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Segelfliegen in Landsberg und der Region Augsburg, München, Allgäu - News

Segelfliegen ab 14 Jahren lernen im Sommercamp 2019

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Von 24. August bis 1. September findet das diesjährige Sommercamp des Landsberger Segelflugvereins Geratshof am Segelflugplatz bei Landsberg-Ellighofen statt.
Auf dem Programm stehen bei hoffentlich passendem Wetter viele schöne Sommerflüge.
Darüber hinaus dient das speziell Camp der Aus- und Weiterbildung der Geratshofer Flugschüler.
Für alle, die sich schon immer für's Segelfliegen interessiert haben ist dies die perfekte Möglichkeit, um einmal unverbindlich in das lautlos-magische Hobby über den Wolken hinein zu schnuppern.
Und für die, die gleich direkt mit der Ausbildung zum Segelflugpiloten starten wollen: dies ist bereits ab 14 Jahren für rund 80 € monatlich möglich und das Sommercamp ist ein idealer Zeitpunkt dafür.
Weitere Infos zur Ausbildung hier auf der Site unter "Fliegen lernen".
Bei Fragen oder Interesse steht LSV Jugendleiterin Laura Drexl gerne unter +49 176 70223544 zur Verfügung. je

Aktualisiert ( Samstag, 03. August 2019 um 08:11 Uhr )
 

Pfingstcamp 2019 in Tirol - Hangfliegen satt!

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Zum diesjährigen Pfingstcamp ging es für die Geratshofer Segelflieger ins benachbarte Ausland an den Flugplatz in Reutte/Höfen zum Segelflugverein Ausserfern. Mit dabei waren 15 Teilnehmer und 7 Segelflugzeuge vom Geratshof, darunter 3 doppelsitzige für Einweisungsflüge.
Hauptziel des Camps war die Heranführung der Flugschüler und frischen Lizenzinhaber an das sichere alpine Fliegen und dem damit verbundenen Erlernen entsprechender Flugtechniken, wie zum Beispiel dem Ausnutzen von Hangaufwind in unmittelbarer Nähe zur Felswand oder den richtigen Einstieg in die thermischen Aufwinde über dem schroffen Relief.
Darüber hinaus diente die Woche als Training für fortgeschrittene Piloten durch Mit- oder Teamfliegen mit den erfahrenen Alpenpiloten des LSV.

„Die ungewohnte Perspektive beim felsnahen Fliegen unter der Hangkante sorgte bei mir erst mal für schweißnasse Hände“ erzählt LSV Flugschüler Florian Luithlen nach seinen ersten Flügen mit Fluglehrer vor Ort. Doch schon bald wurden das reliefnahe Fliegen gewohnter und die Neulinge entdeckten den unglaublichen Spaß an der Sache. Nach und nach wurde für die Anfänger der Erkundungsradius um den Flugplatz Reutte vergrößert und nach dem Schlossberg wurden Tauern und die weitere Umgebung mit dem Halden- und Plansee aus der Luft erflogen.

Dass der eine oder andere zusätzlich mit den erfahrenen Streckenflugpiloten erleben durfte, wie man das Hangfliegen auf lautlosen Flügen von bis zu 600 km durch die Alpen in Perfektion nutzt, war für die Bergneulinge das i-Tüpfelchen. „Diese unvergessliche Ausblicke wie an der Berninagruppe mit dem Bianco-Grad und dem Piz Palü, am Stilfser Joch samt Ortler, dem Hintertuxer Skigebiet mit dem Olperer, der Zugspitze und vieles mehr quasi zum „Angreifen“ – einfach genial!“ freut sich Timo Guggenmos, der seit 2 Jahren den Segelflugschein hat.

Für die mitgereisten Familienmitglieder und Freunde bot das Lechtal viele attraktive Radl- und Wanderziele direkt in der Umgebung des Flugplatzes Reute/Höfen und das mitgenommene Mannschaftszelt war die Basis für die kulinarische Versorgung und die gemütlichen Abende.

Die Ergebnisse und Erfolge des Camps können sich sehen lassen: es gab 65 Starts mit knapp 180 Flugstunden, alle neuen Lizeninhaber konnten das erste Mal alleine in den Alpen fliegen. Den weitesten Flug mit 820 km schaffte Hans Holzapfel während des Camps.
„Das wichtigste für uns war, den Teilnehmern das nötige Sicherheitsbewusstsein für das Fliegen im Gebirge zu vermitteln, damit sie zukünftig viel Freude am Fliegen in Alpen vor den Toren des Geratshof haben – und das ist uns erfolgreich gelungen“, freuen sich die beiden mitgereisten Fluglehrer Roland Büchner und Thomas Gemmel zum Campabschluss.

Wer das Segelfliegen gerne auch einmal selbst erleben möchte, ist am Geratshof immer gerne zum Reinschnuppern beim Flugbetrieb oder einem Gastflug willkommen.
Wer noch einen Schritt weiter gehen will und davon träumt, selbst einmal ein Segelflugzeug über den Alpen zu steuern: Segelfliegen kann man am Geratshof bereits ab 14 Jahren lernen, für Jugendliche kostet das Segelfliegen all inclusive ca. 80 Euro / Monat.

Weitere Infos via Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder unter 08246-262. je



Aktualisiert ( Donnerstag, 18. Juli 2019 um 11:50 Uhr )
 

Erfolgreiches Ostercamp mit Traumflügen - Platz für Nachwuchspiloten!

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"Was für ein Wahsninns Flug!" - diesen Satz gab es im diesjährigen Geratshofer Ostercamp fast jeden Tag zu hören.
Ungewöhnlich gute Wetter- und Aufwindbedingungen ermöglichten den Mitgliedern des LSV selbst im Flugplatzbereich Flughöhen bis 3000 m - üblich sind hier eher Höhen bis 2000 m.
Die Aussicht aus solch einer deutlich größeren Höhe ist natürlich noch mal um einiges beeindruckender, besonders, wenn die Sicht klar und der HImmel mit schönen Wolkenformationen dekoriert ist, wie auf dem Foto unten zu sehen.
544 lautslose Starts und Landungen konnte der Flugplatz Geratshof in den 2 Wochen des Camps verzeichnen, 235 Stunden verbrachten die Pilotinnen und Piloten im Cockpit - die meisten davon noch im Voralpenland und über den Mittelgebirgen, da in den Alpen auf Grund des vielen Schnees dieses Winters die Aufwinde noch nicht so gut entwickelt waren. Zum Ende des Camps waren für die Saison 2019 bereits wieder 16.100 Streckenflugkilometer geflogen.
Auch die Flugschüler kamen voll auf ihre Kosten und gleich bis zu sechs mal pro Tag in die Luft - zu Feiern gab es viele Fortschritte in der Ausbildung, unter anderem den ersten Alleinflug von Marc H. (15) aus Kaufering.
Wer schon immer mal mit dem Gedanken gespielt hat, Segelflugpilot zu werden, und solch einzigartige Momente wie auf dem Foto unten zu erleben, ist am Geratshof sehr herzlich willkommen, aktuell sind wieder Ausbildungsplätze frei.
Segelfliegen kann man bereits mit 14 Jahren beginnen - lernen kann es jeder, egal welcher Beruf oder Schulabschluss vorhanden ist. Die Kosten für Jugendliche liegen lediglich bei ca 70.- € / Monat.
Der LSV bietet auch immer gerne eine Schnupperteilnahme am Flugbetrieb an.
Weitere Infos dazu gibt's gerne telefonisch bei Sepp Holzapfel unter 08246-262 und hier auf der Internetseite unter der Rubrik "Fliegen lernen". je


Sonnenstrahlenzauber in 3000 m Höhe über dem Lech beim Flugplatz Geratshof.

 

3 x um die Erde und Top 50 weltweit - Rekord 2018 am Geratshof

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„Auf diesen Jahresrückblick hab’ ich mich schon seit Tagen gefreut“ – mit diesen Worten eröffnete Sepp Holzapfel am vergangenen Wochenende gut gelaunt die Jahreshauptversammlung des Landsberger Segelflugvereins Geratshof.
Der Grund für seine Freude: die Segelflieger vom Flugplatz bei Ellighofen können auf eine absolute Rekordsaison 2018 zurückblicken.

130 000 km, also mehr als dreimal um die Erde legten die Streckenflugpiloten des LSV im vergangenen Jahr lautlos in ihren schnittigen Segelflugzeugen am Himmel zurück.
Damit haben die Geratshofer ihr durchschnittliches jährliches Streckenflugergebnis von 65 000 km verdoppelt und kletterten im Online Contest (OLC), dem internationalen Wettbewerb für Streckensegelflug, an dem 1500 Clubs aus aller Welt teilnehmen, von Weltranglistenplatz 110 (2017) auf Platz 47.
Die Top 3 Piloten des LSV waren im vergangenen Jahr erneut Richard Paul, dem zwei Flüge über 1200 km, zwei über 1100 km und vier über 1000 km Strecke gelangen.
Ihm folgen Jens Becker mit einem Flug über 830 km und Dirk Küpper mit einem Flug über 820 km.
In der Deutschlandwertung, an der 750 Clubs mitwirken, erreichten die Geratshofer Segelflieger Platz 25. Sogar auf dem 6. Platz landete der LSV in der Bayernwertung, an der 370 Clubs ausgewertet werden.
In der Einzelwertung ist das Ergebnis der achtzehnjährigen Nachwuchspilotin Julia Steinle erfreulich: sie belegte in der bayrischen Damenwertung Platz 5.
28 von 48 Piloten des LSV – der jüngste von ihnen ist 16 Jahre alt – beteiligten sich im vergangenen Jahr mit insgesamt 354 Flügen am Online Contest, das waren fast 100 Flüge mehr als im bisherigen Rekordjahr davor.

Doch wie kommt es zu diesem Quantensprung? „Da kommen mehrere Faktoren zusammen“, so Holzapfel. Zunächst einmal habe der Rekordsommer 2018 die seit langem besten Segelflugbedingungen geboten. „Ein weiterer Aspekt liegt in unserem guten, meist jugendlichen, Nachwuchs begründet: wir hatten Ende 2017 viele neue Flugschüler fertig ausgebildet, die wir dann 2018 mit diversen Maßnahmen, wie speziellen Streckenflugcamps und – coachings in sportlicher Hinsicht weitergebildet, gefördert und trainiert haben.“ Als zusätzlichen Grund nennt Holzapfel die 2017 neu angeschafften Hochleistungssegelflugzeuge „Dieser Plan ist mehr als aufgegangen: unsere neuen Maschinen wurden hervorragend angenommen und haben im vergangenen Jahr alle in der Größenordnung zwischen 250 und 300 Stunden am Himmel verbracht.“ Mit wichtigster Faktor für das Ergebnis sei laut Holzapfel am Ende das große, ehrenamtliche Engagement der Streckenflugtrainer, Fluglehrer, Betreuer und des Technikpersonals.

Weitere Highlights in der Zusammenfassung von Holzapfel sind das gelungene Fest am Geratshof im Juni 2018 zum 25-jährigen Vereinsjubiläum, der Wandersegelflug mit 5 Segelflugzeugen vom Geratshof bis nach Dänemark und zurück und die Ausbildung der momentan jüngsten Kunstflugpiloten weltweit (wir berichteten).
„Ich freue mich zu sehen, was für ein motivierter, erfolgreicher und menschlich netter Verein aus unserer Idee vor 25 Jahren entstanden ist – und das auf einer kleinen grünen Wiese im Voralpenland“ schloss Holzapfel am Ende seinen Bericht.

Bei den anschließenden Neuwahlen des Vorstandes wurde das Leitungsteam des Vereins einstimmig im Amt bestätigt und der Blick gleich auf die in kürze beginnende Saison 2019 gerichtet.
Schwerpunkt wird heuer „Alpensegelfliegen für den Nachwuchs“ sein: los geht es mit dem zweiwöchigen Ostercamp in den Schulosterferien.

Der LSV Geratshof freut sich immer über Interessenten und Nachwuchspiloten: Segelfliegen kann jeder, der gesundheitlich in normalem Rahmen fit ist, bereits ab 14 Jahren lernen. Für Jugendliche kostet das lautlose Hobby über den Wolken rund 70 € / Monat. je


Wenn die Streckenkilometer fließen - Dirk Küpper vom LSV bei einem Alpenflug im Duo-Discus in kräftiger Frühlingsthermik.

Aktualisiert ( Freitag, 05. Juli 2019 um 11:26 Uhr )
 

Ostercamp 2019

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Aktualisiert ( Donnerstag, 21. März 2019 um 12:57 Uhr )
 

Besuch bei den Fluglotsen des Flughafens Innsbruck

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Sie sind für die Sicherheit des Luftverkehrs in den Nordalpen maßgeblich mitverantwortlich und haben großräumig um den Flughafen Innsbruck herum eine ganz besondere, weltweit in dieser Dimension vermutlich einzigartige Aufgabe: die Fluglotsen von "LOWI", so der internationale Code des Alpenflughafens, müssen den kommerziellen Linienflugbetrieb mit einer Unmenge an dort ebenfalls verkehrenden Segelflugzeugen koordinieren.
Und das gelingt ihnen immer wieder hervorragend - zur Zufriedenheit und vorallem zur Sicherheit aller.
Damit das so funktioniert ist Wissen, Disziplin und Professionalität von allen Seiten gefragt.
Um genau das zu fördern, enstand die Idee bei den Geratshofer Piloten, den Fluglotsen von LOWI einen Besuch vor Ort abzustatten - was von dortiger Seite sofort begrüßt wurde.
So ging es am vergangenen Wochenende mit einer Autokarawane zum Alpenflughafen und einem, wie sich am Ende zeigte, mehr als lohnenswerten Treffen, bei dem viele Informationen und Erfahrungen ausgetauscht wurden, die Fluglotsen verständlich nachvollziehbar machen konnten, was ihnen wichtig ist, und was es im Sinne der Sicherheit unbedingt zu beachten gilt.
Dabei war es für die Geratshofer natürlich ganz besonders spannend, die Steuerung des Flugverkehrs auch direkt live im Tower mit zu erleben und die Menschen und Gesichter hinter den Stimmen kennen zu lernen, die einen mehr als einmal kompetent und fürsorglich auf ereignisreichen Alpensegelflügen begleitet und geführt hatten.
Der LSV Geratshof bedankt sich ausdrücklich beim Team von Innsbruck für die Gelegenheit des Besuches und den wertvollen Austausch. je

Aktualisiert ( Mittwoch, 13. März 2019 um 10:54 Uhr )
 

Werkstattarbeit und Unterricht - Winterbeschäftigung

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Viel Schnee seit mehreren Wochen verhindert jeglichen Flugbetrieb am Flugplatz Geratshof - für die meisten Mitglieder aber gar nicht so schlimm, denn dann fällt die alljährliche Wartungsarbeit am Flugzeug- und Fahrzeugpark nicht so schwer.
Alle Flugzeuge des LSV werden im Winter en-detail gewartet, gepflegt und mit den üblichen, kleineren kosmetischen Reparaturen versorgt, bevor sie vor dem Beginn der neuen Saison Anfang März von einem externen Prüfer (ähnlich dem TÜV) genauestens untersucht und, wenn ohne Befund, dann für ein weiteres Jahr für den Flugbetrieb freigegeben werden.
Teil der diesjährigen Arbeiten ist auch der Austausch des Motors des LSV-Motorseglers "Super Dimona" (Foto) - Flugmotoren sind für eine festgelegte Betriebsstundenzahl zugelassen, nach deren Ablauf spätestens ein neuer Motor eingebaut werden muss.
Parallel zu den Wartungsarbeiten findet für die Flugschülermannschaft der Theorieunterricht für die Prüfung zum Segelflugschein statt. je

Aktualisiert ( Mittwoch, 13. März 2019 um 10:26 Uhr )
 

Weihnachtswünsche 2018

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Neue Flugplatz Frequenz ab 07.12.2018

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Aktualisiert ( Freitag, 07. Dezember 2018 um 12:46 Uhr )
 

Die goldene Jahreszeit...

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Der Herbst ist da und mit ihm auch das Ende der diesjährigen Segelflugsaison, die der LSV Geratshof mit einem Rekordergebnis abgeschlossen hat - mehr dazu in Kürze hier.
Nun kehrt ein wenig Ruhe am Flugplatz ein, in der Herbst- und Winterzeit finden hauptsächlich Schul- und Motorseglerflüge statt, wie hier auf dem Foto: es zeigt die HK 36 Super Dimona des LSV bei einem Sonnenaufgangsflug vor ein paar Tagen nahe der Trettachspitze, wo die ersten Sonnenstrahlen die Bergspitzen erreichten.
Dennoch sind auch die Streckenflieger des LSV nicht komplett im Winterschlaf, mit einem Auge wird der Wetterbericht immer hinsichtlich Föhnlagen beobachtet, bei denen die legendären Wellenflüge bis in große Höhen über den Alpen möglich werden.
Am Boden geht der Fokus nun auf das Handwerkliche: alle Flug- und Fahrzeuge des LSV werden in der Werkstatt der Reihe nach auf's Gründlichste gewartet und gepflegt, damit für die Saison 2019 alles einwandfrei und sicher funktioniert. Parallel dazu findet für die Flugschüler der Theorieunterricht für den Segelflugschein statt. Text: je; Foto: pd

Aktualisiert ( Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 10:11 Uhr )
 

Kunst(aus)flug zu den Nachbarn

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Im Rahmen der Kunstflugausbildung jugendlicher Geratshofer Piloten (wir berichteten) stand vor Kurzem ein Besuch bei den Nachbarn des LSV an: es ging an den Fliegerhorst Landsberg Penzing zur Flugsportgruppe Landsberg. Die FSG betreibt dort eine Höhenwinde, mit der Segeflugzeuge auf Höhen bis 1500 m über Grund geschleppt werden können. Dies ist auf Grund der Länge des Militärflugplatzes möglich - 2800 m Windenseil können dort am Boden ausgelegt werden. Am Geratshof, der ein reines Segelfluggelände mit den üblichen 1000 m Länge ist, werden im Schnitt die für Streckenflug und Grundausbildung ausreichenden Schlepphöhen von 400 m über Grund erreicht.
Die großen Ausklinkhöhen in Penzing lassen eine schnellere und entspanntere Startfolge für Kunstflüge zu, da das "erst einmal Höhe im Aufwind erarbeiten", wie am (zwar kostengünstigeren) Geratshof entfällt. Mehrere LSV Mitglieder hatten am Fliegerhorst im Rahmen der Kunstfluglehrgänge des Bayrischen Luftsportverbandes bisher bereits gute Erfahrungen gemacht und diese bestätigten sich auch an diesem Nachmittag Anfang Oktober. Für alle fünf teilnehmenden LSV Piloten war es ein großes Erlebnis, gefühlt endlos lange am Windenseil zu hängen - und das ganze am Ende noch in einer Höhe von 1300 m über Grund, eine Höhe, aus der die Landschaft schon richtig klein wirkt und die Wolken schon oft unter einem liegen.
Die großen Höhen konnten über dem Fliegerhorst dann direkt ins konzentrierte Training der Kunstflugfiguren umgesetzt werden - Schmankerl für die Piloten war am Ende jedes Fluges die Landung auf der großen Asphaltpiste des Flughafens, bei der man sich vorkam wie in einem richtig großen Passagierflugzeug. Ein dickes Danke an die Fliegerfreunde der FSG für die Unterstützung. je

   
Fotos:
o.l. in über 1000 m Höhe über Grund am Windenseil; o.r. der Fliegerhorst aus der Messerfluglage
u.l. Rückenflug Richtung Sonnenuntergang; u.r. Landung auf der großen Asphaltpiste in Penzing

Aktualisiert ( Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 09:57 Uhr )
 

Sommercamp auf der anderen Seite des Landes

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Fliegen auf der anderen Seite des Landes, nämlich über 500 km weiter im Westen, stand auf dem Programm zum diesjährigen Sommercamp des LSV Geratshof.
Für zwei Wochen machte sich ein Tross aus Anhängern, Zelten und Flugzeugen vom Geratshof auf den Weg ins schöne Moseltal, um dort am Flugplatz von Traben-Trarbach aus einmal eine völlig andere Ecke Deutschlands aus der Luft zu erleben. Und schnell lernten alle, dass nicht nur das Alpenvorland und die Berge aus der Vogelperspektive bezaubern können: auch das Moseltal mit seinen unzähligen Schleifen und den Weinbergen ist eine unbeschreiblich schöne Landschaft, an der man sich kaum satt sehen kann.
Bei sehr hochsommerlichem Wetter, teilweise ging's in Richtung der 40° Marke, war von allen Teilnehmern ordentlich Kondition gefragt - zum Glück reichte die Thermik oft bis weit nach oben in kühlere Temperaturbereiche hinauf.
Zwei Wochen campen und Fliegen in einer völlig anderen Gegend - für alle Teilnehmer viel Spaß und ein kleines Abenteuer, bei dem es viel Neues zu erleben und zu lernen gab und darüber hinaus eine Zeit, die die Gemeinschaft des LSV weiter zusammengescheißt hat.
Ein großes Danke aller LSV-Teilnehmer geht an die Flieger von Traben-Trarbach für ihre große Gastfreundschaft. je

     

Aktualisiert ( Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 09:58 Uhr )
 

Jetzt steht die Welt Kopf: praktische Kunstflugausbildung für den jugendlichen Nachwuchs

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Die Ausbildung jugendlicher Piloten des LSV Geratshof ist in die praktische Phase gegangen und wird weiterhin von der Presse begleitet. je

 

Auf Rekordkurs 2018: das 1. Mal sechstellig!

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Das gab's noch nie: die Piloten des LSV Geratshof haben die 100 000 km Marke im Streckensegelflug geknackt - und das bereits 6 Wochen vor Saisonende.
Die regionale Presse berichtete ausführlich darüber. je

Aktualisiert ( Montag, 03. September 2018 um 09:39 Uhr )
 

Kunstflugausbildung für den Nachwuchs

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Zwei jugendliche Piloten des LSV sind aktuell mit der Ausbildung zum Segelkunstflug-Piloten gestartet - das Landsberger Tagblatt berichtete ausführlich darüber.
Somit wird im Bereich des Geratshofes in nächster Zeit sehr oft interessante Himmelsakrobatik zu sehen sein. je


Aktualisiert ( Sonntag, 05. August 2018 um 09:56 Uhr )
 

Sagenhaft: 1x Geratshof - Dänemark und zurück im Segelflieger

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In den Genuss eines unglaublich schönen Flugerlebnisses kam eine Gruppe Geratshofer Piloten vor Kurzem.
Im Wandersegelflug durchquerten sie Deutschland vom Geratshof aus komplett nach Norden und flogen bis nach Dänemark - und das ganze auch wieder lautlos, nur von den Kräften der Sonne getragen, wieder zurück.
Höhepunkt des Fluges war für alle Teilnehmer der Abschnitt über Schleswig Hollstein, bei dem bei traumhaften Wetterbedingungen gleichtzeitig auf der einen Seite die Nordsee, auf der anderen die Ostsee zu sehen war. Zum ausführlichen und interessanten Bericht des Wandersegelfluges 2018 von Teilnehmer Martin Rambach geht es hier. je, Fotos Sepp Holzapfel, Martin Rambach

 
Fotos: oben Blick auf die Ostsee bei Lübeck
Unten links: Ratzeburger See, unten rechts: Abendstation im ausgedörrten Norddeutschland.

Aktualisiert ( Freitag, 27. Juli 2018 um 10:46 Uhr )
 

Schule mit Pressearbeit verbunden

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Da Segelfliegen kein so populärer Sport wie z. B. Fußball ist, ist es für den LSV Geratshof immer wichtig, regelmäßig öffentlich über seine Aktivitäten zu informieren.
Dies hat LSV Pilotin Julia Steinle (18) jetzt für ihr schulisches P-Seminar genutzt und in dessen Rahmen einen interessanten Bericht über Laura Drexl, Jugendleiterin des LSV im Landsberger Tagblatt veröffentlicht.



Hier der komplette Bericht:

High sein - Wenn man hoch hinaus will

Porträt: Laura Drexl hat das Segelfliegen für sich entdeckt. Dabei Schätzt sie das Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit.
Landsberg: Segelfliegen ist ein Sport, der selbst in „Fifty Shades of Grey“ verfilmt wurde. Was macht Segelfliegen so besonders? „Jeden Tag erwarten einen neue Herausforderungen. Kein Flug ist wie der andere,“ lautet die Antwort der ambitionierten Segelflugpilotin und Jugendleiterin Laura Drexl.
Die 18-jährige wohnt im Landkreis Landsberg am Lech und verbringt so viel Zeit wie möglich in der Luft. Die Leidenschaft fürs Fliegen hat sie mit 16 Jahren auf dem Segelflugplatz Geratshof für sich entdeckt.
Der Segelflugsport ist sehr vielfältig, angefangen vom 1000 Kilometer Streckenflug bis hin zum Looping geht wirklich alles!
„Es ist spannend zu sehen, wie weit man nur durch die Kraft der Natur mit einem Flugzeug kommen kann. Besonders das Gefühl der Freiheit und Grenzenlosigkeit bekommt man beim Fliegen stärker zu spüren als in jedem anderen Sport“, beschreibt Laura. Oft wird ihr die Frage gestellt, ob das außergewöhnliche Hobby nicht gefährlich sei. „Natürlich birgt jeder Sport seine Gefahren, deshalb wird man in einer etwa 2-jährigen Ausbildung ordentlich geschult.“ Gerade in der Luftfahrt gibt es, wie im Straßenverkehr auch, gewisse Regeln. Wie beispielsweise eine Art der Vorfahrtsregelung, welche man im Winter im Theorieunterricht erlernt. Auf die Frage, wieso die Freizeit am Flugplatz am schönsten ist lautet Lauras Antwort: „Das Gemeinschaftsgefühl ist dort einzigartig, denn am Flugplatz ist man kein Einzelkämpfer.“ Vor allem in der Jugendgruppe ziehen alle an einem Strang. Sobald mit dem Flugbetrieb begonnen wird, helfen alle zusammen.
„In den Fliegerlagern, welche jede Ferien stattfinden, erlebt man eine abenteuerliche Zeit, die sehr zusammenschweißt.“ Abendliche Lagerfeuer bis hin zum Kanufahren sind Teil des Programms.
Bereits mit 14 Jahren darf man ein Flugzeug alleine steuern und das Fliegen selbst erlernen. „Es gibt drei wichtige Dinge, die man dafür benötigt: Weil man den ganzen Tag draußen in der Sonne sitzt, habe ich immer einen Hut dabei,“ so Laura. Dieser sieht aus wie ein Fischerhut, nennt sich unter Piloten aber Thermikhut. „Zwar nicht wie bei GNTM, macht aber nix!“ Schon viel cooler ist da die Sonnenbrille.
Zu guter Letzt, aber am wichtigsten ist der Spaß daran, frei durch die Luft zu gleiten wie ein Vogel.
Der LSV Geratshof bietet unter anderem auch Schnuppermöglichkeiten im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Landsberg an. Mehr Informationen dazu und wie man das Fliegen erlernen kann gibt es unter http://www.lsv-geratshof.de/  
Text und Fotos: js


Aktualisiert ( Dienstag, 17. Juli 2018 um 08:19 Uhr )
 

25 Jahr Feier - Segelflugplatz beeindruckt Anwohner

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Großer Andrang am vergangenen Sonntag bei den Landsberger Segelfliegern vom Geratshof – 25 Jahre Traum vom lautlosen Fliegen vor den Toren der Lechstadt galt es zu feiern.
„Das Ziel unseres Festes war, der Bevölkerung, insbesondere unseren direkten Nachbarn aus Unterdießen und Ellighofen, einen schönen Tag zu bescheren und unseren Verein vorzustellen“ so Sepp Holzapfel, Vorstand des LSV Geratshof.
Dazu war vor dem Hangar des Flugplatzes ein großer Teil der Geratshofer Segelfliegerflotte ausgestellt – vom Segelflugoldtimer aus Holz aus den 30iger Jahren bis hin zum modernen Carbon-Hightech-Segler war alles vertreten und für die Besucher zum Anfassen erlebbar.
In diesem besonderen Rahmen startete der Sonntag mit einer Feldmesse, bei der die beiden neuen Flugzeuge des LSV getauft wurden. Im Anschluss freute sich Sepp Holzapfel bei seiner Begrüßung über die zahlreichen Besucher und Alexander Enthofer, erster Bürgermeister von Unterdießen, zeigte sich begeistert über den großen Anteil an Jugendarbeit und –engagement in Verein vor den Toren seiner Gemeinde und schloss sein Grußwort mit „Das ist wirklich beeindruckend - wenn Ihr unsere Unterstützung braucht, lasst es mich jederzeit wissen“.
In randvollen Hangar erhielten die Besucher daraufhin in einer kurzen Präsentation viele Informationen rund um den Segelflugverein. So zum Beispiel, dass man segelfliegen bereits ab 14 Jahren kostengünstig lernen kann, dass es ein Teamsport ist, in den man vor allem Zeit und Hilfsbereitschaft investieren muss, und dass im Verein durch Fluglehrer, Werkstattpersonal und Dienste pro Jahr rund 7000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet werden. Besonders beeindruckt waren viele Besucher darüber, dass man vom Geratshof bei gutem Wetter lautlos, nur im Segelflug, über 1000 km weit fliegen kann und dabei an berühmten Bergen wie dem Matterhorn oder dem Großglockner vorbei kommt. Etwas schlucken musste der ein oder andere bei der durch spektakuläre Fotos untermalten Information, dass man neben den normalen Fluglizenzen am Geratshof sogar die Segelkunstfluglizenz erwerben kann.
Nach diesem offiziellen Teil konnten die Besucher den weiteren Tag über, untermalt vom Musikverein Unter- und Oberdießen, live erleben, wie engagiert das große Jugendteam des LSV den Tag mit gestaltete dazu beitrug, dass kein Magen hungrig blieb und der Durst aller gut gelöscht wurde. Parallel zum gemütlichen Miteinander am Flugplatz konnte der normale Segelflugbetrieb mit vielen Starts und Landungen hautnah mit erlebt werden, einige Besucher konnten dabei sogar einen Blick aus der Vogelperspektive auf ihre Heimat werfen.
Am Ende der Veranstaltung freut sich Sepp Holzapfel: „Wir konnten viele nette und interessante Gespräche mit unseren Gästen führen und allen etwas näher bringen, was uns hier am Flugplatz so sehr begeistert“ und sichtlich gerührt und glücklich ergänzt er am Ende: „Es ist einfach eine riesen Freude zu sehen, was in den 25 Jahren Schönes aus unser kleinen, vielleicht etwas verrückten Bieridee entstanden ist.“ je

Aktualisiert ( Dienstag, 17. Juli 2018 um 08:07 Uhr )
 

Der Traum vom Fliegen am Geratshof wird 25!

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„Unglaublich, dass das schon wieder 25 Jahre her ist!“ – Sepp Holzapfel, Vorstand und Gründungsvater der Landsberger Segelflieger vom Geratshof kommt es fast noch wie gestern vor, wenn er an den Eröffnungsstart am Flugplatz bei Ellighofen vom 23. April 1993 denkt. 25 Jahre, in denen sich die „Bieridee“ zu einem in den Top 100 der Segelflugweltliga mitspielenden Segelflugclubs entwickelt hat.
Denn in der Tat hat der Flugplatz Geratshof mit dazugehörigem Verein seinen Ursprung an einem Biertisch: für einige sportlich ambitionierte Segelflieger der Sportfluggruppe in Penzing herrschten am Militärplatz damals zu viele Einschränkungen für das Streckenfliegen. „Ein wesentlicher Punkt war, dass der militärische Betrieb dort damals unter der Woche keinen Segelflugbetrieb erlaubte“ so Holzapfel.
Am Biertisch kam die zunächst nicht ganz ernst gemeinte Idee auf, doch einen reinen Segelflugplatz südlich von Landsberg auf einer der Fluren des Gutes Geratshof, dass Sepp Holzapfel gehört, zu bauen.
„Diese Idee hatte von Anfang an viel Charme für mich“ erzählt Holzapfel- „Welcher Pilot träumt nicht vom eigenen Flugplatz vor der Haustüre“. Es wurde allerdings schnell klar, dass man hier nicht nur ein privates Prestigeobjekt aus dem Boden stampfen wollte, sondern wenn, dann einen Verein, der den Flugsport sowie die Jugendarbeit und - entwicklung fördert.
Schritt für Schritt wurde die Idee Anfang der 90iger Jahre konkreter: der LSV Geratshof wurde von 10 enthusiastischen Piloten gegründet und auf dem Lageplan des landwirtschaftlichen Sitzes ausgesucht, welche der Fluren man so zusammenlegen könnte, dass man daraus optimal einen Segelflugplatz gestalten könnte. Viele Dinge mussten dabei berücksichtigt werden: Welche Ausrichtung müsste so ein Gelände haben, damit es zu den gängigen Windrichtungen in der Region passt? Stehen zukünftigen Starts und Landungen eventuelle Hindernisse im Wege? Wo findet sich eine Kombination von Äckern, die die für Segelflugwindenstarts nötige Platzlänge von einem Kilometer ergibt und ausreichend Abstand von Ortschaften hat? Südlich der Kontrollzone des Flugplatzes Penzing sollte es auf jeden Fall liegen, damit ein Hauptziel der Segelflieger, nämlich viel und weit in den Alpen zu fliegen ungehindert und leicht möglich wäre.
All diese Anforderungen erfüllte ein Bereich zwischen Ellighofen und Unterdießen nordöstlich des Geratshofes. Lagepläne mussten angefertigt, Anträge gestellt, Genehmigungen eingeholt, Absprachen mit Penzing getroffen und Fragen und Bedenken der umliegenden Anwohner der Stadt Landsberg und der Gemeinde Unterdießen beantwortet und geklärt werden. Im April 1993 kam die Genehmigung und Abnahme des Geländes durch das Luftamt Südbayern und mit ihr dann der erste Windenstart: „Das war einfach ein wahnsinniger und unvergesslicher Moment“ schwärmt Holzapfel mit glänzenden Augen.
Seither hat sich der Club auf dem herrlich in der Natur gelegenen Sportgelände südlich von Landsberg kontinuierlich entwickelt und ist auf rund 80 Mitglieder angewachsen, davon sind etwa ein Drittel Jugendliche, da man segelfliegen bereits mit 14 Jahren beginnen kann. 23 Segelflugzeuge, ein Motorsegler und eine Schleppwinde sind am Flugplatz zur Zeit stationiert, 1995 wurde die Flugzeughalle und 1999 das Vereinsblockhaus jeweils in Eigenleistung gebaut, so dass allen Segelflugbegeisterten eine Infrastruktur für das lautlose Hobby über den Wolken zur Verfügung steht, die mittlerweile Fliegerclubs aus ganz Deutschland bei Gastbesuchen schätzen. Neben Jugendförderung ist sportliche Spitzenleistung eines der Hauptziele der Geratshofer Segelflieger, was sich von Anfang an mit Platzierungen auf den vorderen Plätzen bei nationalen und internationalen Meisterschaften zeigt. Der Team-Vizeweltmeistertitel von Jens Becker von 2010 ist bisher einer der größten Erfolge aus den Reihen der LSV Mitglieder.
„In Summe fliegen unsere Mitglieder Jährlich zwischen 70.000 und 90.000 Kilometern mit unseren Segelflugzeugen lautlos durch unser herrliches Voralpenland und die Berge“ so Holzapfel, die längsten Flüge gehen dabei vom Geratshof aus am Stück über 1000 km weit, nur von den durch die Energie der Sonne erzeugten Aufwinden.

Im Bereich der Jugendarbeit ist der LSV Geratshof eine feste Kenngröße im Landkreis: bereits zwei mal fand das bayerische Landes-Luftsportjugendtreffen mit jeweils über 300 Teilnehmern am Geratshof statt und vor zwei Jahren das Jugendvergleichsfliegen Südbayerns. Regelmäßig organisiert die Jugendgruppe Projekttage für die Schulen im Umkreis oder ermöglicht Jugendlichen im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Landsberg einen Blick auf ihre Heimat. Nachwuchssorgen kennt man bei so viel Aktivität am Geratshof nicht: „Wir haben unseren Flugzeugpark vergangenes Jahr deshalb um zwei der modernsten Segelflugzeugtypen erweitert“ berichtet Holzapfel und ergänzt „Beide Flugzeuge haben einen kleinen Hilfsmotor, um bei aussetzenden Aufwinden zurück zum Flugplatz fliegen zu können – in die Bedienung dieses Motors mussten unsere Mitglieder neu eingewiesen werden, was temporär zu einem etwas erhöhten Gebrumme im Flugplatzbereich geführt hat – schon jetzt vielen Dank an die umliegende Bevölkerung für ihr Verständnis.“

Mit einer Jubiläumsfeier feiern die Geratshofer Segelflieger deshalb 25 Jahre Traum vom Fliegen am Samstag, den 23. und Sonntag, den 24. Juni jeweils von 10 – 18 Uhr im Hangar am Flugplatz bei Ellighofen. Alle Flugplatzinteressierten, alle Anwohner und Gäste sind herzlich eingeladen und willkommen. Im Hangar wird an den Nachmittagen gegrillt und es gibt Kaffee und Kuchen. Am Sonntag Vormittag findet um 10:30 eine Feldmesse mit Flugzeugtaufe statt und es spielt der Musikverein Unter- Oberdießen. Darum herum gibt es viele Informationen über das Segelfliegen, verschiedene Segelflugoldtimer und moderne Segelflugzeuge können hautnah bewundert werden und es findet Flugbetrieb statt.

 

Pfingstcamp der Superlative!

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Ein 2 wöchiges Pfingstcamp 2018 der Superlative ist zu Ende. Der Fokus des Camps am Heimatflugplatz Geratshof lag diesmal auf der Aus- und Weiterbildung der neuen, jungen Piloten im Streckensegelflug. Das ist mehr als gelungen: gleich mal 26.500 Kilometer weit waren die Neulinge, begleitet von den Fluglehrern und Streckentrainern des LSV über Süddeutschland unterwegs, lernten viel dazu und hatten vor allem eines: jede Menge Spaß.
Auch die Flugschüler kamen nicht zu kurz: 2 durften den unvergesslichen Moment des ersten Alleinfluges erleben und es konnten jede Menge Punkte in der Ausbildung der fortgeschritterneren Flugschüler in Richtung Überlandflugreife abgehakt werden.
Am Ende des Pfingstcamps waren 900 Starts und Landungen und sagenhafte 600 lautlose Segelflugstunden erreicht.

Der LSV Geratshof bedankt sich: BEIM 2 WOCHEN LANG GEILEN WETTER und allen, die durch Ihr Engagement zu dieser tollen Zeit beigetragen haben.

Text: je, Fotos: vz, js


Aktualisiert ( Donnerstag, 14. Juni 2018 um 07:20 Uhr )
 

Jetzt zählt nicht mehr nur die Geschwindigkeit

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Nach den Erfolgen der Segelflieger vom Geratshof in der ersten und zweiten Segelflugbundesliga in der Vergangenheit war es um den Club bei Ellighofen 2017 etwas ruhiger geworden.
„Keine Angst, uns gibt es schon noch“, so LSV Vorstand Sepp Holzapfel, „wir haben uns jedoch, was unsere sportliche Ausrichtung angeht, neu orientiert: in der Segelflugbundesliga liegt der Fokus des sportlichen Vergleichs auf einem Flug-Zeitfenster von 2,5 Stunden, in dem derjenige die meisten Punkte erhält, der die schnellste Geschwindigkeit fliegt. Hier waren wir über Jahre unter den Top 30 Segelflugvereinen bundesweit“ berichtet Holzapfel.
In den Debriefings nach den Flugtagen bemerkten die Mitglieder des Geratshofer Streckenflugteams nach 8 Jahren Bundesliga Teilnahme eine sinkende Motivation.
„Irgendwie war die Luft raus“ so Günther Siebinger, einer der Top Streckenpiloten des Teams und ergänzt: „Jedes Wochenende an den gleichen bekannten guten Aufwind-Rennstrecken, sei es entlang Schwäbischer Alb, Inntal oder den Hohen Tauern nur auf immer mehr Geschwindigkeitspunkte ausgerichtet entlang zu rasen, war uns einfach langweilig geworden.“ und Teamkollege Richard Paul ergänzt: „Vor lauter Tempofokus und Blick nur noch in Richtung der besten Aufwinde habe ich von der herrlichen Landschaft unter uns oft immer weniger wahr genommen.“
Die Geratshofer Mannschaft entschied sich deshalb ihre sportliche Ausrichtung zu ändern und nimmt seither am internationalen dezentralen Wettbewerb für Streckensegelflug dem „OLC-Plus “ teil. Hierbei werden nach der Landung die per elektronischem Flugschreiber aufgezeichneten Flüge aller weltweit teilnehmenden Piloten auf eine Web-Plattform, den sogenannten Online Contest hochgeladen und pro geflogenen Kilometern Punkte vergeben, die Geschwindigkeit bleibt eher ein Nebenprodukt. Im Voraus konkret geplante Flüge, wie zum Beispiel ein Flug von Landsberg zum Matterhorn und zurück, werden dabei höher bepunktet, als ein Flug, bei dem sich der Pilot vorher nicht festlegt, einfach den besten Aufwinden folgt und das Ergebnis erst am Ende des Tages feststeht.
„Gerade die Herausforderung, eine vorher fest geplante Strecke schaffen zu wollen, hat uns neue Motivation gegeben, weil man dabei nicht nur den besten Aufwinden folgen kann, sondern sich regelmäßig durch Abschnitte mit schwachen oder keinem Aufwind hindurch arbeiten muss, dabei viel dazu lernt und seine Grenzen erweitert“ so Holzapfel und er ergänzt: „Gleichzeitig versuchen wir uns bei der Streckenauswahl möglichst interessante Ziele mit hohem Erlebniswert auszusuchen.“ So kamen mittlerweile Flüge zu Stande, bei denen die Geratshofer zum Beispiel die Wasserkuppe in der Rhön, den Ursprungsberg des Segelfliegens, mit den Alpen verbunden haben oder in einem Rutsch entlang der höchsten Berge der Alpen von der Bernina über das Matterhorn bis hin zum Mont Blanc entlang flogen. „Das sind Flüge, die man nicht vergisst“ schwärmt Holzapfel.
Die Bilanz der Geratshofer Segelflieger der aktuellen Saison bis zum 30.04. kann sich bereits sehen lassen: bei 62 Flügen kamen die 14 Piloten des Streckenflugteams auf insgesamt 28601 Kilometer und belegten unter den international teilnehmenden 1253 Segelflieger Clubs in der Weltrangliste Platz 91.
Platz 1 unter den Geratshofer Piloten belegt Richard Paul mit 13990 km bei 16 Flügen, gefolgt von Sepp Holzapfel mit 3470 km bei 11 Flügen und Günther Siebinger mit 2361 km bei 7 Flügen. Die Rangliste der Jugendlichen führt die 17 jährige Julia Steinle aus Kaufering an, mit 535 km bei 2 Flügen. Einer der interessantesten Flüge gelang Sepp Holzapfel im Föhnsturm Mitte April: hierbei gelang es ihm nach dem Start am Geratshof besondere Wellenaufwinde zu finden, in denen er in 6000 m Höhe weit über den Alpen und den Wolken eine Strecke von 506 Kilometern zurücklegen konnte.
Die bestplatzierten deutschen Clubs stand Ende April: Das Segelflugzentrum Königsdorf, in dem sechs große Clubs aus München zusammengeschlossen sind, belegt mit 134200 km Weltranglistenplatz 3, gefolgt vom Alpenflugzentrum Unterwössen im Chiemgau mit 104000 km und dem LSR Aalen, ebenfalls ein Zusammenschluss mehrerer Clubs auf der schwäbischen Alb mit 101900 km. je, Foto: Plansee je


Aktualisiert ( Sonntag, 20. Mai 2018 um 21:39 Uhr )
 

Pfingstcamp 2018 mit dem Fokus Streckenflugausbildung

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Mai 2018 um 07:09 Uhr )
 

Super April Wochenende!

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Das Wochenende 21./22. April war für die Segelflieger vom Geratshof ein besonders gutes, denn selbst über dem Alpenvorland reichte die Thermik deutlich über 3000 m hoch. Dies kommt nicht sehr oft vor. 18 der 23 am Geratshof stationierten Flugzeuge waren in der Luft und flogen über den Alpen insgesamt 6770 Streckenkilometer. Selbst die Ka-8, das Oldtimer Segelflugzeug des LSV war über den Bergen zu finden.
Auf der Collage:
Oben: Blick auf das gigantische Bernina Massiv
Mitte von links: über den Bayrischen Alpen, Kunstlug am Geratshof
Unten von links: abendlicher Ausbildungsflug, Blick auf die Drei Zinnen in den Dolomiten, Bodentransport der Flugzeuge
Fotos: sh, tg, mm, je  Text: je

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Ostercamp Woche 2: Prädikat "noch schöner"!

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Deutlich besseres Segelfugwetter als in der Woche vor Ostern gab es in der zweiten Woche des diesjährigen Geratshofer Ostercamps und somit viele schöne Flüge und große Fortschritte für die Flugschüler.
Die Bilanz der Saison 2018 nach dem Ostercamp: 977 Starts und Landungen am Geratshof, 210 Stunden am Himmel, fast 20.000 km Strecke geflogen und 3 neue Mitglieder - so kann das Jahr weiter gehen!  Text: je, Fotos ld, am, ms, je.

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Aktualisiert ( Montag, 16. April 2018 um 10:59 Uhr )
 

Erste Woche Ostercamp: Prädikat sehr schön!

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Immerhin an der Hälfte aller Tage konnten die LSV Piloten und Flugschüler in Woche 1 im diesjährigen Ostercamp schon fliegen, dabei ging es auch gleich weit in die Alpen hinein mit kräftigen Wellenaufwinden.
An den Tagen, an denen regnerisches Märzwetter herrschte, arbeiteten die Teilnehmer die letzten Winterarbeiten in der Werkstatt ab, genossen die entspannte Zeit im urigen Flugplatz Blockhaus und pflegten den Teamgeist mit gemeinsamen Gourmet-Kochaktionen. je

alt

 

Wieder fast zwei mal um die Erde! Jahresversammlung 2018

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Volles Vereinsheim am Geratshof vergangenes Wochenende zur LSV Jahresversammlung 2018, die mit dem Rückblick auf ein erfolg- und ereignisreiches Jahr 2017 begann: 72100 lautlose Kilometer im Segelflug – also nahe an einer zweifachen Erdumrundung – sind das Ergebnis der vergangenen Flugsaison. Damit erreichte der „kleine Segelflugverein von der grünen Wiese“ im Süden Landsbergs Weltranglistenplatz 110 im Online Contest (OLC), dem internationalen Wettbewerb für Streckensegelflug, an dem 1490 Clubs aus aller Welt teilnehmen. Von den Top fünf Flügen gelangen drei Richard Paul, auch Fluglehrer im LSV, mit 1207 km, 1166 km und 1117 km, gefolgt von Günter Siebinger mit 1070 km und Sepp Holzapfel mit 917 km.
Auch die Flugbewegungen in 2017 zeugen von der Aktivität und Motivation der LSV Mitglieder: insgesamt 4060 Starts und Landungen – über 95% davon fanden lautlos im Gleitflug statt – sowie 1640 Flugstunden wickelte der Segelflugplatz bei Ellighofen dabei sicher ab.

Einen maßgeblichen Anteil an dieser Aktivität hat die starke und engagierte Jugendgruppe des LSV Geratshof, die das ganze Jahr über begeistert am Flugplatz dabei ist und für viel Schwung sorgt. Die Förderung der Jugendarbeit wird neben dem Streckenflug auch weiterhin eine der Hauptsäulen am Geratshof sein.
Auch von der dritten wichtigen Säule des LSV, der Ausbildung, gab es Erfreuliches zu berichten: sechs Jugendliche schafften den ersten Alleinflug, drei jugendliche und ein erwachsenes Mitglied schlossen ihre Pilotenausbildung erfolgreich ab und erhielten den Flugschein für Segelflugzeuge. Ein weiteres jugendliches Mitglied erhielt die Kunstflugberechtigung für Segelflugzeuge.

Eines der größten Highlights des vergangenen Jahres war für das LSV Team der Zuwachs im Flugzeugpark. Seit dem Frühjahr 2017 gehören zwei neue Hochleistungssegelflugzeuge zur Flotte des LSV (wir berichteten). Beide sollen die sportlichen Streckenflugambitionen der Mitglieder weiter fördern und wurden im vergangenen Jahr bereits sehr gut angenommen. Darüberhinaus freut sich der LSV über ausgeglichene Finanzen, stabile Mitgliederzahlen und eine anhaltende Nachfrage von Interessenten.

Die Saison 2018 startet am kommenden Wochenende mit dem "Safety Day", dem alljährlichen Sicherheitstraining für die Piloten.
In den Schulosterferien findet ab 24.03. wieder das Ostercamp am Segelflugplatz statt, zu dem Interessenten und Besucher immer gerne willkommen sind.
Ein Höhepunkt des Jahres 2018 wird die Feier des Vereinsjubiläums „25 Jahre LSV Geratshof“ am 23. und 24. Juni sein, bei der unter anderem die beiden neuen Flugzeuge getauft werden. Weitere Infos dazu werden folgen. je

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Aktualisiert ( Donnerstag, 15. März 2018 um 13:19 Uhr )
 


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