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Start 8200 m hoch über den Alpen - Höhenflugsaison 2015/16 eröffnet

8200 m hoch über den Alpen - Höhenflugsaison 2015/16 eröffnet

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Die segelfliegerische Hauptsaison dauert in Mitteleuropa in der Regel von Mitte März bis Mitte September: in dieser Zeit sind die thermischen Aufwinde (die durch die Wärme der Sonne entstehenden) am besten und es finden die alljährlichen zentralen und dezentralen Streckenflugwettbewerbe statt.
Doch auch die Nebensaison hat gerade in unserer durch die Alpen geprägten Region für Segelflieger Fantastisches zu bieten. In der Zeit der durch den niedrigeren Sonnenstand nachlassenden Thermik und der Herbst- und Winterstürme bilden sich vermehrt Hang- und Wellenaufwinde, besonders bei Föhn.
Bei Welle fängt die Luft, angeregt durch den Föhn der über die Alpen pfeift, bis in große Höhen an zu schwingen. Diese Schwingungen kann man mit dem Segelflieger ausnutzen und so auch in der Nebensaison außergewöhnliche Flüge erleben.
Den ersten derartigen flog gestern LSV Vorstand Sepp Holzapfel zusammen mit Richard Paul - und es "hämmerte" dabei gleich richtig stark.
Über 8200 Meter hoch und 500 km weit trug der Föhnsturm die beiden über den bayrischen, schweizer und österreichischen Alpen - die Spitzengeschwindigkeit über Grund lag bei 436 km/h. je

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Links: über den Wolken in der Welle: Aussicht wie aus dem Airliner; Rechts: Blick ins Cockpit - 8060 Meter Höhe zeigt der Höhenmesser über der Schweiz


Aktualisiert ( Donnerstag, 17. September 2015 um 18:00 Uhr )  

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