dolomiten vorbei bis in die Schweiz hinter Sankt Moritz hatte ihn dieser Segelflug geführt, von dessen Eindrücken er an diesem Abend noch lange den gebannten Zuhörern am Boden berichtet.
Am Ende sollte es einer von vielen großen Streckensegelflügen sein, auf die die Geratshofer Piloten 2014 zurück blicken würden: Sepp Holzapfel verband bei einem anderen Flug mit Piz Bernina, Matterhorn, Gran Paradiso und Mont Blanc die höchsten Viertausender der Alpen, Dirk Küpper flog bei einem Dreiecksflug im Vereins-Nimbus 800 km über die großen südlichen Mittelgebirge Schwarzwald, Odenwald, Fränkische Alb und Bayrischer Wald. Richard Paul und Johannes Holzapfel gelang es im Verbandsflug, die Wasserkuppe, den höchsten Berg der Rhön, an dem das Segelfliegen seinen Ursprung hat, mit den Alpen bei Füssen zu verbinden.

Diese und die weiteren Streckenflüge aller Geratshofer Piloten werden im Flug elektronisch per GPS protokolliert. Nach der Landung werden die Daten in die Wertung der deutschen Segelflugmeisterschaft und des weltweiten Segelflug-Online Contest hochgeladen.
Und der spuckte dann am Ende des Jahres einen neuen Jahresrekord aus: 83 166 km schafften die 21 Geratshofer Streckenflugpiloten bei 221 Flügen – das entspricht einer Strecke von mehr als zweimal um die Erde - nur von der Energie der Sonnen getragen.
In der Weltrangliste landete der „kleine Segelflugverein von der grünen Wiese bei Landsberg“ damit 2014 auf Platz 80 unter über 1500 teilnehmenden internationalen Fliegerclubs, deutschlandweit auf Platz 49 und in Bayern auf Platz 8 von 349 Vereinen.

Dieses sensationelle Ergebnis, das dem Engagement der Piloten und dem guten Segelflugwetter 2014 zu verdanken war, feierten die Landsberger Segelflieger vom Geratshof vor Kurzem ausgiebig bei ihrem Jahresrückblick am Flugplatz. Alle Mitglieder mit besonderen Leistungen wurden dabei gewürdigt. Neben den bereits genannten Namen gab es noch einen ganz besonders erwähnenswerten Preis: die erst 14 jährige Flugschülerin Julia Steinle wurde für die meisten Starts des Jahres geehrt – 120 mal ging es 2014 für die junge Landsbergerin in die Luft.

Nach diesem Rekordjahr mag die aktuelle Schneedecke am Geratshof zwar noch so schön aussehen – die Piloten sehnen den Frühling und damit den Start der Saison 2015 schon jetzt kräftig herbei. je

Aktualisiert ( Montag, 02. März 2015 um 14:59 Uhr )
 

16.000 km lautlos über die Wüste - Saisonbeginn am anderen Ende der Welt

E-Mail Drucken

hpbild 2 namibia

Wenn in Europa die Segelflugsaison zu Ende geht, beginnt auf der Südhalbkugel bereits die neue. Dann werden in Neuseeland, Australien und Südamerika die ersten großen Strecken des Jahres geflogen. Auch im Süden Afrikas herrschen in unserem Winter besonders gute Segelflugbedingungen. Von Europa aus leicht per Flugzeug und vor allem ohne Zeitverschiebung zu erreichen ist Namibia. Das Land am Südlichen Wendekreis bietet ideale Voraussetzungen für Segelflieger mit hohen Wolkenuntergrenzen, starken Aufwinden und nahezu keine Einschränkungen im Luftraum.

Deshalb sind, wie bereits in den vergangenen Jahren, zwei Geratshofer Fluglehrer mit zwei gecharterten einsitzigen Segelflugzeugen vom Flugplatz Bitterwasser südlich der Hauptstadt Windhoek in die neue Saison gestartet. Dieter Ruchser und Richard Paul sind dort in 14 Tagen über 156 Stunden in der Luft gewesen und haben in ihren insgesamt 20 Flügen mehr als 16.000 km über der einzigartigen Einsamkeit Namibias zurückgelegt. Dabei gelang es Dieter einmal und Richard gleich sechsmal die für Segelflieger magische Marke von 1000 km bei einem Flug zu übertreffen. Mit unvergesslichen Eindrücken sind die beiden inzwischen wieder gut zu Hause gelandet und freuen sich auf viele schöne Flüge im neuen Jahr. rp

Aktualisiert ( Montag, 02. März 2015 um 15:00 Uhr )
 

Schönes Fest!

E-Mail Drucken

alt

 

Unglaublich gutes Wetter sorgt sogar für Flugbetrieb im Advent

E-Mail Drucken

Der Föhn - kaum hatte er sich nach 10 Tagen Nebels wieder durchgesetzt, erwachte der Geratshof sofort zum Leben.
Mit Segelflugbetrieb und Motorseglerflügen bei milden Temperaturen und grenzenloser Fernsicht gab es für die Piloten auch am 3. Advent nur einen besten Platz: am Himmel.
Die Fotos von links nach rechts: in der Welle über der verschneiten Zugspitze, Windenstart am 3. Advent, Blick von Süden auf Ammer- und Starnberger See. je

alt  alt  alt

Aktualisiert ( Montag, 15. Dezember 2014 um 09:22 Uhr )
 

Weihnachtsfeier 2014

E-Mail Drucken

14.12.2014: Hüttenzauber und gemütlichste Stimmung herrschte an der alljährlichen Geratshofer Weihnachtsfeier. Das Geratshofer Blockhaus war mehr als gut gefüllt und erstrahlte in schönster Lichterpracht.
Im Rahmen der Feier wurden die Sieger des Vereinswettbewerbs 2014 gekürt: unter anderem gab es Preise für die Piloten mit den meisten Starts, dem interessantesten Flug, dem längsten Streckenflug, den meisten Wettbewerbspunkten und dem größten Engagement für den Streckenfliegernachwuchs.
Außerdem wurde das sensationelle Vereinsergebnis 2014 im Streckenflug gefeiert: insgesamt über 82.000 km, sprich 2x um die Erde, sind die Geratshofer Piloten in Summe in der vergangenen Saison geflogen, hierzu wird noch ein ausführlicher Bericht folgen. je

alt  alt  alt

 

Ein fliegerischer Traumherbst 2014

E-Mail Drucken

25.11.2014: Ungewöhnlich warmes und gutes Wetter im Oktober und November 2014: und am Geratshof wurde an vielen Wochenenden fleißig geflogen und die ruhige Luft und herrliche Sicht auf die Herbstlandschaft genossen. Die Fotos zeigen von links nach rechts: Wellenwolke über dem Zugspitzblatt, Nebelschwaden über dem Lech bei Dornstetten und die Nebelgrenze beim Blick nach dem Start am Geratshof nach Norden Richtung Landsberg. je

alt alt alt

Aktualisiert ( Montag, 15. Dezember 2014 um 09:22 Uhr )
 

Good bye Pia - guten Flug!

E-Mail Drucken

16.11.2014: Wer den Geratshof besuchte, lernte sie ganz schnell kennen und lieben, Pia die "Flugplatzhündin".
Ende 2003 kam sie als kleiner Berner Sennehund-Welpe an den Hof und eroberte sich mit Ihrem unverwechselbaren, eigenständigen und gleichtzeitig verschmusten Charakter die Herzen aller Flieger am Geratshof.
Pia gehörte der Familie Holzapfel, betrachtete den zum Gut gehörenden Segelflugplatz aber natürlich als ihr persönliches Revier und war dort ständig präsent. Sie war sehr gerne beim Flugbetrieb dabei und ging oft mit zum Flugzeuge abholen. Vor allem aber sorgte sie mit großer Leidenschaft erfolgreich dafür, dass auf dem Flugplatz und ganz besonders in der Geratshofer Blockhütte keine unnötigen Essenreste und Krümel auf dem Boden lagen. Rührend kümmerte sie sich auch um die ordnungsgemäße Mülltrennung, in dem sie regelmäßig die Inhalte der Mülleimer überprüfte und auf dem Boden sortierte. Selbstverständlich ließ sie auch keine Grillparty und sonstigen Feste aus - sie gehörte einfach fest dazu und jeder freute sich, wenn er bei der Ankunft am Flugplatz übermütig, mit rotierendem Schweif, von ihr begrüßt wurde.
Mit 11 Jahren war Pia in diesem Jahr inzwischen eine gemütliche Hunde-Oma geworden, die mit ein paar altersbedingten Krankheiten zu kämpfen hatte, deshalb aber auch besonders viel Zuwendung genießen konnte.

Vor Kurzem ist Pia friedlich nachts in der Natur an ihrem Wiesbach gestorben - wir Geratshofer Flieger sind traurig, werden sie vermissen und immer gerne an sie und die schöne Zeit mit ihr denken. Sie war wirklich ein tolle Hündin und Begleiterin.
Und wir sind uns ganz sicher: von irgendeiner ganz besonders fluffigen, gemütlichen Wolke wird Pia schon ein Auge darauf haben, dass wir auch in Zukunft anständig und sicher in der Thermik fliegen! je

alt

Aktualisiert ( Freitag, 19. Dezember 2014 um 19:09 Uhr )
 


JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL

Design by i-cons.ch / etosha-namibia.ch