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Segelfliegen in Landsberg und der Region Augsburg, München, Allgäu - News

Neue Flugplatz Frequenz ab 07.12.2018

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Aktualisiert ( Freitag, 07. Dezember 2018 um 12:46 Uhr )
 

Die goldene Jahreszeit...

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Der Herbst ist da und mit ihm auch das Ende der diesjährigen Segelflugsaison, die der LSV Geratshof mit einem Rekordergebnis abgeschlossen hat - mehr dazu in Kürze hier.
Nun kehrt ein wenig Ruhe am Flugplatz ein, in der Herbst- und Winterzeit finden hauptsächlich Schul- und Motorseglerflüge statt, wie hier auf dem Foto: es zeigt die HK 36 Super Dimona des LSV bei einem Sonnenaufgangsflug vor ein paar Tagen nahe der Trettachspitze, wo die ersten Sonnenstrahlen die Bergspitzen erreichten.
Dennoch sind auch die Streckenflieger des LSV nicht komplett im Winterschlaf, mit einem Auge wird der Wetterbericht immer hinsichtlich Föhnlagen beobachtet, bei denen die legendären Wellenflüge bis in große Höhen über den Alpen möglich werden.
Am Boden geht der Fokus nun auf das Handwerkliche: alle Flug- und Fahrzeuge des LSV werden in der Werkstatt der Reihe nach auf's Gründlichste gewartet und gepflegt, damit für die Saison 2019 alles einwandfrei und sicher funktioniert. Parallel dazu findet für die Flugschüler der Theorieunterricht für den Segelflugschein statt. Text: je; Foto: pd

Aktualisiert ( Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 10:11 Uhr )
 

Kunst(aus)flug zu den Nachbarn

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Im Rahmen der Kunstflugausbildung jugendlicher Geratshofer Piloten (wir berichteten) stand vor Kurzem ein Besuch bei den Nachbarn des LSV an: es ging an den Fliegerhorst Landsberg Penzing zur Flugsportgruppe Landsberg. Die FSG betreibt dort eine Höhenwinde, mit der Segeflugzeuge auf Höhen bis 1500 m über Grund geschleppt werden können. Dies ist auf Grund der Länge des Militärflugplatzes möglich - 2800 m Windenseil können dort am Boden ausgelegt werden. Am Geratshof, der ein reines Segelfluggelände mit den üblichen 1000 m Länge ist, werden im Schnitt die für Streckenflug und Grundausbildung ausreichenden Schlepphöhen von 400 m über Grund erreicht.
Die großen Ausklinkhöhen in Penzing lassen eine schnellere und entspanntere Startfolge für Kunstflüge zu, da das "erst einmal Höhe im Aufwind erarbeiten", wie am (zwar kostengünstigeren) Geratshof entfällt. Mehrere LSV Mitglieder hatten am Fliegerhorst im Rahmen der Kunstfluglehrgänge des Bayrischen Luftsportverbandes bisher bereits gute Erfahrungen gemacht und diese bestätigten sich auch an diesem Nachmittag Anfang Oktober. Für alle fünf teilnehmenden LSV Piloten war es ein großes Erlebnis, gefühlt endlos lange am Windenseil zu hängen - und das ganze am Ende noch in einer Höhe von 1300 m über Grund, eine Höhe, aus der die Landschaft schon richtig klein wirkt und die Wolken schon oft unter einem liegen.
Die großen Höhen konnten über dem Fliegerhorst dann direkt ins konzentrierte Training der Kunstflugfiguren umgesetzt werden - Schmankerl für die Piloten war am Ende jedes Fluges die Landung auf der großen Asphaltpiste des Flughafens, bei der man sich vorkam wie in einem richtig großen Passagierflugzeug. Ein dickes Danke an die Fliegerfreunde der FSG für die Unterstützung. je

   
Fotos:
o.l. in über 1000 m Höhe über Grund am Windenseil; o.r. der Fliegerhorst aus der Messerfluglage
u.l. Rückenflug Richtung Sonnenuntergang; u.r. Landung auf der großen Asphaltpiste in Penzing

Aktualisiert ( Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 09:57 Uhr )
 

Sommercamp auf der anderen Seite des Landes

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Fliegen auf der anderen Seite des Landes, nämlich über 500 km weiter im Westen, stand auf dem Programm zum diesjährigen Sommercamp des LSV Geratshof.
Für zwei Wochen machte sich ein Tross aus Anhängern, Zelten und Flugzeugen vom Geratshof auf den Weg ins schöne Moseltal, um dort am Flugplatz von Traben-Trarbach aus einmal eine völlig andere Ecke Deutschlands aus der Luft zu erleben. Und schnell lernten alle, dass nicht nur das Alpenvorland und die Berge aus der Vogelperspektive bezaubern können: auch das Moseltal mit seinen unzähligen Schleifen und den Weinbergen ist eine unbeschreiblich schöne Landschaft, an der man sich kaum satt sehen kann.
Bei sehr hochsommerlichem Wetter, teilweise ging's in Richtung der 40° Marke, war von allen Teilnehmern ordentlich Kondition gefragt - zum Glück reichte die Thermik oft bis weit nach oben in kühlere Temperaturbereiche hinauf.
Zwei Wochen campen und Fliegen in einer völlig anderen Gegend - für alle Teilnehmer viel Spaß und ein kleines Abenteuer, bei dem es viel Neues zu erleben und zu lernen gab und darüber hinaus eine Zeit, die die Gemeinschaft des LSV weiter zusammengescheißt hat.
Ein großes Danke aller LSV-Teilnehmer geht an die Flieger von Traben-Trarbach für ihre große Gastfreundschaft. je

     

Aktualisiert ( Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 09:58 Uhr )
 

Jetzt steht die Welt Kopf: praktische Kunstflugausbildung für den jugendlichen Nachwuchs

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Die Ausbildung jugendlicher Piloten des LSV Geratshof ist in die praktische Phase gegangen und wird weiterhin von der Presse begleitet. je

 

Auf Rekordkurs 2018: das 1. Mal sechstellig!

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Das gab's noch nie: die Piloten des LSV Geratshof haben die 100 000 km Marke im Streckensegelflug geknackt - und das bereits 6 Wochen vor Saisonende.
Die regionale Presse berichtete ausführlich darüber. je

Aktualisiert ( Montag, 03. September 2018 um 09:39 Uhr )
 

Kunstflugausbildung für den Nachwuchs

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Zwei jugendliche Piloten des LSV sind aktuell mit der Ausbildung zum Segelkunstflug-Piloten gestartet - das Landsberger Tagblatt berichtete ausführlich darüber.
Somit wird im Bereich des Geratshofes in nächster Zeit sehr oft interessante Himmelsakrobatik zu sehen sein. je


Aktualisiert ( Sonntag, 05. August 2018 um 09:56 Uhr )
 

Sagenhaft: 1x Geratshof - Dänemark und zurück im Segelflieger

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In den Genuss eines unglaublich schönen Flugerlebnisses kam eine Gruppe Geratshofer Piloten vor Kurzem.
Im Wandersegelflug durchquerten sie Deutschland vom Geratshof aus komplett nach Norden und flogen bis nach Dänemark - und das ganze auch wieder lautlos, nur von den Kräften der Sonne getragen, wieder zurück.
Höhepunkt des Fluges war für alle Teilnehmer der Abschnitt über Schleswig Hollstein, bei dem bei traumhaften Wetterbedingungen gleichtzeitig auf der einen Seite die Nordsee, auf der anderen die Ostsee zu sehen war. Zum ausführlichen und interessanten Bericht des Wandersegelfluges 2018 von Teilnehmer Martin Rambach geht es hier. je, Fotos Sepp Holzapfel, Martin Rambach

 
Fotos: oben Blick auf die Ostsee bei Lübeck
Unten links: Ratzeburger See, unten rechts: Abendstation im ausgedörrten Norddeutschland.

Aktualisiert ( Freitag, 27. Juli 2018 um 10:46 Uhr )
 

Schule mit Pressearbeit verbunden

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Da Segelfliegen kein so populärer Sport wie z. B. Fußball ist, ist es für den LSV Geratshof immer wichtig, regelmäßig öffentlich über seine Aktivitäten zu informieren.
Dies hat LSV Pilotin Julia Steinle (18) jetzt für ihr schulisches P-Seminar genutzt und in dessen Rahmen einen interessanten Bericht über Laura Drexl, Jugendleiterin des LSV im Landsberger Tagblatt veröffentlicht.



Hier der komplette Bericht:

High sein - Wenn man hoch hinaus will

Porträt: Laura Drexl hat das Segelfliegen für sich entdeckt. Dabei Schätzt sie das Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit.
Landsberg: Segelfliegen ist ein Sport, der selbst in „Fifty Shades of Grey“ verfilmt wurde. Was macht Segelfliegen so besonders? „Jeden Tag erwarten einen neue Herausforderungen. Kein Flug ist wie der andere,“ lautet die Antwort der ambitionierten Segelflugpilotin und Jugendleiterin Laura Drexl.
Die 18-jährige wohnt im Landkreis Landsberg am Lech und verbringt so viel Zeit wie möglich in der Luft. Die Leidenschaft fürs Fliegen hat sie mit 16 Jahren auf dem Segelflugplatz Geratshof für sich entdeckt.
Der Segelflugsport ist sehr vielfältig, angefangen vom 1000 Kilometer Streckenflug bis hin zum Looping geht wirklich alles!
„Es ist spannend zu sehen, wie weit man nur durch die Kraft der Natur mit einem Flugzeug kommen kann. Besonders das Gefühl der Freiheit und Grenzenlosigkeit bekommt man beim Fliegen stärker zu spüren als in jedem anderen Sport“, beschreibt Laura. Oft wird ihr die Frage gestellt, ob das außergewöhnliche Hobby nicht gefährlich sei. „Natürlich birgt jeder Sport seine Gefahren, deshalb wird man in einer etwa 2-jährigen Ausbildung ordentlich geschult.“ Gerade in der Luftfahrt gibt es, wie im Straßenverkehr auch, gewisse Regeln. Wie beispielsweise eine Art der Vorfahrtsregelung, welche man im Winter im Theorieunterricht erlernt. Auf die Frage, wieso die Freizeit am Flugplatz am schönsten ist lautet Lauras Antwort: „Das Gemeinschaftsgefühl ist dort einzigartig, denn am Flugplatz ist man kein Einzelkämpfer.“ Vor allem in der Jugendgruppe ziehen alle an einem Strang. Sobald mit dem Flugbetrieb begonnen wird, helfen alle zusammen.
„In den Fliegerlagern, welche jede Ferien stattfinden, erlebt man eine abenteuerliche Zeit, die sehr zusammenschweißt.“ Abendliche Lagerfeuer bis hin zum Kanufahren sind Teil des Programms.
Bereits mit 14 Jahren darf man ein Flugzeug alleine steuern und das Fliegen selbst erlernen. „Es gibt drei wichtige Dinge, die man dafür benötigt: Weil man den ganzen Tag draußen in der Sonne sitzt, habe ich immer einen Hut dabei,“ so Laura. Dieser sieht aus wie ein Fischerhut, nennt sich unter Piloten aber Thermikhut. „Zwar nicht wie bei GNTM, macht aber nix!“ Schon viel cooler ist da die Sonnenbrille.
Zu guter Letzt, aber am wichtigsten ist der Spaß daran, frei durch die Luft zu gleiten wie ein Vogel.
Der LSV Geratshof bietet unter anderem auch Schnuppermöglichkeiten im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Landsberg an. Mehr Informationen dazu und wie man das Fliegen erlernen kann gibt es unter http://www.lsv-geratshof.de/  
Text und Fotos: js


Aktualisiert ( Dienstag, 17. Juli 2018 um 08:19 Uhr )
 

25 Jahr Feier - Segelflugplatz beeindruckt Anwohner

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Großer Andrang am vergangenen Sonntag bei den Landsberger Segelfliegern vom Geratshof – 25 Jahre Traum vom lautlosen Fliegen vor den Toren der Lechstadt galt es zu feiern.
„Das Ziel unseres Festes war, der Bevölkerung, insbesondere unseren direkten Nachbarn aus Unterdießen und Ellighofen, einen schönen Tag zu bescheren und unseren Verein vorzustellen“ so Sepp Holzapfel, Vorstand des LSV Geratshof.
Dazu war vor dem Hangar des Flugplatzes ein großer Teil der Geratshofer Segelfliegerflotte ausgestellt – vom Segelflugoldtimer aus Holz aus den 30iger Jahren bis hin zum modernen Carbon-Hightech-Segler war alles vertreten und für die Besucher zum Anfassen erlebbar.
In diesem besonderen Rahmen startete der Sonntag mit einer Feldmesse, bei der die beiden neuen Flugzeuge des LSV getauft wurden. Im Anschluss freute sich Sepp Holzapfel bei seiner Begrüßung über die zahlreichen Besucher und Alexander Enthofer, erster Bürgermeister von Unterdießen, zeigte sich begeistert über den großen Anteil an Jugendarbeit und –engagement in Verein vor den Toren seiner Gemeinde und schloss sein Grußwort mit „Das ist wirklich beeindruckend - wenn Ihr unsere Unterstützung braucht, lasst es mich jederzeit wissen“.
In randvollen Hangar erhielten die Besucher daraufhin in einer kurzen Präsentation viele Informationen rund um den Segelflugverein. So zum Beispiel, dass man segelfliegen bereits ab 14 Jahren kostengünstig lernen kann, dass es ein Teamsport ist, in den man vor allem Zeit und Hilfsbereitschaft investieren muss, und dass im Verein durch Fluglehrer, Werkstattpersonal und Dienste pro Jahr rund 7000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet werden. Besonders beeindruckt waren viele Besucher darüber, dass man vom Geratshof bei gutem Wetter lautlos, nur im Segelflug, über 1000 km weit fliegen kann und dabei an berühmten Bergen wie dem Matterhorn oder dem Großglockner vorbei kommt. Etwas schlucken musste der ein oder andere bei der durch spektakuläre Fotos untermalten Information, dass man neben den normalen Fluglizenzen am Geratshof sogar die Segelkunstfluglizenz erwerben kann.
Nach diesem offiziellen Teil konnten die Besucher den weiteren Tag über, untermalt vom Musikverein Unter- und Oberdießen, live erleben, wie engagiert das große Jugendteam des LSV den Tag mit gestaltete dazu beitrug, dass kein Magen hungrig blieb und der Durst aller gut gelöscht wurde. Parallel zum gemütlichen Miteinander am Flugplatz konnte der normale Segelflugbetrieb mit vielen Starts und Landungen hautnah mit erlebt werden, einige Besucher konnten dabei sogar einen Blick aus der Vogelperspektive auf ihre Heimat werfen.
Am Ende der Veranstaltung freut sich Sepp Holzapfel: „Wir konnten viele nette und interessante Gespräche mit unseren Gästen führen und allen etwas näher bringen, was uns hier am Flugplatz so sehr begeistert“ und sichtlich gerührt und glücklich ergänzt er am Ende: „Es ist einfach eine riesen Freude zu sehen, was in den 25 Jahren Schönes aus unser kleinen, vielleicht etwas verrückten Bieridee entstanden ist.“ je

Aktualisiert ( Dienstag, 17. Juli 2018 um 08:07 Uhr )
 

Der Traum vom Fliegen am Geratshof wird 25!

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„Unglaublich, dass das schon wieder 25 Jahre her ist!“ – Sepp Holzapfel, Vorstand und Gründungsvater der Landsberger Segelflieger vom Geratshof kommt es fast noch wie gestern vor, wenn er an den Eröffnungsstart am Flugplatz bei Ellighofen vom 23. April 1993 denkt. 25 Jahre, in denen sich die „Bieridee“ zu einem in den Top 100 der Segelflugweltliga mitspielenden Segelflugclubs entwickelt hat.
Denn in der Tat hat der Flugplatz Geratshof mit dazugehörigem Verein seinen Ursprung an einem Biertisch: für einige sportlich ambitionierte Segelflieger der Sportfluggruppe in Penzing herrschten am Militärplatz damals zu viele Einschränkungen für das Streckenfliegen. „Ein wesentlicher Punkt war, dass der militärische Betrieb dort damals unter der Woche keinen Segelflugbetrieb erlaubte“ so Holzapfel.
Am Biertisch kam die zunächst nicht ganz ernst gemeinte Idee auf, doch einen reinen Segelflugplatz südlich von Landsberg auf einer der Fluren des Gutes Geratshof, dass Sepp Holzapfel gehört, zu bauen.
„Diese Idee hatte von Anfang an viel Charme für mich“ erzählt Holzapfel- „Welcher Pilot träumt nicht vom eigenen Flugplatz vor der Haustüre“. Es wurde allerdings schnell klar, dass man hier nicht nur ein privates Prestigeobjekt aus dem Boden stampfen wollte, sondern wenn, dann einen Verein, der den Flugsport sowie die Jugendarbeit und - entwicklung fördert.
Schritt für Schritt wurde die Idee Anfang der 90iger Jahre konkreter: der LSV Geratshof wurde von 10 enthusiastischen Piloten gegründet und auf dem Lageplan des landwirtschaftlichen Sitzes ausgesucht, welche der Fluren man so zusammenlegen könnte, dass man daraus optimal einen Segelflugplatz gestalten könnte. Viele Dinge mussten dabei berücksichtigt werden: Welche Ausrichtung müsste so ein Gelände haben, damit es zu den gängigen Windrichtungen in der Region passt? Stehen zukünftigen Starts und Landungen eventuelle Hindernisse im Wege? Wo findet sich eine Kombination von Äckern, die die für Segelflugwindenstarts nötige Platzlänge von einem Kilometer ergibt und ausreichend Abstand von Ortschaften hat? Südlich der Kontrollzone des Flugplatzes Penzing sollte es auf jeden Fall liegen, damit ein Hauptziel der Segelflieger, nämlich viel und weit in den Alpen zu fliegen ungehindert und leicht möglich wäre.
All diese Anforderungen erfüllte ein Bereich zwischen Ellighofen und Unterdießen nordöstlich des Geratshofes. Lagepläne mussten angefertigt, Anträge gestellt, Genehmigungen eingeholt, Absprachen mit Penzing getroffen und Fragen und Bedenken der umliegenden Anwohner der Stadt Landsberg und der Gemeinde Unterdießen beantwortet und geklärt werden. Im April 1993 kam die Genehmigung und Abnahme des Geländes durch das Luftamt Südbayern und mit ihr dann der erste Windenstart: „Das war einfach ein wahnsinniger und unvergesslicher Moment“ schwärmt Holzapfel mit glänzenden Augen.
Seither hat sich der Club auf dem herrlich in der Natur gelegenen Sportgelände südlich von Landsberg kontinuierlich entwickelt und ist auf rund 80 Mitglieder angewachsen, davon sind etwa ein Drittel Jugendliche, da man segelfliegen bereits mit 14 Jahren beginnen kann. 23 Segelflugzeuge, ein Motorsegler und eine Schleppwinde sind am Flugplatz zur Zeit stationiert, 1995 wurde die Flugzeughalle und 1999 das Vereinsblockhaus jeweils in Eigenleistung gebaut, so dass allen Segelflugbegeisterten eine Infrastruktur für das lautlose Hobby über den Wolken zur Verfügung steht, die mittlerweile Fliegerclubs aus ganz Deutschland bei Gastbesuchen schätzen. Neben Jugendförderung ist sportliche Spitzenleistung eines der Hauptziele der Geratshofer Segelflieger, was sich von Anfang an mit Platzierungen auf den vorderen Plätzen bei nationalen und internationalen Meisterschaften zeigt. Der Team-Vizeweltmeistertitel von Jens Becker von 2010 ist bisher einer der größten Erfolge aus den Reihen der LSV Mitglieder.
„In Summe fliegen unsere Mitglieder Jährlich zwischen 70.000 und 90.000 Kilometern mit unseren Segelflugzeugen lautlos durch unser herrliches Voralpenland und die Berge“ so Holzapfel, die längsten Flüge gehen dabei vom Geratshof aus am Stück über 1000 km weit, nur von den durch die Energie der Sonne erzeugten Aufwinden.

Im Bereich der Jugendarbeit ist der LSV Geratshof eine feste Kenngröße im Landkreis: bereits zwei mal fand das bayerische Landes-Luftsportjugendtreffen mit jeweils über 300 Teilnehmern am Geratshof statt und vor zwei Jahren das Jugendvergleichsfliegen Südbayerns. Regelmäßig organisiert die Jugendgruppe Projekttage für die Schulen im Umkreis oder ermöglicht Jugendlichen im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Landsberg einen Blick auf ihre Heimat. Nachwuchssorgen kennt man bei so viel Aktivität am Geratshof nicht: „Wir haben unseren Flugzeugpark vergangenes Jahr deshalb um zwei der modernsten Segelflugzeugtypen erweitert“ berichtet Holzapfel und ergänzt „Beide Flugzeuge haben einen kleinen Hilfsmotor, um bei aussetzenden Aufwinden zurück zum Flugplatz fliegen zu können – in die Bedienung dieses Motors mussten unsere Mitglieder neu eingewiesen werden, was temporär zu einem etwas erhöhten Gebrumme im Flugplatzbereich geführt hat – schon jetzt vielen Dank an die umliegende Bevölkerung für ihr Verständnis.“

Mit einer Jubiläumsfeier feiern die Geratshofer Segelflieger deshalb 25 Jahre Traum vom Fliegen am Samstag, den 23. und Sonntag, den 24. Juni jeweils von 10 – 18 Uhr im Hangar am Flugplatz bei Ellighofen. Alle Flugplatzinteressierten, alle Anwohner und Gäste sind herzlich eingeladen und willkommen. Im Hangar wird an den Nachmittagen gegrillt und es gibt Kaffee und Kuchen. Am Sonntag Vormittag findet um 10:30 eine Feldmesse mit Flugzeugtaufe statt und es spielt der Musikverein Unter- Oberdießen. Darum herum gibt es viele Informationen über das Segelfliegen, verschiedene Segelflugoldtimer und moderne Segelflugzeuge können hautnah bewundert werden und es findet Flugbetrieb statt.

 

Pfingstcamp der Superlative!

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Ein 2 wöchiges Pfingstcamp 2018 der Superlative ist zu Ende. Der Fokus des Camps am Heimatflugplatz Geratshof lag diesmal auf der Aus- und Weiterbildung der neuen, jungen Piloten im Streckensegelflug. Das ist mehr als gelungen: gleich mal 26.500 Kilometer weit waren die Neulinge, begleitet von den Fluglehrern und Streckentrainern des LSV über Süddeutschland unterwegs, lernten viel dazu und hatten vor allem eines: jede Menge Spaß.
Auch die Flugschüler kamen nicht zu kurz: 2 durften den unvergesslichen Moment des ersten Alleinfluges erleben und es konnten jede Menge Punkte in der Ausbildung der fortgeschritterneren Flugschüler in Richtung Überlandflugreife abgehakt werden.
Am Ende des Pfingstcamps waren 900 Starts und Landungen und sagenhafte 600 lautlose Segelflugstunden erreicht.

Der LSV Geratshof bedankt sich: BEIM 2 WOCHEN LANG GEILEN WETTER und allen, die durch Ihr Engagement zu dieser tollen Zeit beigetragen haben.

Text: je, Fotos: vz, js


Aktualisiert ( Donnerstag, 14. Juni 2018 um 07:20 Uhr )
 

Jetzt zählt nicht mehr nur die Geschwindigkeit

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Nach den Erfolgen der Segelflieger vom Geratshof in der ersten und zweiten Segelflugbundesliga in der Vergangenheit war es um den Club bei Ellighofen 2017 etwas ruhiger geworden.
„Keine Angst, uns gibt es schon noch“, so LSV Vorstand Sepp Holzapfel, „wir haben uns jedoch, was unsere sportliche Ausrichtung angeht, neu orientiert: in der Segelflugbundesliga liegt der Fokus des sportlichen Vergleichs auf einem Flug-Zeitfenster von 2,5 Stunden, in dem derjenige die meisten Punkte erhält, der die schnellste Geschwindigkeit fliegt. Hier waren wir über Jahre unter den Top 30 Segelflugvereinen bundesweit“ berichtet Holzapfel.
In den Debriefings nach den Flugtagen bemerkten die Mitglieder des Geratshofer Streckenflugteams nach 8 Jahren Bundesliga Teilnahme eine sinkende Motivation.
„Irgendwie war die Luft raus“ so Günther Siebinger, einer der Top Streckenpiloten des Teams und ergänzt: „Jedes Wochenende an den gleichen bekannten guten Aufwind-Rennstrecken, sei es entlang Schwäbischer Alb, Inntal oder den Hohen Tauern nur auf immer mehr Geschwindigkeitspunkte ausgerichtet entlang zu rasen, war uns einfach langweilig geworden.“ und Teamkollege Richard Paul ergänzt: „Vor lauter Tempofokus und Blick nur noch in Richtung der besten Aufwinde habe ich von der herrlichen Landschaft unter uns oft immer weniger wahr genommen.“
Die Geratshofer Mannschaft entschied sich deshalb ihre sportliche Ausrichtung zu ändern und nimmt seither am internationalen dezentralen Wettbewerb für Streckensegelflug dem „OLC-Plus “ teil. Hierbei werden nach der Landung die per elektronischem Flugschreiber aufgezeichneten Flüge aller weltweit teilnehmenden Piloten auf eine Web-Plattform, den sogenannten Online Contest hochgeladen und pro geflogenen Kilometern Punkte vergeben, die Geschwindigkeit bleibt eher ein Nebenprodukt. Im Voraus konkret geplante Flüge, wie zum Beispiel ein Flug von Landsberg zum Matterhorn und zurück, werden dabei höher bepunktet, als ein Flug, bei dem sich der Pilot vorher nicht festlegt, einfach den besten Aufwinden folgt und das Ergebnis erst am Ende des Tages feststeht.
„Gerade die Herausforderung, eine vorher fest geplante Strecke schaffen zu wollen, hat uns neue Motivation gegeben, weil man dabei nicht nur den besten Aufwinden folgen kann, sondern sich regelmäßig durch Abschnitte mit schwachen oder keinem Aufwind hindurch arbeiten muss, dabei viel dazu lernt und seine Grenzen erweitert“ so Holzapfel und er ergänzt: „Gleichzeitig versuchen wir uns bei der Streckenauswahl möglichst interessante Ziele mit hohem Erlebniswert auszusuchen.“ So kamen mittlerweile Flüge zu Stande, bei denen die Geratshofer zum Beispiel die Wasserkuppe in der Rhön, den Ursprungsberg des Segelfliegens, mit den Alpen verbunden haben oder in einem Rutsch entlang der höchsten Berge der Alpen von der Bernina über das Matterhorn bis hin zum Mont Blanc entlang flogen. „Das sind Flüge, die man nicht vergisst“ schwärmt Holzapfel.
Die Bilanz der Geratshofer Segelflieger der aktuellen Saison bis zum 30.04. kann sich bereits sehen lassen: bei 62 Flügen kamen die 14 Piloten des Streckenflugteams auf insgesamt 28601 Kilometer und belegten unter den international teilnehmenden 1253 Segelflieger Clubs in der Weltrangliste Platz 91.
Platz 1 unter den Geratshofer Piloten belegt Richard Paul mit 13990 km bei 16 Flügen, gefolgt von Sepp Holzapfel mit 3470 km bei 11 Flügen und Günther Siebinger mit 2361 km bei 7 Flügen. Die Rangliste der Jugendlichen führt die 17 jährige Julia Steinle aus Kaufering an, mit 535 km bei 2 Flügen. Einer der interessantesten Flüge gelang Sepp Holzapfel im Föhnsturm Mitte April: hierbei gelang es ihm nach dem Start am Geratshof besondere Wellenaufwinde zu finden, in denen er in 6000 m Höhe weit über den Alpen und den Wolken eine Strecke von 506 Kilometern zurücklegen konnte.
Die bestplatzierten deutschen Clubs stand Ende April: Das Segelflugzentrum Königsdorf, in dem sechs große Clubs aus München zusammengeschlossen sind, belegt mit 134200 km Weltranglistenplatz 3, gefolgt vom Alpenflugzentrum Unterwössen im Chiemgau mit 104000 km und dem LSR Aalen, ebenfalls ein Zusammenschluss mehrerer Clubs auf der schwäbischen Alb mit 101900 km. je, Foto: Plansee je


Aktualisiert ( Sonntag, 20. Mai 2018 um 21:39 Uhr )
 

Pfingstcamp 2018 mit dem Fokus Streckenflugausbildung

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Mai 2018 um 07:09 Uhr )
 

Super April Wochenende!

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Das Wochenende 21./22. April war für die Segelflieger vom Geratshof ein besonders gutes, denn selbst über dem Alpenvorland reichte die Thermik deutlich über 3000 m hoch. Dies kommt nicht sehr oft vor. 18 der 23 am Geratshof stationierten Flugzeuge waren in der Luft und flogen über den Alpen insgesamt 6770 Streckenkilometer. Selbst die Ka-8, das Oldtimer Segelflugzeug des LSV war über den Bergen zu finden.
Auf der Collage:
Oben: Blick auf das gigantische Bernina Massiv
Mitte von links: über den Bayrischen Alpen, Kunstlug am Geratshof
Unten von links: abendlicher Ausbildungsflug, Blick auf die Drei Zinnen in den Dolomiten, Bodentransport der Flugzeuge
Fotos: sh, tg, mm, je  Text: je

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Ostercamp Woche 2: Prädikat "noch schöner"!

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Deutlich besseres Segelfugwetter als in der Woche vor Ostern gab es in der zweiten Woche des diesjährigen Geratshofer Ostercamps und somit viele schöne Flüge und große Fortschritte für die Flugschüler.
Die Bilanz der Saison 2018 nach dem Ostercamp: 977 Starts und Landungen am Geratshof, 210 Stunden am Himmel, fast 20.000 km Strecke geflogen und 3 neue Mitglieder - so kann das Jahr weiter gehen!  Text: je, Fotos ld, am, ms, je.

alt

Aktualisiert ( Montag, 16. April 2018 um 10:59 Uhr )
 

Erste Woche Ostercamp: Prädikat sehr schön!

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Immerhin an der Hälfte aller Tage konnten die LSV Piloten und Flugschüler in Woche 1 im diesjährigen Ostercamp schon fliegen, dabei ging es auch gleich weit in die Alpen hinein mit kräftigen Wellenaufwinden.
An den Tagen, an denen regnerisches Märzwetter herrschte, arbeiteten die Teilnehmer die letzten Winterarbeiten in der Werkstatt ab, genossen die entspannte Zeit im urigen Flugplatz Blockhaus und pflegten den Teamgeist mit gemeinsamen Gourmet-Kochaktionen. je

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Wieder fast zwei mal um die Erde! Jahresversammlung 2018

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Volles Vereinsheim am Geratshof vergangenes Wochenende zur LSV Jahresversammlung 2018, die mit dem Rückblick auf ein erfolg- und ereignisreiches Jahr 2017 begann: 72100 lautlose Kilometer im Segelflug – also nahe an einer zweifachen Erdumrundung – sind das Ergebnis der vergangenen Flugsaison. Damit erreichte der „kleine Segelflugverein von der grünen Wiese“ im Süden Landsbergs Weltranglistenplatz 110 im Online Contest (OLC), dem internationalen Wettbewerb für Streckensegelflug, an dem 1490 Clubs aus aller Welt teilnehmen. Von den Top fünf Flügen gelangen drei Richard Paul, auch Fluglehrer im LSV, mit 1207 km, 1166 km und 1117 km, gefolgt von Günter Siebinger mit 1070 km und Sepp Holzapfel mit 917 km.
Auch die Flugbewegungen in 2017 zeugen von der Aktivität und Motivation der LSV Mitglieder: insgesamt 4060 Starts und Landungen – über 95% davon fanden lautlos im Gleitflug statt – sowie 1640 Flugstunden wickelte der Segelflugplatz bei Ellighofen dabei sicher ab.

Einen maßgeblichen Anteil an dieser Aktivität hat die starke und engagierte Jugendgruppe des LSV Geratshof, die das ganze Jahr über begeistert am Flugplatz dabei ist und für viel Schwung sorgt. Die Förderung der Jugendarbeit wird neben dem Streckenflug auch weiterhin eine der Hauptsäulen am Geratshof sein.
Auch von der dritten wichtigen Säule des LSV, der Ausbildung, gab es Erfreuliches zu berichten: sechs Jugendliche schafften den ersten Alleinflug, drei jugendliche und ein erwachsenes Mitglied schlossen ihre Pilotenausbildung erfolgreich ab und erhielten den Flugschein für Segelflugzeuge. Ein weiteres jugendliches Mitglied erhielt die Kunstflugberechtigung für Segelflugzeuge.

Eines der größten Highlights des vergangenen Jahres war für das LSV Team der Zuwachs im Flugzeugpark. Seit dem Frühjahr 2017 gehören zwei neue Hochleistungssegelflugzeuge zur Flotte des LSV (wir berichteten). Beide sollen die sportlichen Streckenflugambitionen der Mitglieder weiter fördern und wurden im vergangenen Jahr bereits sehr gut angenommen. Darüberhinaus freut sich der LSV über ausgeglichene Finanzen, stabile Mitgliederzahlen und eine anhaltende Nachfrage von Interessenten.

Die Saison 2018 startet am kommenden Wochenende mit dem "Safety Day", dem alljährlichen Sicherheitstraining für die Piloten.
In den Schulosterferien findet ab 24.03. wieder das Ostercamp am Segelflugplatz statt, zu dem Interessenten und Besucher immer gerne willkommen sind.
Ein Höhepunkt des Jahres 2018 wird die Feier des Vereinsjubiläums „25 Jahre LSV Geratshof“ am 23. und 24. Juni sein, bei der unter anderem die beiden neuen Flugzeuge getauft werden. Weitere Infos dazu werden folgen. je

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Aktualisiert ( Donnerstag, 15. März 2018 um 13:19 Uhr )
 

Flugzeuge "ready for departure 2018"

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Wer am vergangenen Wochenende am Segelfugplatz Geratshof vorbei kam, wird sich vermutlich verwundert die Augen gerieben haben: mitten im Schnee tummelten sich auf dem Vorfeld wie bei einer Parade jede Menge Flugzeuge, dazwischen wuselten die Mitglieder des LSV herum. Hier wurde ein Segelfugzeug aus dem Anhänger heraus aufgebaut - daneben wurde ein anderes wieder abgebaut. Und wer genau hinsah, entdeckte dazwischen eine Person, die jedes Flugzeug in aller Ruhe gründlich untersuchte, bis in den kleinsten Winkel hinein. Ben Razii, externer Flugzeugprüfer, vergleichbar einem TÜV Prüfer, war zur jährlich ansteheden Nachprüfung eines großen Teils der Flugzeuge vom Geratshof, insgesamt sind 22 am Gelände bei Ellighofen stationiert, angereist.
Dieser Check beendet die Winterwartung der Maschinen und stellt sicher, dass alles für die anstehende Saison in technisch einwandfreiem und sicheren Zustand ist.
Große Zufriedenheit am Ende des Tages: alle Flieger haben den "TÜV" bestanden, die Saison 2018 kann kommen. Text: je, Foto: ai

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Aktualisiert ( Mittwoch, 07. März 2018 um 14:34 Uhr )
 

Saison 2018 - Take-Off ahead!

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Aktualisiert ( Mittwoch, 28. Februar 2018 um 12:53 Uhr )
 

Blitzen sollst Du!!!

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...nach diesem Motto durchlaufen am Geratshof zur Zeit, getrieben durch einen beständigen harten Kern an Helfern, alle Flugzeuge die "Winterkur".
Das geht von der Reparatur kleinerer Macken und Verschleißspuren über das detaillierte Checken aller Bauteile bis hin zum Säubern und Blitz-Blank Polieren der Oberfläche von Rumpf und Flügeln.
Nach den Arbeiten wird jedes Flugzeug von einem autorisierten Prüfer - so wie beim Auto der TÜV - durchleuchtet und erhält, wenn alles okay ist, die "Plakette" für die kommende Saison, die ja bald in den Startlöchern steht.
Parallel dazu findet in der Vereinsblockhütte zur Zeit der Theorieunterricht für die Flugschüler statt und bei passendem Wetter gibt's natürlich den ein oder anderen Winterflug - siehe vorherige Berichte. Text: je, Foto: wi

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Aktualisiert ( Dienstag, 30. Januar 2018 um 13:03 Uhr )
 

Wie der Traum vom Fliegen aussieht? - So!

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Das Foto entstand vergangenen Sonntag, als sich gegen Abend plötzlich Richtung Schwabmünchen eine größere Lücke im seit Tagen andauernden, zähen Hochnebel auftat.
Durch diese ging es per Motorsegler dann kurzer Hand zum Sonnenuntergang schauen über das Wolkenmeer - seelenerwärmend!
In Kürze ist wieder Saisonstart und der ideale Zeitpunkt für alle, die schon immer den Traum vom Fliegen hatten, um mit der Flugausbildung (schon ab 14 Jahren kann es losgehen) zu starten.
Infos dazu gerne über die Ansprechpartner hier auf unserer Kontaktseite. je

Aktualisiert ( Samstag, 20. Januar 2018 um 13:06 Uhr )
 

Gut ins neue Jahr "gewellt"!

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Trotz Winter ist sowohl unter der Woche als auch an den Wochenenden mächtig was los am Geratshof. Für die Flugschüler findet im Blockhaus zur Zeit der Theorieunterreicht im Rahmen der Segelflugausbildung statt. In der Werkstatt durchläuft gerade ein Flugzeug nach dem anderen die Winterinspektion - und natürlich wird, wann immer es das Wetter erlaubt, auch geflogen.
Dazu gab es die verangenen Tage mehrmals bei kräftigem Föhn die Gelegenheit, Wellenaufwinde über den Alpen zu nutzen, und weit und hoch zu fliegen. Ein Genuss vom Feinsten, über den verschneiten Alpen lautlos dahin zu schweben - die Fotos hier sagen mehr als Worte. Sie zeigen eindrucksvolle Stimmungen über dem Forgensee, den Alpen und bem zurück Gleiten zum Geratshof entlang des Lechs. je

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Aktualisiert ( Freitag, 12. Januar 2018 um 08:40 Uhr )
 

Frohe Weihnachten und Happy Take-Off 2018!

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Zum alljährlichen, gemütlichen Weihnachtsabend kamen die Mitglieder des LSV Geratshof vor Kurzem im urigen Blockhaus am Flugplatz zusammen.
Bei allem, was das Herz kulinarisch begehrt, wurde gemeinsam gefeiert und das Jahr 2017 unter dem Fokus der Streckenflugergebnisse noch einmal Revue passieren gelassen.
Und die können sich wieder einmal sehen lassen: 25 der LSV Piloten flogen bei 222 Streckenflügen wieder fast zwei mal um die Erde, nämlich satte 72090 Kilometer - und das alles wie immer nur von der Kraft der Sonne getrieben. Eine Steigerung bei der Anzahl der Flüge um 10%, die auch auf den Einsatz der neuen Flugzeuge - wir berichteten - zurück zu führen ist. Besonders erfreulich ist dabei der stark gestiegene Anteil an Flügen durch die jugendlichen Nachwuchspiloten und -pilotinnen des Clubs.
Ein besonders erwähnenswerter Flug gelang in der vergangenen Saison Sepp und Hans Holzapfel gemeinsam Günther Siebinger: beim alljährlichen Wandersegelflug flogen sie an einem Tag rund 800 km längs der Alpen vom Flugplatz Lesce in Slowenien bis nach Chambery in den Alpen der Savoye. je

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Kampf gegen den Föhnsturm

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Am 11. Dezember stellte sich kurzfristig eine - Zitat DWD - "Markante Föhnlage" an den Alpen ein. Föhn bedeutet für Segelflieger immer besonders gute und hochreichende Aufwinde, genannt "Welle". Wie die genau bei den angesagten sehr starken Windgeschwindigkeiten, in Kammhöhe sollte es 150 - 160 km/h Wind geben, aussehen könnte und ob sie segelfliegereisch überhaupt noch verwertbar wäre, das erkundeten die Geratshofer mit ihrem Motorsegler.
Beim Start am Segelflugplatz bei Ellighofen war vom Föhnsturm zunächst noch nicht viel zu merken, es herrschte sogar Windstille am Boden. Mit jedem Kilometer Richtung Süden war der zunehmende Wind dann allerdings spürbar, sei es in Form immer stärkerer Turbulenzen oder einem immer langsameren Vorwärtskommen. Im Bereich Trauchgau - Forggensee (Foto) waren planmäßig Wellenaufwinde zu finden, allerdings auf Grund des in dieser Höhe tatsächlich 150 km/h starken Windes nicht stabil und nur eingeschränkt nutzbar. Trotz allem ein interessanter Flug mit einzigartiger Aussicht, bei dem den Piloten von der Natur allerdings wieder einmal gezeigt wurde, wer auf dieser Welt das Sagen hat. je

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Aktualisiert ( Freitag, 12. Januar 2018 um 08:20 Uhr )
 

Der Winter kommt

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Ungewöhnlich früh zeigen sich die Alpen dieses Jahr schon kräftig eingeschneit, wie auf diesem Foto bei einem aktuellen Flug am Hohen Ifen im Allgäu.
Im weißen Kleid wirken die Alpen von oben noch einsamer und endloser - immer ein ganz besonderer Eindruck. je

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Aktualisiert ( Samstag, 23. Dezember 2017 um 07:33 Uhr )
 


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