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Segelfliegen in Landsberg und der Region Augsburg, München, Allgäu - News

Sonne, Schneeschmelze, Frühling, Flugbetrieb: läuft!

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08.03.15: Dank viel Sonne und lauen Temperaturen war der Schnee am Flugplatz weggetaut, das Schmelzwasser in Rekordzeit abgetrocknet und der Geratshof hat endgültig in den Frühlingsmodus umgeschaltet. Full House Samstag und Sonntag: bei T-Shirt Wetter tummelten sich jede Menge Vereinsmitglieder am Segelfluggelände, es wurden die letzten Flugzeugflügel und Fahrzeuganhänger poliert, die Flugschüler ließen die theoretische Zwischenprüfung über sich ergehen und das wichtigste natürlich: es gab viele schöne Flüge.

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Traumhafte Fernsicht, herrliche Farben und laue Temperaturen über dem Alpenvorland bei den Flügen am ersten Frühlingswochenende 2015 am Geratshof 

Aktualisiert ( Donnerstag, 12. März 2015 um 07:21 Uhr )
 

Ostercamp 2015 - Schnuppterteilnehmer sind herzlich willkommen

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Ruhig ist es zur Zeit noch am bis vor kurzem verschneiten Segelflugplatz Geratshof und nur vereinzelt kann man an schönen Tagen den ein oder anderen Flieger starten sehen. Doch der Schein trügt, denn hinter den Kulissen brodelt es bereits: das Geratshofer Bundesligateam schmiedet  Pläne für die kommende Saison, in der Werkstatt finden die letzten Jahreschecks der Flugzeuge statt und die Vorbereitungen für das von allen Geratshofer Fliegern sehnlichst erwartete Ostercamp 2015 laufen auf Hochtouren.
Das Camp, das der offizielle Saisonstart für die Segelflieger ist, wird dieses Jahr vom 28.3. bis 12.4. auf dem
Landsberger Segelflugplatz bei Ellighofen stattfinden.
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a die Aufwinde im Frühling ganz besonders kräftig sind und die Sicht meist sehr klar, hoffen die Campteilnehmer wieder auf faszinierende und erlebnisreiche Flüge: im Ostercamp 2014 schafften es die Piloten, lautlos, nur von Thermik getragen, bis hinein in die Dolomiten und zum Matterhorn und Flüge "mal eben" um das Wetterstein- oder Karwendelgebirge herum gehörten schon fast zum Standardprogramm.

Für neue Flugschüler bringt das Ostercamp am Himmel nicht nur das konzentrierte Lernen des Steuerns eines Flugzeuges sondern auch zwei Wochen Fun und Teamerlebnis am Segelflugplatz, zwei Wochen voller erster gigantischer und bleibender Eindrücke der Welt von oben, zwei Wochen lang beim Vogel spielen dem Alltag entfliehen, kurzum: etwas völlig Neues, das die meisten noch nie erlebt haben.

Für alle, die schon immer einmal sehnsüchtig daran gedacht hatten, sich den Traum vom vogelfreien, lautlosen Schweben in der grenzenlosen Freiheit über den Wolken zu verwirklichen und mit der Ausbildung zum Segelflugpiloten zu starten, ist dies der ideale Zeitpunkt, um in die Segelfliegerei einzugsteigen oder hinein zu schnuppern.

Deshalb bietet der LSV Geratshof auch 2015 wieder die heiß begehrte Möglichkeit der Schnupperteilnahme zum Spezialpreis an. Dabei kann jeder Teilnehmer während des Camps den ersten Teil der Segelflugausbildung direkt vom Pilotensitz aus mit Fluglehrer absolvieren und das Flugzeug sogar selbst steuern. Schon ab 14 Jahren kann man im Camp dabei sein und auch anschließend mit der Segelflugausbildung weiter machen – körperlich sollte man in normalem Rahmen fit sein.
Und was es natürlich vor allem braucht: ganz viel Begeisterung für’s Fliegen und für Flugzeuge und das grundsätzliche Interesse, mit der Ausbildung zu beginnen.

Wer nun über die Ostertage die Welt einmal aus einem völlig neuen Blickwinkel entdecken und die ersten Schritte des Steuerns eines Flugzeuges lernen möchte, sollte sich beeilen, da es nur wenige der stark nachgefragten Schnupperplätze gibt. Anmeldung und weitere Infos zu den genauen Konditionen gibt’s bei Janik Eggler unter 0172 – 9466531. je

Aktualisiert ( Dienstag, 03. März 2015 um 07:45 Uhr )
 

Februar über der Provence für Flugscheinneulinge

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Den Winter mal eben schon etwas vorher zum Frühling gemacht haben 3 Flugscheinneulinge des Landsberger Segelflugvereins Geratshof in den Faschingsferien.
Sie nahmen in den Alpen der Haute-Provence an einem Fliegercamp für jugendliche bayrische Segelfieger im französischen Segelflugzentrum St. Auban teil.
Eine Woche lang erlebten sie dort das erste Mal Flüge von einem mitten in den Alpen liegenden Flugplatz und konnten Grunderfahrungen im Gebirgssegelfliegen sammeln - das ganze bei viel Sonne und frühlingshaften Temperaturen. je

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Aktualisiert ( Mittwoch, 25. Februar 2015 um 11:24 Uhr )
 

Zwei mal um die Erde nur mit Sonnenkraft - Rekordjahr 2014 für den LSV Geratshof

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Der Ventus 2 CM "Kilo-Lima" des Geratshofer Rekordfliegers Günther Siebinger über den Alpen

Es ist ein Frühsommerabend in den Pfingstferien 2014, Sonnenuntergangsstimmung am Segelflugplatz Geratshof. Nach einem Tag voller erlebnisreicher Flüge ist es ruhig geworden an der Graspiste südlich von Ellighofen. Entspannung hat sich verbreitet, erfrischende Getränke zischen, es riecht nach Lagerfeuer und Grill.

Plötzlich hallt aus dem noch angeschalteten Funkgerät eine Meldung in die Stille: „Geratshof, die Kilo-Lima jetzt Höhe Kinsau – in fünf Minuten zur Landung.“
Vorbei ist es mit der Ruhe, rund 30 Piloten und Flugschüler springen schlagartig auf und richten ihren Blick Richtung Süden an den Himmel über dem rötlich glühenden Alpenpanorama.
Der kleine weiße Punkt dort wird schnell größer und kommt schließlich mit 250 km/h, begleitet nur von einem leisen jetähnlichen Rauschen, quer über die winkende Menge, bevor er Richtung Dornstetten zum Landeanflug abdreht. Alle haben sich nun am Ende der Piste aufgereiht und bewundern den mit majestätisch in der Abendsonne glitzernden Flügeln einschwebenden Segelflieger, der schließlich leise vor dem Hangar zu stehen kommt.
Nach einem kurzen Moment der Stille öffnet Pilot Günther Siebinger mit strahlendem Gesicht das Cockpit. Applaus brandet auf und Hände werden freudig geschüttelt, denn, was sich schon vorher über Funk verbreitet hatte, hatte tatsächlich geklappt: Siebinger war es am vierten Tag in Folge gelungen, lautlos in den Aufwinden der Alpen eine Strecke von 1000 km mit seinem Ventus 2CM zu fliegen. Zunächst bis weit nach Österreich hinein Richtung Steiermark, dann weiter an hohen Tauern und Dolomiten vorbei bis in die Schweiz hinter Sankt Moritz hatte ihn dieser Segelflug geführt, von dessen Eindrücken er an diesem Abend noch lange den gebannten Zuhörern am Boden berichtet.
Am Ende sollte es einer von vielen großen Streckensegelflügen sein, auf die die Geratshofer Piloten 2014 zurück blicken würden: Sepp Holzapfel verband bei einem anderen Flug mit Piz Bernina, Matterhorn, Gran Paradiso und Mont Blanc die höchsten Viertausender der Alpen, Dirk Küpper flog bei einem Dreiecksflug im Vereins-Nimbus 800 km über die großen südlichen Mittelgebirge Schwarzwald, Odenwald, Fränkische Alb und Bayrischer Wald. Richard Paul und Johannes Holzapfel gelang es im Verbandsflug, die Wasserkuppe, den höchsten Berg der Rhön, an dem das Segelfliegen seinen Ursprung hat, mit den Alpen bei Füssen zu verbinden.

Diese und die weiteren Streckenflüge aller Geratshofer Piloten werden im Flug elektronisch per GPS protokolliert. Nach der Landung werden die Daten in die Wertung der deutschen Segelflugmeisterschaft und des weltweiten Segelflug-Online Contest hochgeladen.
Und der spuckte dann am Ende des Jahres einen neuen Jahresrekord aus: 83 166 km schafften die 21 Geratshofer Streckenflugpiloten bei 221 Flügen – das entspricht einer Strecke von mehr als zweimal um die Erde - nur von der Energie der Sonnen getragen.
In der Weltrangliste landete der „kleine Segelflugverein von der grünen Wiese bei Landsberg“ damit 2014 auf Platz 80 unter über 1500 teilnehmenden internationalen Fliegerclubs, deutschlandweit auf Platz 49 und in Bayern auf Platz 8 von 349 Vereinen.

Dieses sensationelle Ergebnis, das dem Engagement der Piloten und dem guten Segelflugwetter 2014 zu verdanken war, feierten die Landsberger Segelflieger vom Geratshof vor Kurzem ausgiebig bei ihrem Jahresrückblick am Flugplatz. Alle Mitglieder mit besonderen Leistungen wurden dabei gewürdigt. Neben den bereits genannten Namen gab es noch einen ganz besonders erwähnenswerten Preis: die erst 14 jährige Flugschülerin Julia Steinle wurde für die meisten Starts des Jahres geehrt – 120 mal ging es 2014 für die junge Landsbergerin in die Luft.

Nach diesem Rekordjahr mag die aktuelle Schneedecke am Geratshof zwar noch so schön aussehen – die Piloten sehnen den Frühling und damit den Start der Saison 2015 schon jetzt kräftig herbei. je

Aktualisiert ( Montag, 02. März 2015 um 14:59 Uhr )
 

16.000 km lautlos über die Wüste - Saisonbeginn am anderen Ende der Welt

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Wenn in Europa die Segelflugsaison zu Ende geht, beginnt auf der Südhalbkugel bereits die neue. Dann werden in Neuseeland, Australien und Südamerika die ersten großen Strecken des Jahres geflogen. Auch im Süden Afrikas herrschen in unserem Winter besonders gute Segelflugbedingungen. Von Europa aus leicht per Flugzeug und vor allem ohne Zeitverschiebung zu erreichen ist Namibia. Das Land am Südlichen Wendekreis bietet ideale Voraussetzungen für Segelflieger mit hohen Wolkenuntergrenzen, starken Aufwinden und nahezu keine Einschränkungen im Luftraum.

Deshalb sind, wie bereits in den vergangenen Jahren, zwei Geratshofer Fluglehrer mit zwei gecharterten einsitzigen Segelflugzeugen vom Flugplatz Bitterwasser südlich der Hauptstadt Windhoek in die neue Saison gestartet. Dieter Ruchser und Richard Paul sind dort in 14 Tagen über 156 Stunden in der Luft gewesen und haben in ihren insgesamt 20 Flügen mehr als 16.000 km über der einzigartigen Einsamkeit Namibias zurückgelegt. Dabei gelang es Dieter einmal und Richard gleich sechsmal die für Segelflieger magische Marke von 1000 km bei einem Flug zu übertreffen. Mit unvergesslichen Eindrücken sind die beiden inzwischen wieder gut zu Hause gelandet und freuen sich auf viele schöne Flüge im neuen Jahr. rp

Aktualisiert ( Montag, 02. März 2015 um 15:00 Uhr )
 

Schönes Fest!

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Unglaublich gutes Wetter sorgt sogar für Flugbetrieb im Advent

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Der Föhn - kaum hatte er sich nach 10 Tagen Nebels wieder durchgesetzt, erwachte der Geratshof sofort zum Leben.
Mit Segelflugbetrieb und Motorseglerflügen bei milden Temperaturen und grenzenloser Fernsicht gab es für die Piloten auch am 3. Advent nur einen besten Platz: am Himmel.
Die Fotos von links nach rechts: in der Welle über der verschneiten Zugspitze, Windenstart am 3. Advent, Blick von Süden auf Ammer- und Starnberger See. je

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Aktualisiert ( Montag, 15. Dezember 2014 um 09:22 Uhr )
 

Weihnachtsfeier 2014

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14.12.2014: Hüttenzauber und gemütlichste Stimmung herrschte an der alljährlichen Geratshofer Weihnachtsfeier. Das Geratshofer Blockhaus war mehr als gut gefüllt und erstrahlte in schönster Lichterpracht.
Im Rahmen der Feier wurden die Sieger des Vereinswettbewerbs 2014 gekürt: unter anderem gab es Preise für die Piloten mit den meisten Starts, dem interessantesten Flug, dem längsten Streckenflug, den meisten Wettbewerbspunkten und dem größten Engagement für den Streckenfliegernachwuchs.
Außerdem wurde das sensationelle Vereinsergebnis 2014 im Streckenflug gefeiert: insgesamt über 82.000 km, sprich 2x um die Erde, sind die Geratshofer Piloten in Summe in der vergangenen Saison geflogen, hierzu wird noch ein ausführlicher Bericht folgen. je

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Ein fliegerischer Traumherbst 2014

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25.11.2014: Ungewöhnlich warmes und gutes Wetter im Oktober und November 2014: und am Geratshof wurde an vielen Wochenenden fleißig geflogen und die ruhige Luft und herrliche Sicht auf die Herbstlandschaft genossen. Die Fotos zeigen von links nach rechts: Wellenwolke über dem Zugspitzblatt, Nebelschwaden über dem Lech bei Dornstetten und die Nebelgrenze beim Blick nach dem Start am Geratshof nach Norden Richtung Landsberg. je

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Aktualisiert ( Montag, 15. Dezember 2014 um 09:22 Uhr )
 

Good bye Pia - guten Flug!

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16.11.2014: Wer den Geratshof besuchte, lernte sie ganz schnell kennen und lieben, Pia die "Flugplatzhündin".
Ende 2003 kam sie als kleiner Berner Sennehund-Welpe an den Hof und eroberte sich mit Ihrem unverwechselbaren, eigenständigen und gleichtzeitig verschmusten Charakter die Herzen aller Flieger am Geratshof.
Pia gehörte der Familie Holzapfel, betrachtete den zum Gut gehörenden Segelflugplatz aber natürlich als ihr persönliches Revier und war dort ständig präsent. Sie war sehr gerne beim Flugbetrieb dabei und ging oft mit zum Flugzeuge abholen. Vor allem aber sorgte sie mit großer Leidenschaft erfolgreich dafür, dass auf dem Flugplatz und ganz besonders in der Geratshofer Blockhütte keine unnötigen Essenreste und Krümel auf dem Boden lagen. Rührend kümmerte sie sich auch um die ordnungsgemäße Mülltrennung, in dem sie regelmäßig die Inhalte der Mülleimer überprüfte und auf dem Boden sortierte. Selbstverständlich ließ sie auch keine Grillparty und sonstigen Feste aus - sie gehörte einfach fest dazu und jeder freute sich, wenn er bei der Ankunft am Flugplatz übermütig, mit rotierendem Schweif, von ihr begrüßt wurde.
Mit 11 Jahren war Pia in diesem Jahr inzwischen eine gemütliche Hunde-Oma geworden, die mit ein paar altersbedingten Krankheiten zu kämpfen hatte, deshalb aber auch besonders viel Zuwendung genießen konnte.

Vor Kurzem ist Pia friedlich nachts in der Natur an ihrem Wiesbach gestorben - wir Geratshofer Flieger sind traurig, werden sie vermissen und immer gerne an sie und die schöne Zeit mit ihr denken. Sie war wirklich ein tolle Hündin und Begleiterin.
Und wir sind uns ganz sicher: von irgendeiner ganz besonders fluffigen, gemütlichen Wolke wird Pia schon ein Auge darauf haben, dass wir auch in Zukunft anständig und sicher in der Thermik fliegen! je

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Aktualisiert ( Freitag, 19. Dezember 2014 um 19:09 Uhr )
 

Wenn die Natur zur Ruhe kommt - Herbst: Zeit der Farben und Sonnenuntergänge

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Der Sommer und die Hauptsegelflugsaison sind vorüber, dennoch ist am Geratshof weiter viel los. Bei schönem Wetter ist wie immer am Wochenende
und unter der Woche Flugbetrieb. Das Besondere am Herbstwetter: eine herrliche Aussicht auf die bunte Herbstfärbung im Voralpenland, ruhige Luft
und traumhafte Sonnenuntergänge.
Für Besucher und Interessenten eine ganz besonders schöne Zeit, um mal das Fliegen auszuprobieren - Anfragen immer gerne hier über "Kontakt". je

Aktualisiert ( Freitag, 17. Oktober 2014 um 06:30 Uhr )
 

Bayrischer Flugbetrieb im dritten Anlauf

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Traditionell lassen die Mitglieder des Geratshof die Flugsaison ausklingen. In Tracht und mit Weißwurstfrühstück wird im Herbst nochmal ordentlich geflogen, bevor die Tage kürzer werden und das Wetter immer unbeständiger wird.

Heuer hat es allerdings erst im dritten Versuch geklappt. Nach zwei verregneten Wochenenden wurde der bayrische Flugbetrieb kurzer Hand auf diesen Samstag verlegt. Tolles Spätsommerwetter bescherte nochmal etwas Thermik für längere Flüge und perfekte Bedingungen für die Schulung. Am Ende kamen 116 Flugbewegungen und 12 Stunden Flugzeit zusammen. Gekrönt wurde der der Tag mit einem zünftigen Krustenbraten mit Knödel und Blaukraut (sehr lecker). rp

Aktualisiert ( Montag, 29. September 2014 um 11:47 Uhr )
 

Gelungenes Sommercamp 2014

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Auch wenn das Wetter sich teilweise schon fast herbstlich anfühlte: mit knapp 400 Starts und Landungen in einer Woche ging im Geratshofer Sommercamp noch ein mal richtig die Post ab. 15 Jugendliche des LSV nutzten zum Ende der Segelflieger-Hauptsaison das einwöchige Camp, um sich, von 3 Fluglehrern begleitet, kräftig fliegerisch weiter zu entwickeln und zu trainieren. Das größte Highlight erlebte mit Sicherheit Philip David (16) aus Utting , der den unvergesslichen Moment seines ersten Alleinfluges feiern konnte.
Viele Flüge mit teilweise beeidruckenden Wolkenbildern ließen das Jugendteam in der letzten Ferienwoche noch einmal Lichtjahre Abstand von der Schule und dem Alltag gewinnen und jede Menge neue Energie tanken. Abgerundet wurden die Flugtage durch entspannte Lagerfeuerabende am gemütlichen Geratshofer Vereins-Blockhaus.
Einhelliges Fazit der beiden neuen Flugschüler und erstmaligen Camp Teilnehmer Manuel Riesmann (26) aus Landsberg und Andi Rossa (14) aus Türkenfeld am Ende der Woche: "Am Geratshof mit seiner netten Mannschaft fühlt man sich einfach von Anfang an wohl - die Woche hat sich mehr als gelohnt!"
Die nächsten Events am Geratshof: bayrischer Flugbetrieb am 20. September und ein hoffentlich goldener Fliegerherbst. je

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Aktualisiert ( Samstag, 13. September 2014 um 06:50 Uhr )
 

Sommerabschluss am Geratshof - tageweise Schnupperteilnahme möglich

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Ferienstart im Cockpit

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Im wahrsten Sinne des Wortes in die Sommerferien durchgestartet sind sieben Jugendliche aus dem Landkreis. Sie hatten im Rahmen der diesjährigen Ferienaktion der Stadt Landsberg einen der heiß begehrten Plätze bei „Pilot für einen Tag“, einem Angebot, das die Jugendgruppe der Geratshofer Segelflieger jedes Jahr für Jugendliche aus der Region organisiert, ergattert. Alle Teilnehmer können an diesem Tag wie ein Flugschüler direkt im Cockpit die Welt von oben erleben.
Mit freudig aufgeregtem, teilweise aber auch noch etwas schüchternem Blick trafen alle am vergangenen Freitagmorgen am Segelflugplatz bei Ellighofen ein. Einige hatten schon etwas Flugerfahrung in Passagierflugzeugen, andere hingegen hatten bisher den festen Boden noch nie in ihrem Leben verlassen.
Nach einem kurzen Sicherheitsbriefing ging es dann auch gleich mit der ersten großen Herausforderung des Tages los: der zweisitzige Segelflieger, der für die Flüge benutzt werden sollte, musste mit seinen 18 Metern Spannweite erst mal ganz vorsichtig aus dem Fliegerhangar heraus geschachtelt werden.
Nach dem das geschafft war, lernten die Teilnehmer, das Flugzeug vor dem Start gründlich auf seine Funktionsfähigkeit durchzuchecken: „Wirklich beeindruckend aber auch beruhigend, wie viele Sicherheitsschleifen man einbaut, damit so ein Flug reibungslos abläuft“ staunten die Jugendlichen, und dann ging’s auch schon an das wichtigste: den Flug.
Spätestens bei der Frage, wer denn „als erster wolle“, merkten auch die Mutigen, dass es nun doch ernst wurde, und es herrschte erst mal einen Moment Stille. Der 13 jährige Elias aus Unterdießen brach schließlich das Eis, ließ sich den Fallschirm anlegen und fest hinter einem der Geratshofer Fluglehrer im Cockpit anschnallen.
Und dann ging es los, und zwar richtig: mit unglaublicher Kraft beschleunigte die 320 PS starke 10 Zylinder Dieselwinde am anderen Ende des Flugplatzes den Segelflieger in nur zwei Sekunden von 0 auf 100 km/h und katapultierte ihn so fast aus dem Stand in die Luft - das Ganze begleitet von einem begeisterten Schrei von Co-Pilot Elias und einem ehrfürchtigen Raunen der am Boden verblieben Teilnehmer.

Nach dem Abheben ging es für Elias, gezogen vom 1000 Meter langen Windenseil im 50 Grad Winkel steil nach oben und keine 30 Sekunden später klinkte der Segelflieger in 400 Meter über der Erde aus, das restliche Seil fiel, sanft von einem Fallschirm gebremst, zurück Richtung Winde.
Die wurde an diesem Tag übrigens vom 16 jährigen Leo Krebs aus Landsberg bedient, der selbst vor einigen Jahren einmal als Teilnehmer der Ferienaktion den Geratshof kennen gelernt hatte und inzwischen begeisterter, fertiger Segelflugpilot ist.
Nach der Landung schwärmt Elias vom Flug über seinen Heimatort Unterdießen: „Ich konnte mein Haus voll gut erkennen“ – und diese Gelegenheit bekamen alle anschließenden Teilnehmer beim Flug über die Landsberger Region ebenfalls. Selbst für den 15 jährigen Camillo aus Utting reichte der Blick bis zum Ammersee, am meisten gefiel ihm aber die Kunstflugeinlage, bei der er bei Loopings und Rückenflug die Welt einmal aus einer völlig anderen Perspektive erleben konnte: „Ich hätte nie gedacht, dass so viel Power in einem Segelflieger drin steckt!“ schwärmt er nach der Landung.
Etwas ruhiger ließ es Tobias (16) aus Landsberg angehen, denn für ihn war es das allererste Mal im Leben, dass er in ein Flugzeug stieg. Er war besonders beeindruckt von der Weite des Horizontes und der unglaublichen Aussicht: „Es ist faszinierend – man ist eigentlich am selben Ort, aber auf einmal sieht alles so völlig anders aus“, kommentierte er einen halben Kilometer über dem Erdboden.
„Dank schönem Sommerwetter war das für alle „Eintages-Piloten“ mit Sicherheit ein erlebnisreicher und unvergesslicher Tag“ freut sich beim Einräumen LSV Vorstand Sepp Holzapfel, und wie der 12 jährige Leon aus Landsberg, dessen Opa schon Segelflieger war, signalisiert bereits der ein oder andere Teilnehmer beim Abschied vom Flugplatz, dass er es nun schon nicht mehr erwarten kann, 14 Jahre alt zu werden – das Alter, in dem man am Geratshof mit dem Segelfliegen anfangen darf. je

Aktualisiert ( Samstag, 09. August 2014 um 09:10 Uhr )
 

Das Double 2014 ist perfekt: auch Pfingstcamp schlägt alle Rekorde

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Traumwetter von Anfang bis Ende - das gab es beim Geratshofer Pfingstcamp zuletzt 2006 und 2003. Die Jahre dazwischen versanken die beiden Pfingstferienwochen jedes mal eher im Hochwasser. Doch 2014 scheint diesmal alles anders zu sein: nach einem perfekten Ostercamp gab es auch im zweiten Geratshofer Camp des Jahres von Anfang an gab es viel Sonne, hochsommerliche Termperaturen und Segelflugwetter vom feinsten.
Das Ergebnis: sehr glückliche, mit unvergesslichen Eindrücken verwöhnte Geratshofer Piloten und Flugschüler und viele wunderbare Segelflüge durch die Alpen, das Alpenvorland und die Süddeutschen Mittelgebirge. 22 000 km waren die Segelflugzeuge in den 14 Tagen unterwegs, dabei insgesamt über 500 Stunden in der Luft  - 870 Starts und Landungen konnte der kleine, aber feine Segelflugplatz von Landsberg verbuchen. LSV Pilot Günther Siebinger gelang mit 1040 km der bisher weiteste Segelflug vom Geratshof/Landsberg aus - 4 weitere Flüge verfehlten die 1000 km Marke nur knapp. Auch für die Flugschüler ging es kräftig vorwärts: die 14-jährige Julia Steinle durfte das erste Mal in ihrem Leben ein Segelflugzeug alleine fliegen und drei weitere Flugschüler schlossen ihre Ausbildung zum Segelflugpiloten ab.
Damit das Fliegen sicher bleibt, verordneten sich die Campteilnehmer trotz schönen Wetters immer wieder fliegerische Erholungspausen, die per Kanu auf dem Lech und in der schönen Landschaft rund um den Flugplatz verbracht wurden - und natürlich gab es bei den wichtigen WM Spielen das Geratshofer Airport-Public-Viewing.
Fazit: diese beiden Wochen werden allen sicher lange in schöner Erinnerung bleiben. je

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Von links: Abendlandung nach einem erlebnisreichen Flugtag / wilkommene Abkühlung beim abendlichen Flieger waschen / Traumsicht auf Kochel- und Walchensee

Aktualisiert ( Samstag, 28. November 2015 um 19:53 Uhr )
 

Mehr als einmal um die Erde bereits vor der Saisonhalbzeit und ein Jahrhundertfoto

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"Einmal sind wir dieses Jahr schon rum - und zwar um die Erde".
Über 43.000 km haben die Geratshofer Streckenflieger in den ersten 5 Monaten des Jahres 2014 geschafft, die Durchschnittsstrecke pro Flug lag dabei bei 380 km. Nach dem "reinen-dem-Wetter-nach-schnell-Fliegen" entlang der klassischen Rennstrecken im Rahmen der Bundesliga der letzten Jahre, hatten die Piloten dieses Jahr Lust auf eine Veränderung. Das Motto 2014 deshalb: möglichst viele, voher konkret geplante, interessante Flüge schaffen. Einiges Tolles ist schon zusammengekommen, wie z.B. ein 750 km Flachland-FAI Dreieck, ein Flug "Rund um den Luftraum C München", ein 3-Gebirge Flug Alpen-Schwarzwald-Alb und letzte Woche der Verbindungsflug Alpen-Wasserkuppe. Der interessanteste und außergewöhnlichste Flug wird am Ende des Jahres intern prämiert.
Gute Chancen dafür könnte auch ein spektakulärer Flug haben, der LSV Vorstand Sepp Holzapfel gelang: er verband dabei mehrere der höchsten 4000-Tausender der Alpen: Bernina, Matterhorn und Mont Blanc - siehe Foto.
All das macht Vorfreude auf das zweiwöchige Geratshofer Pfingstcamp, das mit netter Mannschaft und besten Wetterprognosen ab morgen startet. Freunde und Besucher zu Lande und via Luft per Segelflieger oder Motorsegler sind wie immer herzlich Willkommen! je

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Sicher ein Rekord-Foto, von dem jeder Segelflieger träumt: es zeigt Sepp Holzapfel in einem der größten Segelflugzeuge der Welt, dem Nimbus 4 DM in einer Linie über dem "Berg der Berge", dem Mattherhorn (4478 m, Vordergrund) und dem höchsten Berg der Alpen, dem Mont Blanc (4807, Hintergrund). Foto: Bernhard Pfau

Aktualisiert ( Donnerstag, 12. März 2015 um 06:57 Uhr )
 

Das nächste Camp am Geratshof steht an

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:15 Uhr )
 

Tanz in den Mai - am Himmel!

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Tanz in den Mai - am Himmel! Auch wenn der Samstag wegen Nieselregen und tiefen Wolken nicht fliegbar war - es war ein super Start in den Wonnemonat: nach dem sehr guten Segelflugwetter am Maifeiertag gelangen den Geratshofer Fliegern alleine am ersten Maisonntag wieder knapp 4100 Streckenkilometer, darunter ein geplantes 530 km FAI Dreieck von Dirk Küpper und ein interessantes 420 km Quadrat rund um den Airliner Luftraum München von Sepp Holzapfel. Den weitesten Flug schaffte einmal mehr Günther Siebinger mit fast 600 km. Während die Streckenflieger unterwegs waren, tobten sich die Jugendlichen Segelflieger bei super Thermik rund um den von leuchtenden Rapsfeldern eingerahmten Geratshof aus - und natürlich glühte auch die Kunstflugbox fleißig. Ja, es gab viel zu erzählen beim gemütlichen abendlichen Ausklang in der Geratshofer Blockhütte nach diesem pefekten langen Wochenende! je

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:16 Uhr )
 

Ostercamp 2014 - wieder einmal fliegen bis zum Anschlag

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Viel Schnee, arktische Kälte, grauer Nebel, schlechtes Wetter und wenig fliegen - das sind die gruseligen Erinnerungen der Landsberger Segelflieger vom Geratshof an das letztjährige Ostercamp.
Dass es auch komplett anders laufen kann, bewies das Ostercamp 2014. Lediglich an zwei Tagen blieben Flugzeuge und Piloten wetterbedingt am Boden. An den anderen Tagen hieß es bei tollen Aufwinden, herrlicher Sicht, Sonne und angenehmen Temperaturen: Fliegen, fliegen und noch mal fliegen und die Aussicht auf das frühlingshaft bunte Alpenvorland und die Berge erleben und genießen. Über 8000 Streckenflugkilometer gelangen den Teilnehmern. Die weitesten Flüge schafften Richard Paul mit über 700 km und Sepp Holzapfel mit über 600 km, die Thermik trug sie dabei lautlos über das Allgäu, die Bodenseeregion, den Südschwarzwald und die schwäbische und fränkische Alb.
Neben den Streckenflugprofis kamen auch die 17 jugendlichen Teilnehmer voll auf ihre Kosten: Nik Jankoswski (18) aus Denklingen durfte den unvergesslichen Moment des ersten Alleinflugs erleben, Marion Matheis aus Landsberg gelangen ihre ersten längeren Alleinflüge mit Thermik und die 15-jährigen Youngsters Alex Wolfram und Leo Krebs konnten neue Segelflugzeugtypen ausprobieren. Die diesjährigen Schnupperer waren allesamt so begeistert von ihren Erlebnissen am Himmel, dass sie beschlossen haben, sich den Traum vom Fliegen ab sofort dauerhaft am Geratshof zu verwirklichen.
Um das Fliegen herum genossen alle Teilnehmer die Entspannung und familiäre Urlaubsatmosphäre rund um das urige Blockhaus auf dem herrlich in der Natur liegenden Segeflugplatz im Süden von Landsberg und nach dem Motto "Nach dem Camp ist vor dem Camp" steigen die freudigen Erwartungen nun bereits auf das in 5 Wochen stattfindende, 14tägige Pfingstcamp. je

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von links: Start aus dem Geratshofer Löwenzahnmeer / Einfach nur lautslos schweben: Staffelsee von oben / Kochkurs für die Youngsters: Essen kochen im Blockhaus

Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:17 Uhr )
 

Wenn das Panorama sprachlos macht...

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... so hätte das Motto des ersten diesjährigen Fliegercamps einer Gruppe von LSV Piloten am Flugplatz Sondrio lauten können.
Zwei Wochen verbrachten sie mit 3 Flugzeugen am dem ideal in den italienischen Südalpen gelegenen Gelände unweit des Comer Sees und hatten nach einigen "schlechten" Jahren diesmal richtig Wetterglück: fast durchweg herrschten perfekte Segelflugbedingungen und die Segelflieger konnten, getragen von Hang-, Wellen- und thermischen Aufwinden, viele große Streckenflüge erleben - am Ende kamen in Summe 10.000 Streckenkilometer zusammen.
Sicher einen der eindrucksvollsten Flüge konnte Sepp Holzapfel genießen: er schaffte an einem Tag über eine Strecke von 700 km den "Grand Slam der schönsten 4000er", über die Gipfel von Bernina, Monte Rosa, dem Mont Blanc und natürlich dem Berg der Berge: dem Matterhorn. "Über 20 Jahre habe ich auf solch einen Flug hingefiebert, jetzt hat es geklappt!" strahlt Sepp Holzapfel nach seiner Rückkehr am Geratshof. je

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Von Links: Traumpanorama auf die Walliser Alpen und das Matterhorn, spätnachmittäglicher Comer See, Abendstimmung am Flugplatz Sondrio im Adda Tal

Aktualisiert ( Montag, 14. April 2014 um 07:13 Uhr )
 

Was tun, wenn's brennt? Sicherheitstraining am Geratshof

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Keiner denkt gerne an den Ernstfall und zum Glück kam er am Geratshof bisher auch nicht vor - doch gerade deshalb ist es den Fliegern des Landsberger Segelflugvereins um so wichtiger, sich nicht in scheinbarer Sicherheit zu wiegen und darauf vorbereitet zu sein. Sei es durch eine heiß gelaufene Bremse an einem Segelflugzeug, bei der Fehlfunktion oder -bedienung eines Motorseglermotors oder im Rahmen der Nutzung der Flugplatzfahrzeuge: Feuer kann beim Flugbetrieb jederzeit entstehen. Um genau dafür gut gerüstet zu sein, gab es für alle Mitglieder des LSV jetzt eine Brandschutzübung, bei der Oberbrandmeister Jens Adolph von der Flughafenfeuerwehr Stuttgart in Theorie und Praxis konkret mit den Geratshofern übte, wie man die verschiedenen möglichen Brandszenarien mit den vorhandenen Lösch- und Notfallmitteln optimal bekämpft. Es wurden beispielsweise simulierte Brände mit speziellem Übungsgerät der Feuerwehr gelegt, die jeder dann mit den verschiedenen Feuerlöschertypen löschen durfte. Am Motorsegler wurde direkt gezeigt, wo im Falle eines Motorbrandes am Boden am besten mit dem CO2 Löscher angegriffen werden muss. "Ich habe im Rahmen meines Jobs schon einige Brandschutzübungen mitgemacht - aber das jetzt noch mal flugplatzspezifisch zu üben, war schon etwas Besonderes" freute sich Mandred Lenz, der seit vielen Jahren am Geratshof fliegt, nach Abschluss der Übung. je

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Aktualisiert ( Montag, 14. April 2014 um 07:31 Uhr )
 

Geratshofer Ostercamp 2014 - Schnupperteilnehmer sind herzlich willkommen

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Ungewöhnlich oft konnten die Landsberger Segelflieger vom Geratshof in diesem milden, föhnverwöhnten Winter zu ausgedehnten Alpenflügen starten, so dass sich der sonst übliche „Flugentzug“ bis jetzt in Grenzen hält. Dennoch fiebern alle am Segelflugplatz bei Ellighofen dem nahenden Beginn der Segelflugsaison entgegen, deren erster Höhepunkt auch heuer das Geratshofer Ostercamp in den Schulosterferien von 12. bis 27. April ist – ein Zeitraum, in dem in Regel besonders gute Wetterbedingungen für den lautlosen Sport über den Wolken herrschen. Beide Wochen werden sich die Geratshofer Piloten und Flugschüler in dieser Zeit am Himmel tummeln und abends gemeinsam im urigen Club-Blockhaus gemeinsam kochen und gemütlich den Tag ausklingen lassen.

Segelfliegen... das ist der Traum vom vogelgleichen Fliegen, es ist die Möglichkeit lautlos und frei über den Wolken völlig losgelöst dem Alltag zu entschweben und die Schönheit der Welt aus der Adlerperspektive zu erleben. Es bringt einem im wahrsten Sinne des Wortes einen Perspektivenwechsel auf das Leben am Boden und nach zwei Wochen Fliegercamp wird sich auch dieses Jahr für viele Teilnehmer die Bedeutung manch stressiger Alltagssituationen positiv verändert haben.
Segelfliegen bedeutet aber auch das Steuern von absoluten High-Tech Geräten aus Carbon: das größte Segelflugzeug am Geratshof hat eine Spannweite 26,50 Metern und kann aus 1000 Metern höhe im Gleitflug ohne Aufwind über 60 km Strecke zurücklegen. Die größte in einem Segelflugzeug am Stück geflogene Strecke liegt inzwischen bei über 3000 km – und das alles nur durch Verwertung der Kräfte der Natur und der Sonne.
Segelfliegen ist darüber hinaus eine schöne Mischung aus Team- und Individualsport: am Boden braucht es die Mannschaft und die Mithilfe aller, um die Flieger in Startposition zu bringen, nach der Landung aus der Landepiste zu schaffen und den Flugbetrieb zu managen. Beim Flug selbst steuert man alleine und trifft eigene Entscheidungen. Und zu guter Letzt: Segelfliegen kann jeder lernen und es ist viel günstiger, als viele denken. Jugendliche zahlen im LSV Geratshof im Schnitt rund 60.- €, Erwachsene rund 100.- € pro Monat, alles inklusive.
Für die neuen Geratshofer Flugschüler bedeutet das Ostercamp immer einen großen Vorwärtssprung in ihrer Pilotenausbildung verbunden mit zwei Wochen Fun am Segelflugplatz, zwei Wochen voller gigantischer und bleibender Eindrücke der Welt von oben kurzum: etwas völlig Neues zu erleben.

Für alle, die schon immer einmal sehnsüchtig damit geliebäugelt haben, sich den Traum von der grenzenlosen Freiheit über den Wolken zu verwirklichen, ist das Camp im Frühling der ideale Zeitpunkt, um mit dem Segelfliegen anzufangen oder hinein zu schnuppern.

Deshalb bietet der LSV Geratshof auch in diesem Jahr wieder seinen heiß begehrten Schnupperkurs zum absoluten Spezialpreis an. Dabei gibt es die Möglichkeit, den ersten Teil der Segelflugausbildung direkt vom Pilotensitz aus mit Fluglehrer zu absolvieren und das Flugzeug sogar schon selbst zu steuern. Darüber hinaus winken unvergessliche Eindrücke mit den Geratshofer Profis, wie zum Beispiel beim Fliegen entlang der Zugspitzwand oder für die, die es einmal besonders rasant mögen, beim Segelkunstflug. Bereits ab 14 Jahren kann man im Camp dabei sein und, wenn es passt, auch anschließend direkt mit der Segelflugausbildung weiter machen – körperlich sollte dafür man in normalem Rahmen fit sein.
Und die wichtigste Voraussetzung: es braucht natürlich ganz viel Begeisterung für’s Fliegen und für Flugzeuge.
Wer über die Ostertage also die Welt einmal aus einem völlig neuen Blickwinkel entdecken möchte, sollte sich beeilen, da es nur wenige der stark nachgefragten Schnupperplätze gibt. Anmeldung und weitere Infos zu den genauen Konditionen gibt’s bei Janik Eggler unter 0172 – 9466531. je

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2014 um 10:16 Uhr )
 

Wellenreiten im Südföhn

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Wellenreiten? Im Flugzeug?
Normalerweise denkt man bei diesem Begriff doch eher an braungebrannte, freiheitsliebende Menschen, die sich in den Fluten vor Hawaii tummeln.
Aber Wellenreiten im Flugzeug, das geht tatsächlich - und es hat nicht nur die Sehnsucht nach Freiheit gemeinsam mit den Kollegen auf dem Wasser: Luft, die in Form von Wind über Hindernisse, wie zum Beispiel Berge fließt, verhält sich ähnlich wie Wasser. Sie staut sich vor dem Bergmassiv, stürzt dahinter schwungvoll in die Tiefe und bildet dabei Wirbel und Wellenbewegungen. Am Landsberger Lechwehr, dem Münchner Eisbach oder anderen Flusswehren kann man dieses Phänomen der stehenden Welle wunderbar beobachten. Das interessante bei Luftwellen: wenn die Luftmasse geeignet und der Wind stark genug ist, bauen sich die durch den Berg angeregten Wellenschwingungen bis in sehr große Höhen auf, Segelflugzeuge können sich in den aufsteigenden Wellenästen hinauf tragen lassen und mit der gewonnenen Höhe weite Strecken zurück legen.

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Die optimale Wetterlage für Wellenflüge in unserer Region ist der Südföhn, der sich besonders oft im Herbst und Winter bildet - so auch gestern.
Die Gelegenheit beim Schopf packten deshalb sechs Geratshofer Piloten mit zwei doppelsitzigen und zwei einsitzigen Segelflugzeugen und stürzten sich in den Föhnsturm, der diesmal besonders kräftig wehte. Weit hinauf und schnell über die Wolken trugen die Wellen die Segelflieger, diesmal bis auf Höhen von 6300 m. Sepp Holzapfel und Dirk Küpper flogen im Nimbus 4 in den verschiedenen Wellensystemen von Lech- und Inntal bis kurz vor den Vierwaldstätter See in die Schweiz, und von dort über Innsbruck wieder zurück zum Geratshof, am Ende eine Strecke von 540 km. Auf dem letzten Streckenabschnitt zeigte der Föhn den beiden noch mal all seine Macht und bescherte ihnen einen Aufwind mit durchschnittlich knapp 12 Meter pro Sekunde Steiggeschwindigkeit, geschoben vom Föhn im Rücken erreichten sie auf dem Rückweg eine Geschwindigkeit von 340 km/h über Grund. Auch die anderen drei Flugzeuge flogen Strecken zwischen 250 und 300 km und genossen fantastische Eindrücke von den tiefverschneiten Lechtaler Alpen bis hin zum Karwendelmassiv.
Zurück am Geratshof leuchteten - in Gedanken noch ganz weit oben - im Dunkeln noch lange sechs glänzende Augenpaare. Text je, Fotos dk, je, nj

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Fotos obere Reihe von links: in 6300m westlich Bludenz; Rotor- und Föhnwolken über dem Piz Barghis westlich von Chur; Aufwind mit 11,8 m/s Durchschnittssteigen
Untere Reihe von links: Blick über Hohe Munde und Inntal nach Süden; Abendstimmung am Fernpass; der längste der vier Flüge vom 10.02. mit 540 km Strecke

Aktualisiert ( Dienstag, 11. Februar 2014 um 16:13 Uhr )
 

Den Winter zum Sommer machen - 1000 km im Segelflieger über die Wüste

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Was tun, wenn in Mitteleuropa kaltes Schmuddelwetter herrscht, das größere Segelflüge verhindert?
Ganz einfach: dahin gehen und fliegen wo Sommer ist. Genau das dachten sich zwei Geratshofer Fluglehrer und reisten nach Namibia im Südwesten Afrikas.
Das Land auf der Südhalbkugel ist bekannt für sein gutes Segelflugwetter in den Wintermonaten, seit Jahren gibt es dort mehrere bekannte Segelflugplätze.
Zwei Wochen lang hatten beide viel Wetterglück auf der anderen Seite des Planeten und konnten viele lange Strecken-Segelflüge und Flugstunden über der so völlig anderen Landschaft Namibias erleben, die geprägt ist von Wüsten und Bergen in warmen Braunschattierungen und von Savanne und Salzpfannen. RIchard Paul gelang bei diesem Segelfliegerurlaub das erste Mal ein Flug über die Schwelle von 900 km, Fluglehrerkollege Dieter Ruchser knackte 3 x die 950 km und einmal sogar die magischen 1000 km. je

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Lautlos im Arcus E über der Wüste Namibias - Foto: Richard Paul, Grafik: onlinecontest.org

Aktualisiert ( Freitag, 24. Januar 2014 um 12:54 Uhr )
 

Frohe Weihnachten und Happy Take-Off 2014

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Aktualisiert ( Montag, 16. Dezember 2013 um 06:54 Uhr )
 


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